In und um das DAV Kletterzentrum Fulda
ist viel Platz, um die Abstandsregeln auch beim Sport einzuhalten.
Foto: DAV Fulda

Das DAV Kletterzentrum Fulda hat nach der coronabedingten Schließung Mitte März wieder geöffnet und lädt Klettersportbegeisterte ein, die Vertikale wieder für sich zu erobern. Spezielle Coronazeit-Regeln stellen dabei eine gesundheitsorientierte Wiederaufnahme des Klettersports sicher.

Eine Pressmitteilung der DAV

Endlich ist es wieder soweit: nach mehr als zwei Monaten der coronabedingten Schließung hat das DAV Kletterzentrum Fulda wieder geöffnet. Kletterbegeisterte können nun also wieder Höhenluft in der Stadt schnuppern und neue Kletterprojekte unter die Füße nehmen. „Wir haben uns sehr gefreut, endlich wieder für unsere Kletterer öffnen zu dürfen. Kurz vor der Schließung hatten wir noch einmal komplett neue Routen geschraubt, die dann lange auf die Kletterer warten mussten“, sagt Christophe de Montigny vom DAV Kletterzentrum Fulda, der auch die neuen Kletterregeln für den eingeschränkten Betrieb unter Coronabedingungen erklärt: „Neben der Einhaltung der allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln haben wir ein spezielles Wegekonzept sowie zusätzliche Hygienestationen für unsere Gäste eingerichtet.

Beim Klettern bleibt jeweils eine Sicherungslinie zwischen den Kletterern frei.“ Zudem sind die Sportler aufgerufen, bereits umgezogen ins Kletterzentrum zu kommen, da die Umkleiden zunächst geschlossen bleiben. Ebenfalls ausgesetzt ist aktuell das Kursangebot. „Hier arbeiten wir bereits an entsprechenden Konzepten, um auch Kletterneulingen wieder einen Einstieg ins Klettern zu ermöglichen“, so de Montigny. Geöffnet hat aber das Bistro des Kletterzentrums, wo sich die Sportler beim Klettern stärken können.

Hinweisschilder und Markierungen helfen den Klettersportlern die Coronazeit-Regeln auch beim Klettern umzusetzen.
Foto: DAV Fulda

Zur Kontrolle der Nutzungsbeschränkung setzt das Kletterzentrum auf digitale Helfer: „Unser Eintrittssystem ist mit unserer Internetseite verbunden und zeigt in Echtzeit an, wie hoch die aktuelle Auslastung ist. So sehen die Gäste direkt, ob noch Eintrittsplätze frei sind und sie vorbei kommen können.“

Unterstützung ist gefragt

Bei der Umsetzung der Coronazeit-Regeln hat das Kletterzentrum, das von der DAV Sektion Fulda betrieben wird, Unterstützung sowohl vom eigenen Verband als auch den lokalen Behörden erhalten. „Wir sind sehr dankbar, dass wir von so vielen Seiten schnelle und kompetente Unterstützung erhalten haben und so unser Kletterzentrum zeitnah nach den Lockerungen wieder öffnen konnten.“ Trotzdem ist es für das Sportzentrum eine schwierige Zeit: „Die fehlenden Einnahmen der letzten Monate und die anlaufende Sommersaison schmerzen natürlich.“ Für alle, die das Kletterzentrum deshalb unterstützen möchten, gibt es eine Spendenaktion unter startnext.com.

Klettersport in Coronazeiten

Klettern ist ein kontaktloser Individualsport und bringt deshalb sehr gute Voraussetzungen dafür mit, unter Coronabedingungen ausgeübt zu werden. Bouldern ist alleine möglich, Seilklettern zu zweit. Zudem ist Klettersport gesund und wirkt sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat und das Wohlbefinden aus.

Künstliche Kletteranlagen geben allerdings räumliche Grenzen vor. Strikte Zugangs-, Abstands- und Hygieneregeln tragen deshalb zu einer behutsamen und gesundheitsorientierten Wiederaufnahme des Klettersports bei. Der DAV Hauptverband hat deshalb in enger Zusammenarbeit mit dem DOSB Regeln zur Ausübung des Klettersports unter Coronabedingungen erarbeitet, die von den DAV Kletterzentren nun umgesetzt werden, um den Klettersport wieder zu ermöglichen.

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