Foto: Konrad-Zuse-Schule

Eine Woche nach der Entlassfeier der Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums hat die Konrad-Zuse-Schule im Laufe der letzten Schulwoche Absolventinnen und Absolventen der Teilzeit-Berufsschule, der Fachschule für Sozialwesen, der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz und für Informationsverarbeitung, der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) sowie der Fachoberschule feierlich ins Berufsleben verabschiedet.

Ein Text von Michael Kühlthau

Insgesamt 24 Entlassklassen innerhalb einer Woche verabschiedeten Schulleitung und Kollegium der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld. Den Auftakt machten am Montag die Klassen der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) und die Teilzeit-Berufsschülerinnen und -berufsschüler. Unterstützt von den Klassenlehrern würdigte Abteilungsleiter Kai-Uwe Abersfelder neben den schulischen Leistungen zudem ehrenamtliche Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler und zeichnete Raphael Elström (11BÜA) für seine Mitarbeit in der Schülervertretung aus. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer Regina Beer-Wenzel (BÜA), Henning Ahrens (HzO), Ronald Semsch (IO), Burkhard Wolf (M+AM), Michael Franke / Thomas Wiegand (MtO), Michael Kühlthau (JuFaO) und Mike Filip (VFAO) sorgten für ein abwechslungsreiches Programm bei den feierlichen Zeugnisübergaben am Montag.

Besonders geehrt wurden die Klassenbesten Hendrik Stitz (Tischler und Schulformbester gewerblich-technische Berufsschule), Lucas Klüber (Industriekaufmann), Sven Jöckel (Justizfachangestellter und Schulformbester kaufmännisch-verwaltende Berufsschule), Edin Hamza (Maschinen- und Anlagenführer), Jonas Ajnaou (Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung), Lisa Nau (Verwaltungsfachangestellte) und Marcel Herbski (Industriemechaniker).

500 Euro für die Gewinner des Ewald-Vollmer-Preises

Am Dienstag erhielten die Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule und der Ausbildung zum Assistenten / zur Assistentin für Informationsverarbeitung ihre Zeugnisse durch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer überreicht. Der beste Notendurchschnitt lag bei 1,3. Es gab insgesamt 108 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule in den Schwerpunkten Sozialwesen, Informationstechnik und Wirtschaft und Verwaltung und 10 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zum Assistenten / zur Assistentin für Informationsverarbeitung. Der stellvertretende Abteilungsleiter Peter Lotter verleihte Würdigungen an Selina Krüger (Mitglied der Schulband), Sebastian Müller (ehrenamtliches Engagement im Schulsanitätsdienst) und Isabelle Eickhoff (Mitglied der Schülervertretung).Die beiden Schulformbesten der Fachoberschule sind Michelle Kraus (12FWa) und Leonie Matthes (12FWb) mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,3. Schulformbester der Assistenten für Informationsverarbeitung ist Kevin Leirich (12IT) mit 1,7. Träger des mit     500 € dotierten Ewald-Vollmer-Preises wurden Kevin Leirich und Marlon Resler (12FI). Peter Lotter betonte, dass die Corona-Maske wie ein Symbol für das Achten aufeinander, für das Rücksichtnehmen und den anderen schützen zu wollen gewesen sei, ein Symbol auch, um Verantwortung für sich und auch andere übernehmen zu können.

Ebenfalls am Dienstag verabschiedeten die Lehrerinnen und Lehrer um Abteilungsleiterin Patricia Gerk ihre Klassen des größten Fachbereiches Sozialwesen der Konrad-Zuse-Schule. Die 102 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik (3 Klassen) und Fachrichtung Heilerziehungspflege (1 Klasse) und der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz (1 Klasse) erhielten ihre Zeugnisse durch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer überreicht.DieSchulformbesten sind in der Fachrichtung Heilerziehungspflege Alicia Trapp (1,3), in der Fachrichtung Sozialpädagogik Sophia Schuchert und Rebecca Christiane Belletz (jeweils 1,0) sowie in der Schulform Sozialassistenz Hanna Hohmann und Jessica Kolb (jeweils 1,0).

Mund-Nasen-Schutz mit dem Logo der Konrad-Zuse-Schule

„Die Freude und das Lächeln der Kinder sind der Sommer des Lebens.“ Mit dieser Abwandlung eines Zitates des deutschen Schriftstellers Jean Paul wandte sich Lehrerin Gisela Glas an die angehenden Erzieherinnen und Erzieher, die nach dem schulischen Teil der Ausbildung nun in den berufspraktischen Teil starten. Klassenlehrerin Claudia Herz betonte, dass der Erzieher-Beruf nicht durch Digitalisierung zu ersetzen sei – vieles könne zwar durch Technik ersetzt werden, aber sicherlich nicht ein sozialer Beruf wie der Erzieher-Beruf. In ihrer Ansprache blickte sie mit den Konrad-Zuse-Absolventen auf gesammelte Auslandserfahrungen zurück – so waren für deren berufliche Entwicklung die Auslandsaufenthalte der Erzieher-Klassen in Vicenza/Italien und Maribor/Slowenien wichtige Erfahrungen, um zu lernen, wie Erzieherinnen und Erzieher in anderen Ländern arbeiten. Abteilungsleiterin Patricia Gerk überreichte neben den Zeugnissen in diesem Jahr für jeden einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Logo der Konrad-Zuse-Schule als Symbol für dieses Jahr, so wie Sie es erlebt haben und Ihre Prüfungen absolviert haben: Die Abschlussprüfungen im Kontext der Corona-Krise.“ Sie gab einen Ausblick auf das anstehende Jahr im Berufspraktikum und freute sich, alle im nächsten Jahr im theoretischen Teil der Ausbildung an der Konrad-Zuse-Schule wiederzusehen.

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