Sonja Karl am Klavier sorgte für schöne Musik zur Einschulung.
Foto: Schule

Albert-Schweitzer-Schule begrüßt 107 neue Fünftklässler. Unter Coronabedingungen fand die Einschulung statt.

Eine Pressemeitteilung der Albert-Schweizer-Schule

Für gewöhnlich ist an einem Tag wie diesem die große Aula der Albert-Schweitzer-Schule in der Krebsbach voll besetzt. Nach einem Gottesdienst strömen Fünftklässler’innen mit ihren Familien herbei, um die offizielle Begrüßung als Gymnasiasten zu hören, dazu gibt es Musik, manchmal Tanz und einige Reden. Doch in diesem Jahr ist alles anders – wenn auch nicht weniger feierlich und zugewandt: Die Fünftklässler*innen der Albert-Schweitzer-Schule wurden in diesem Jahr im Klassenverband in der Aula der Schule in der Schillerstraße begrüßt, begleitet von ihren engsten Familien, musikalisch eingerahmt von Klaviermusik und mit warmen Worten von Schulleiter Christian Bolduan und Schulpfarrerin Katja Dörge. Vier Durchgänge gab es von diesem kleinen Programm am vergangenen Montag, dann waren die Klassen 5a bis d eingeschult – in einem Jahr, in dem auch sonst bekanntermaßen nichts so ist wie sonst.

„Eine Einschulung ist immer etwas Besonderes“, begann Bolduan seine Ansprache. Kurz zuvor hatte er für einen kleinen Moment seine Mund-Nasenbedeckung gelüftet, damit Eltern und Kinder zumindest einmal sein Gesicht sehen konnten. Die Schule freue sich auf die neuen Schülerinnen und Schüler und sei gut auf die derzeitige Situation vorbereitet: Maskenpflicht außerhalb der Klassenräume und bitte auch im Kursunterricht, sei die Vorgabe, so der Schulleiter, der sich zuversichtlich zeigte, dass Regelunterricht unter diesen Bedingungen gelingen könne und man auf diese Weise auch die Ansteckungsgefahr im Griff habe.

An die frischgebackenen Gymnasiasten gewandt, sprach er von der Chance, die in der Veränderung liegt: Zwar seien sie jetzt wieder die Kleinsten an einer großen Schule, müssten neue Menschen und Fächer kennenlernen, vielleicht hätten viele von ihnen nun auch einen längeren Schulweg, doch der Wechsel biete auch Möglichkeiten: nicht nur für Wissenszuwachs, sondern auch für neue Freundschaften und für jeden Tag ein wenig mehr Selbstständigkeit. Zum Lernen an der Albert-Schweitzer-Schule gehöre Spaß und Fleiß, betonte Bolduan, zum gemeinsamen Leben in der Einrichtung Respekt und Toleranz: „Im Geiste unseres Namensgebers Albert Schweitzer gehen wir gewaltfrei und respektvoll miteinander um“, unterstrich der Redner. Ein faires Miteinander und der Schutz von Schwächeren sei für eine Schule, die den Namen eines Friedensnobelpreisträgers trägt, ein wichtiges Gebot. Für die nächsten neun Jahre heiße es nun die richtige Balance finden zwischen Zielstrebigkeit und Fleiß, Freude und Spaß. „Mit dieser Mischung wird es gelingen“, prophezeite der Schulleiter, der Kinder wie Eltern aufforderte, sich bei Problemen schnell zu melden, nachzufragen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Mit dem Stück „Play it“ unterstrich Sonja Karl am Klavier den spielerischen Aspekt und präsentierte zugleich den musischen Bereich der Schule, der nun mit seinem vielfältigen Angebot auch den neuen Fünftklässlern offensteht. Genauso wie die weiteren AG-Angebote, die der Schulleiter den jungen Menschen ans Herz legte, um ihren Horizont zu erweitern und über das Unterrichtsangebot hinaus zu bilden.

Ausgesuchte Worte hatte danach Schulpfarrerin Katja Dörge für die neuen Albert-Schweitzer-Schüler*innen. Sie begrüßte sie auch im Namen der Schulseelsorge und Schulsozialarbeit, die den Schülerinnen und Schüler bei Problemen offensteht. Die Klassenlehrer – an der Albert-Schweitzer-Schule stets ein Team aus einem Lehrer und einer Lehrerin – verteilten anschließend ein Päckchen Vergissmeinnicht-Samen an die Jungen und Mädchen, eine Erinnerung an diesen Tag, aber auch ein Symbol für das Wachsen und Gedeihen. „In gutem Boden“, wie Dörge ausführte, den die Eltern bilden, die Familie, die Freunde. Doch auch Gott, Allah oder eine höhere Macht könne dieser Boden sein, der das Gefühl vermittele: „Du bist gewollt, so wie du bist“. In diesem Sinne wünscht die Pfarrerin den Kindern „Viel Spaß beim Wachsen an der ASS“.

Mit einer kleinen Schultüte – eine Aufmerksamkeit des Fördervereins der Albert-Schweitzer-Schule – und einer gutgefüllten Info-Mappe gingen die frischgebackenen Fünfis danach mit ihren Lehrern in die Klassenräume – ein neuer, spannender Abschnitt hatte begonnen!

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