Der Hünfelder Grottenhof, eine von fünf Sammelunterkünften für Asylbewerber im Altkreis Hünfeld. (Archivfoto: Sabrina Mehler/Fuldaer Zeitung)

Geflüchtete, deren Asylantrag mit einer Bleibeperspektive bewilligt wurde, haben die Möglichkeit, in private Wohnungen umzuziehen. Unterstützung hierbei bietet das Integrationsbüro des Landkreises Fulda.

Eine Pressemitteilung des Landkreises Fulda

Aufgrund des Mangels an bezahlbarem Wohnraum, der oftmals fehlenden Kenntnisse zu Themen wie Wohnungssuche und Anmietung, des organisatorischen Aufwands sowie der Sprachbarrieren kann die Wohnungssuche für Geflüchtete eine echte Herausforderung darstellen. Das Projekt Auszugsmanagement, was sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, gibt es seit Mai dieses Jahres nun nicht mehr – ebenso wie die Auszugsmanager und -managerinnen bei den jeweiligen Trägern. Einige Aufgaben des Auszugsmanagements übernimmt daher nun Frank Lindenthal, Mitarbeiter des Integrationsbüros und steht sowohl Geflüchteten als auch potentiellen Vermietern mit Rat und Tat zur Seite.

Hilfe bei Wohnungssuche von Geflüchteten im Kreis Fulda

Er hilft Geflüchteten, deren Asylantrag bewilligt wurde, bei der Suche nach einer geeigneten Privatwohnung. “Unser Ziel ist dabei, in erster Linie Familien schnell unterzubringen. Gerade Kinder leiden oft darunter, dass in den Gemeinschaftsunterkünften kein richtiges Familienleben möglich ist”, erklärt Lindenthal. Bei Fragen und Problemen können sich Geflüchtete deshalb an ihn wenden und sich rund um das Thema Mietverhältnis im Integrationsbüro informieren. Aber auch potentielle Vermieter und Bürgerinnen und Bürger, die bereits eine Wohnung an Geflüchtete vermieten, können Kontakt mit Frank Lindenthal aufnehmen.

Frank Lindenthal ist Ansprechpartner sowohl für Wohnungssuchende als auch für Vermieter. (Foto: Sebastian Mannert/Landkreis Fulda)

“Wir suchen noch immer privaten Wohnraum für Geflüchtete”, betont Lindenthal.  Aber auch mit Problemen beim Mietverhältnis, Jahresabrechnungen oder anderen Dingen können Vermieter sich an das Integrationsbüro wenden. “Uns ist wichtig, dass wir in solch einem Fall gemeinsam das Gespräch mit Vermieter und Mieter suchen. Falls es Sprachbarrieren gibt, binden wir Dolmetscher ein, um beispielsweise drastischeren Methoden wie einer Räumungsklage vorzubeugen”, führt er weiter aus.

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