Die besten Flipper-Spieler Deutschlands haben am Wochenende bei der Offenen Osthessischen Meisterschaft ihren Besten gekürt. 52 Spieler kämpften in der Halle von Bulls & Balls um die Highscores. Und den Sie räumte der 14-jährige Johannes Ostermeier ab.

Text von Patrick Wichmann

„Sieben der besten zehn Spieler Deutschlands sind hier vertreten“, freut sich Matthias Klüber von Bulls & Balls über das namhafte Teilnehmerfeld. „Das Niveau kann sich schon sehen lassen.“ Mit dabei waren mit Sebastian Licht, Thomas Schnell, Matthias Mötzung und Thore Decker auch vier Fuldaer, die auf heimischem Terrain die ersten Weltranglisten- Punkte gesammelt haben.

Den Titel im Hauptturnier sicherte sich am Ende ein 14-Jähriger: Johannes Ostermeier aus Markt Schwaben. Beim parallel ausgespielten Classic-Turnier an Automaten älterer Bauart triumphierte Reiner Pfeiffer (Stuttgart). Auf Platz zwei landete hier Norman Heikamp (Wesel), der in der Fuldaer Flipper liga spielt. Seit fünf Monaten betreiben Klüber und Co. die Halle in den Straußwiesen in Fulda. Und der Zuspruch aus der Szene ist gewaltig. „Wir sind um jeden froh, der sich traut, so etwas zu machen“, erklärte am Rande der Osthessischen Meisterschaften etwa Hagen Krentz, der in Seligenstadt selbst ein Flipper- und Arcademuseum betreibt.

Flippern in Fulda

Und auch die Fuldaer haben Bulls & Balls angenommen, wie Klüber lachend berichtet: „Unsere Halle wird toll angenommen, samstags geht es dann auch schon mal regelmäßig bis 2 Uhr nachts.“ Kein Wunder, schließlich warten mehr als 40 Flipper-Automaten dort, von klassischen bis zu modernen Modellen. Am Rande der Wettkämpfe wartete auf die Flipper-Fans zudem noch ein Highlight der besonderen Art: der Hobbit. Nur ein Exemplar des Automaten gibt es in ganz Europa.

Normalerweise steht dieses in Freddy’s Pinball Paradise, in Echzell in der Wetterau. Für die Ost – hessischen Meisterschaften hat Alfred „Freddy“ Pika den Hobbit nach Fulda gebracht. Aufwendige Filmszenen begleiten den Spieler auf zwei Bildschirmen. Kein Wunder, dass der Automat stolze 50 Kilogramm schwerer ist als die meisten anderen Modelle, die technische Finesse braucht ihren Platz. Einen Euro kostete eine Runde am Hobbit, der Erlös kam dem Hünfelder Kinderund Jugendhospiz „Kleine Helden“ zugute.

Mehr dazu gibt es im Video hier.

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