Hallenbad, Sportbad Ziehers, Schwimmbad, Corona, Pandemie
In den kühlen Monaten hoch im Kurs: das Sportbad Ziehers in Fulda Foto: RhönEnergie Fulda / Daniel Kleinhenz

Gute Nachrichten für Freunde des Schwimmsports: Ab dem 7. September 2020 öffnet das Fuldaer Sportbad Ziehers – selbstverständlich unter Corona-Bedingungen. Eine Woche später folgt dann das Stadtbad Esperanto. Bei gutem Wetter bleibt das Freibad Rosenau bis einschließlich 13. September geöffnet.

Eine Pressemitteilung der Rhön-Energie Fulda

Die Rhön-Energie Fulda-Gruppe gehört zur kleinen Zahl der Betreiber, die in diesem Sommer ihr Freibad geöffnet haben. Die seit Mitte Juni im Rosenbad gewonnenen Erfahrungen zeigen, dass sich die behördlichen Corona-Auflagen umsetzen lassen und die Badegäste mitziehen.

„In enger Abstimmung mit der Stadt Fulda ist es uns ein Anliegen, den Badegästen sowie den Schulen und Vereinen trotz Corona auch in den kühlen Monaten das Schwimmen zu ermöglichen“, sagt Dr. Arnt Meyer, Geschäftsführer der Rhön-Energie Fulda. „Gemäß den behördlichen Vorgaben haben die Experten unserer Bäder Betriebs GmbH ein anlagenbezogenes Hygiene- und Zugangskonzept erarbeitet. Darin finden auch die Leitlinien des Deutschen Schwimmverbandes sowie die Empfehlungen des Hessischen Städtetages Berücksichtigung.

Lückenloser Badebetrieb

Da eine rechtswirksame Erlaubnis des hessischen „Corona-Kabinetts“ zur Öffnung der hessischen Schwimmbäder vorliegt, kann das Sportbad Ziehers ab dem 7. September 2020 öffnen. Das Stadtbad Esperanto folgt ab dem 14. September. Das Freibad Rosenau bleibt bei gutem Wetter bis einschließlich 13. September geöffnet; bei schlechtem Freibadwetter bis einschließlich 6. September.

„Mit der nun vereinbarten Regelung ist in der Stadtregion ein lückenloser Badebetrieb gewährleistet“, freut sich Bürgermeister Dag Wehner als Sportdezernent der Stadt Fulda. „Im Rosenbad hat die Rhön-Energie Fulda-Gruppe bewiesen, dass man ein großes Bad auch unter den besonderen Bedingungen der Pandemie-Situation betreiben kann. Dass es dabei gewisse Einschränkungen geben muss, liegt auf der Hand und wird von den Badegästen mehrheitlich auch akzeptiert.“

Online-Buchung und Zeitfenster

Gemäß den behördlichen Vorgaben wird der Zugang zu den Hallenbädern gesteuert und begrenzt. Alle Badbesucher müssen sich registrieren. Hierzu soll für das Sportbad Ziehers sowie das Stadtbad Esperanto das für das Freibad Rosenau installierte Online-Ticketsystem genutzt werden, das sich in den vergangenen Wochen bewährt hat. Für die Badbesuche gibt es wie im Rosenbad festgelegte Zeitfenster. Die Zahl der gleichzeitig anwesenden Gesamtbesucher (Öffentlichkeit, Schulen, Vereine) wird auf anfänglich 124 Besucher im Sportbad Ziehers und auf 77 Besucher im Stadtbad Esperanto begrenzt.

Nach dem Pandemie-Plan können zunächst also maximal 124 Besucher das Sportbad Ziehers gleichzeitig besuchen. In dieser Zahl sind Vereins- und Schulteilnehmer enthalten. Für private Badegäste stehen im Sportbad Ziehers pro Zeitfenster zunächst maximal 40 Onlinetickets zur Verfügung. An Wochenenden wird die Anzahl auf 80 erhöht, weil dann keine Vereine und Schulen anwesend sind.

Stadtbad Esperanto: fünf Schwimmer pro Bahn

Das Stadtbad Esperanto, für das die Bäder Betriebs GmbH der Rhön-Energie Fulda die Betriebsführung verantwortet, können zunächst maximal 77 Besucher gleichzeitig besuchen (inkl. Vereins- und Schulteilnehmer). Für private Badegäste stehen pro Zeitfenster maximal 40 Onlinetickets zur Verfügung. An Wochenenden wird die Anzahl auf 60 erhöht. In beiden Hallenbädern stehen den Schulen und Vereinen jeweils die gleiche Anzahl von Schwimmbahnen wie vor Corona zur Verfügung. Damit die Sicherheitsabstände eingehalten werden können, sind pro 25-Meter-Bahn nur fünf Schwimmer gleichzeitig zugelassen.

Die Details zu Öffnungszeiten, den Zeitfenstern sowie den Eintrittspreisen sind hier einsehbar. Tickets für das Sportbad Ziehers können ab dem 4. September online gebucht werden, für das Stadtbad Esperanto ab dem 11. September. Mit den hier zusammengefassten Regelungen fahren die Verantwortlichen zunächst auf Sicht. Im weiteren Verlauf und je nach Entwicklung der Pandemie ist eine Lockerung der momentanen Begrenzungen möglich, wie es nach den guten Erfahrungen der ersten Wochen auch beim Rosenbad der Fall gewesen ist.

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