Die Würfel sind gefallen, die Stimmen ausgezählt, und es gibt die eine oder andere Überraschung. Hier erfahrt ihr kurz und knapp, wie sich die neue Stadtverordnetenversammlung in Fulda zusammensetzt, wie es im Kreistag aussieht und wer der neue Bürgermeister von Schlüchtern wird.

Achtung: Die Ergebnisse der Kreistagswahl sowie der Wahl der Stadtverordneten sind lediglich Trendergebnisse. In die Trendergebnisse fließen ausschließlich Wahlzettel mit ein, auf denen sich nur ein Listenkreuz befindet und weder kumuliert noch panaschiert wurde. Alle anderen Wahlzettel werden in den kommenden Tagen ausgewertet. Dementsprechend können die Endresultate noch abweichen.

Kreistagswahl LK Fulda: Die AfD tritt zum ersten Mal an und wird aus dem Stand weg drittstärkste Partei mit 13,7 Prozent. Die CDU als stärkste Partei (45,7 statt 53 Prozent) und die SPD als zweitstärkste (16,3 statt 19,1 Prozent) verlieren, die Grünen ebenso (9,3 statt 14,4 Prozent). Während Linke und FDP verglichen mit der letzten Wahl 2011 leicht zulegen können, verlieren die Republikaner auf Kreistagsebene die Hälfte ihrer Stimmen. Die CWE verharrt (5,4 statt 6,3 Prozent).

Grafik: Fuldaer Zeitung


Stadtverordnetenversammlung Fulda: 
Eine absolute Mehrheit im Stadtparlament gibt es – erstmals seit Jahrzehnten – nicht mehr. Die CDU ist zwar weiterhin stärkste Front, hat allerdings nur noch 43,2 Prozent der Stimmen (2011: 51 Prozent). Dahinter folgen SPD (15,5 Prozent, vorher 18,4) und Grüne (11,7, vorher 17,8). Die Republikaner verfünffachen ihr Ergebnis beinahe und holen 8,7 Prozent (vorher 1,8).

Grafik: Fuldaer Zeitung


Bürgermeisterwahl in Schlüchtern:
Es geht sensationell in die Stichwahl. Amtsinhaber Falko Fritzsch (SPD) wurde mit 21,3 Prozent der Stimmen abgestraft. Kerstin Baier-Hildebrand (parteilos, unterstützt durch die CDU) erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 39,5 Prozent der Stimmen, Matthias Möller (parteilos) 39,2 Prozent. Gerade einmal 20 Stimmen trennen die beiden Herausforderer damit – das verspricht eine spannende Stichwahl. Die Wahlbeteiligung liegt bei 54,3 Prozent.

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