VCD, Verkehrswendem ADFC
Archivfoto: Charlotte Neumann / Fuldaer Zeitung

Die Coronakrise als Chance nutzen: Das ist die Idee von Verkehrswende Fulda. Sie fordert mehr Platz für Fahrräder statt Autos und einen zukunftsgerechten Nahverkehr. Für Samstag hat sie eine Demo angemeldet. Hier liest du die Ankündigung im Wortlaut.

Jetzt ist der Zeitpunkt, die Verkehrswende anzuschieben und mehr Platz fürs Rad zu schaffen – auch in Fulda! Dafür laden Verkehrswende Fulda – Regionalgruppe des VCD und der ADFC Kreisverband zur Fahrradschiebedemo am Samstag, 30. Mai, um 11 Uhr am Dom. Die Teilnehmenden werden ihre Fahrräder mit Sicherheitsabstand untereinander und Mund-Nase-Schutz entschleunigt auf der Demoroute zum Uniplatz schieben, wo die Demo mit einer Kundgebung enden wird.

Angestoßen von der Corona-Krise haben Städte wie Bogota, Köln, London, Milano und Paris Autospuren in Radstreifen umgewandelt, Fahrradstraßen angelegt und Zu-Fuß-Gehenden mehr Platz eingeräumt. Statt den größten Teil der Verkehrsflächen in Städten für das Auto vorzuhalten und mit Autokaufprämien in die Technik von gestern zu investieren, müssen Gemeinden, Länder und Bund Corona als Chance nutzen und jetzt den Grundstein für autofreie Innenstädte, zukunftsgerechte Fahrradinfrastruktur und attraktiven Nahverkehr legen.

Bei der Demo werden durch Abstände und Masken alle gesundheitlichen Regelungen eingehalten; Teilnehmende müssen sich auf eine Liste eintragen, die Verkehrswende Fulda drei Wochen aufbewahren wird, falls das Gesundheitsamt spätere Infektionen weiterverfolgen muss. Nach dieser Frist werden die Listen vernichtet.

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Über Sascha-Pascal Schimmel

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