[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf neuen Pfaden: Der Junge aus der Pfalz zieht nach seinem Abitur in die Hansestadt Hamburg und scheint dort die Sehnsucht der See in sich aufgenommen zu haben. Der 27-jährige Kenay wagt nach Ausflügen in die Klassische Musik und das Rap-Genre mit seinem ersten Soloalbum “Rot & Blau” nun den Schritt in die Popmusik. Und das gelingt ihm verblüffend gut.

Kenay ist ein vielfältiger Künstler. Von Klassischer Musik aus seiner Zeit im Musikinternat wechselte er zu Rap-Beats mit seiner früheren Band “Doppeldecker”, um sich jetzt in der Popmusik auszuleben. Für Kenay ist das ein konsequenter Schritt, denn “wo sonst gibt es Refrains, die derart hängenbleiben und so viele Menschen berühren”, fragt der 27-Jährige rhetorisch.

Und man spürt sofort, wie viel Wert er auf ebendiese Refrains legt, die seine melancholischen Songs dominieren. Eingerahmt in melodische Klavierklänge und gezupftes Gitarrenspiel, sinniert er über die Vergänglichkeit des Lebens und zwischen den Zeilen immer wieder auch über die ganz große Liebe. Doch ähneln sich die Tracks aufgrund des monochromen Sprechgesangs leider zunehmend, obwohl Kenay in jedes Lied Leidenschaft bringt, die auch beim Hörer ankommt.

All die Traurigkeit, die unglückliche Beziehungen beziehungsweise ihr Ende mit sich bringen, verdichtet sich im letzten Song “Abschied nehmen”, in dem er – wenig überraschend – von einer Trennung singt. Aber gerade wegen des Gefechts von Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit, das sein Album umweht, scheint es sich sehr gut für Phasen des Herzschmerzes zu eignen und gibt mit Titeln wie “Nur einmal” und “Schön wie du bist” andererseits auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg.

Kenay: “Rot & Blau”
Erscheinungsdatum: 25. März
Label: Columbia/Sony Music
Dauer: 46:33 Minuten
Preis: 12,99 Euro

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