Von links: Dorothé Bretz, Jessica Stukenberg, Angelika Sieburg, Leo Hofmann, Katja Hergenhahn, Christoph Gottwald, Beate Krist, Cornlia Niemann und Michael Schwarz. (Foto: Constanze Gollbach)

Tanz, Theater und Gesang: Im September wird in Fulda Kultur groß geschrieben. An mehreren Locations startet am Sonntag, 13. September das “Made.Festival”. Insgesamt vier Tagen stellen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Hessen ihre Produktionen sowie Workshops vor. Was dieses Jahr auf dem Plan steht, erklärten die Veranstalter*innen und Künstler*innen am Montag während einer Pressekonferenz im Marmorsaal im Stadtschloss.

Zehn Jahre gibt es das Made.Festival nun schon. Dieses Jahr wird es zum vierten Mal in Fulda veranstaltet. “In diesen Jahren hat sich einiges geändert”, sagt Angelika Sieburg, Mitgründerin des Festivals. “Zehn Jahre, in denen freien Künstlern eine Bühne im öffentlichen Raum gegeben wurde, sich Besucher aktiv beteiligen konnten und aus der Gastspielreihe ein mehrtägiges Festival in bis zu vier verschiedenen hessischen Städten entstanden ist.”

Das Made.Festival, ehemals “made in Hessen.100% Theater”, wurde 2009 vom Verein Landesverband professionelle freie Darstellende Künste Hessen, kurz laProf, gegründet und steht seit einigen Jahren unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Oberbürgermeisters von Wiesbaden und Geschäftsführers des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main, Helmut Müller.

Ursprünglich sollte das Event in Fulda schon im Mai stattfinden, aber auch hier hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. “Umso schöner, dass es, zwar in abgespeckter Version, im September stattfinden kann”, sagt Katja Hergenhahn, ebenfalls Mitgründerin des Festivals. Das Besondere in diesem Jahr: eine Kooperation mit dem Kulturzentrum Kreuz.

“Viele Veranstaltungen werden im Kulturkeller oder im Kreuz stattfinden”, sagt Hergenhahn. Aufgrund der Abstandsregeln sind im Kulturkeller circa 20 und im Kreuz circa 70 Personen erlaubt. “Einige Aufführungen und Workshops mussten daher abgesagt werden”, sagt Angelika Sieburg.

Bunt wird das Programm dennoch: Die Besucher dürfen sich auf das Tanztheater Tanzblick mit ihrer Aufführung “Spur”, auf das Dokumentartheater von Cornelia Niemann “Möchten Sie Ihren Vater wirklich in den Papierkorb verschieben” und auf das Theater 3D mit ihrer Aufführung “#dichterliebe” freuen. Außerdem wird es interaktive Workshops und Vorstellungen auf dem Universitätsplatz geben.   

Während der vier Tage werden die Aufführungen von einer Szenejury, die aus Jessica Stukenberg vom Theater Stukenberg, Christoph Gottwald vom Theater Mittendrin und Michael “Shaggy” Schwarz besteht, bewertet und im Anschluss an das Festival, am Mittwoch den 16. September, im Kreuz ein Sieger oder eine Siegerin gekürt.

Trailer des Stückes “Möchten Sie Ihren Vater wirklich in den Papierkorb verschieben?”
Video: Cornelia Niemann

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