Propsteipop Festival, Corona, 2020, Absage
Das Propsteipop Festival auf dem Johannesberg (Foto: Felix Weigl)

Die Nachricht kommt nicht überraschend: Das Propsteipop Festival, das move36 seit Jahren als Partner begleitet, ist seit vergangener Woche offiziell abgesagt. Am 18. Juli hätte es auf dem Johannesberg eigentlich zum zweiten Mal mit dem neunen Konzept stattgefunden. 2019 hat sich das Festival nämlich verjüngt.

Neuer Name, fetzigere Mucke, frisches Konzept – nach diesem Credo haben die neuen Organisatoren Naemi Wetter und Konstantin Füller das Propsteipop Festival vergangenes Jahr zum ersten Mal neu aufgelegt – auch um wieder mehr junges Publikum zu locken. Mehr als 15 Jahre hat Andreas Wetter, Naemis Vater, das Festival in dem barocken Ambiente auf dem Johannesberg organisiert – bis 2017 immer an zwei Abenden. Stets eine Bühne für kleinere, aber nicht minder gute Bands.

Und seit 2019 auch eine Bühne für populärere Bands. So war mit der Indierock-Combo Razz vergangenes Jahr eine echte Größe in Fulda, die unter anderem schon auf dem Kosmonaut Festival, Hurricane Festival oder Southside Festival gespielt hat. Dieses Jahr wäre mit der Band Rockanarchie ein weltbekannter Gitarrist auf dem Johannesberg aufgetreten: Thomas Blug.

Verschiebung nun auch vom Tisch

“Das ist wirklich schade, aber es bringt ja nix”, so Andreas Wetter, der bei der Organisation natürlich weiter mithilft. “Wir haben bis zuletzt noch mit der Stadt gesprochen, würden aber allenfalls eine Genehmigung für maximal hundert Besucher bekommen, die jeweils 10 Quadratmeter Platz brauchen.” Verständlich, dass man ein Festival so nicht hochziehen kann und möchte. Eine Verschiebung auf einen späteren Termin dieses Jahr ist nun auch vom Tisch. “Wir bedauern dies sehr, da wir natürlich schon viel Arbeit und Herzblut investiert haben. Genau so fühlen wir mit Euch, die ihr euch so auf einen Festivalsommer gefreut habt”, so Organisatorin Naemi Wetter.

“Wir haben nun alles ad acta gelegt und wissen noch nicht, wie es weitergeht. Natürlich möchten wir es nächstes Jahr wieder veranstalten”, so Andreas weiter. Sie hätten ein paar Sponsoren und bekämen zudem einen Kulturzuschuss von der Stadt, aber wüssten noch nicht, was sie eventuell noch zurückzahlen müssen. “Unter diesen Umständen kann gerade niemand Konkretes für die Zukunft sagen”, sagt er.

Hallo liebe Festivalgemeinde,,Wir haben bis zum Schluss gebannt und auf das beste gehofft, doch nach den neuesten…

Gepostet von PropsteiPop Festival am Freitag, 8. Mai 2020

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