A-cappella-Fans dürfen sich freuen: basta kommen im Rahmen ihrer “Domino”-Tour nämlich auch nach Fulda. Wieso die Jungs auf Instrumente verzichten, wie sie über Fulda denken und was junge Leute von ihnen halten? Das und mehr haben wir im Gespräch mit William Wahl, dem Haupt-Songschreiber der Band, herausgefunden.

Ein Interview von Carolin Holl

Wart ihr schon mal in Fulda? Wenn ja, wie gefällt euch die Stadt?

Ja, schon mehrmals. Besonders schön finden wir vor allem die Architektur. Im Gegensatz zu Köln zum Beispiel, wo ja viel kaputt ist.

Auf welche Stadt freut ihr euch bei eurer Tour am meisten?

Das kann man gar nicht wirklich sagen. Leider haben wir oft nicht viel Zeit, uns die Städte genauer anzugucken, weil wir ja viel proben.

Was hat euch bei den Liedern auf eurem neuen Album inspiriert?

Dazu muss man sagen, dass wir keine Konzeptalben machen. Wir haben keine durchgehende Idee, die sich durch das komplette Album zieht, sondern behandeln eigentlich, bunt gemischt, alle möglichen Themen von A bis Z. Das macht wahrscheinlich auch unseren persönlichen Stil aus. Wir versuchen, alle zwei Jahre ein neues Album rauszubringen und auf Tour zu gehen.

Ein paar von euch spielen sogar mehrere Instrumente. Wie kamt ihr dann, A-Cappella-Musik zu machen? Was gefällt euch daran so gut?

Wir kamen eigentlich zufällig zur Musik. Zwei von uns, die schon Schulfreunde waren, haben oft Straßenmusik gemacht – damals teilweise noch mit der Gitarre oder dem Kontrabass. Irgendwann ist daraus dann basta geworden. Und A-Cappella deswegen, weil das natürlich viel einfacher ist, wenn man nichts außer seiner Stimme braucht. Trotzdem treten wir aber auch heute noch ab und zu mit einem Orchester auf.

Die meisten eurer Fans sind wahrscheinlich etwas älter. Aber wie kommt eure Musik bei der jüngeren Generation an?

Da muss man nicht viel drum herum reden – für Jugendliche bis zu den Leuten Mitte 20 sind wir natürlich nicht der “heiße Scheiß”, das ist ganz klar (lacht). Aber wenn mal welche zu unseren Auftritten kommen, sind die eigentlich immer begeistert! Nachwuchsgruppen singen unsere Sachen auch gerne nach; also da kommen wir schon ganz gut an.

Ihr hattet jetzt schon mehrere Neubesetzungen. Ist die Eingewöhnung eurer Neuzugänge eigentlich jedes Mal eine Herausforderung?

In Fulda treten wir ja noch in alter Besetzung auf. Aber mit unserem “Neuen”, Arndt Schmöle, läuft alles super. Wenn es eine Umbesetzung geben soll, gibt es immer eine Art Casting. Das spricht sich dann in der A-Cappella-Szene rum, und letztendlich wählt man aus einem “Pool” an Leuten aus, die vorher schon in anderen Bands waren. Das ist auch notwendig, weil wir jemanden mit Bühnenerfahrung brauchen, den wir auch vorne hinstellen können. Abgesehen davon ist es natürlich wichtig, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Das findet man aber schnell heraus, wenn man ein paar Mal zusammen probt oder was trinken geht.

Gibt es konkrete Ziele für die Zukunft?

Ganz große Ziele haben wir ehrlich gesagt nicht. Aber wir haben schon viel gesehen, waren im Ausland, zum Beispiel in Russland oder China. Wir planen eigentlich von Tour zu Tour.toggle title=”basta in der Orangerie” el_id=”1473243069017-d4c67fc0-ff16″]Date: Freitag, 7. Oktober

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: ab 20,80 €

Tickets gibt’s hier.toggle]video link=”https://www.youtube.com/watch?v=Kv09RsPa4Fw” title=”So hören sich die Jungs übrigens an:”]

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