Im November 2018 ist dieses Auto am Eichenzeller Türmchen abgebrannt. (Foto: Volker Nies / Fuldaer Zeitung)

Feuer am Eichenzeller Türmchen. Vor gut eineinhalb Jahren ist dort ein Auto ausgebrannt. Nun haben Staatsanwaltschaft und Polizei das Rätsel gelöst. Hier liest du deren Pressemitteilung zu dem Fall im Wortlaut.

Für Gesprächsstoff hatte das ausgebrannte Wrack eines Audi am Ausflugspunkt “Eichenzeller Türmchen” im November 2018 gesorgt. Das Fahrzeug war in der Nacht vom 24. auf den 25. November in Flammen aufgegangen und am nächsten Morgen von einer Spaziergängerin entdeckt worden.

Die Ermittler der Fuldaer Kriminalpolizei konnten nun in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda gegen zwei erwachsene männliche Tatverdächtige – darunter der Fahrzeughalter – sowie einen Zeugen Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht Fulda erwirken. Diese wurden am 17. Juni in den frühen Morgenstunden vollstreckt.

Bekannter fackelte Auto am Eichenzeller Türmchen ab

Den Ermittlungsergebnissen zufolge, hatte der Fahrzeughalter die Inbrandsetzung seines Fahrzeuges bei seinem Bekannten in Auftrag gegeben, um die Versicherungssumme des seinerzeit reparaturbedürftigen, aber vollkaskoversicherten Fahrzeugs, zu erlangen.

Die Durchsuchung bei den beiden Beschuldigten sowie dem Zeugen und die
anschließende Vernehmung derselben erbrachten weitere Beweise. Außerdem stellten die Ermittler eine geringe Menge Marihuana und eine betriebene Indoorplantage mit Marihuanapflanzen sicher.

Die beiden Beschuldigten müssen sich nun wegen Versicherungsmissbrauchs, Betruges und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Über Sascha-Pascal Schimmel

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