Den Flieder kannst du am Abend pflücken, da duftete er am meisten. (Fotos: Karoline Weber)

Nein, Honig ist leider nicht vegan. Das heißt aber nicht, dass vegan lebende Menschen auf irgendetwas verzichten müssen, denn es gibt unglaublich viele Honig-Alternativen. Wir haben in unserem DIY den Fliederhonig beziehungsweise Fliedervonig ausprobiert. Und ja, Flieder schmeckt.

Zutaten:

* 3 Hände voll frische Fliederblüten
* 1 1/2 Liter Wasser
* 1 Bio-Zitrone
* 1 Paket Gelierzucker 3:1

Bevor du die Fliederblüten zupfst und von den Stängeln befreist, schaust du nach Ungeziefer und wäschst den Flieder gründlich ab. Das kalte Wasser, die in Scheiben geschnittene Zitrone und die Blüten gibst du in einen Topf und auf bringst die Masse zum Kochen.

Kocht das Ganze. Danach musst du den Topf sofort vom Herd nehmen und für mindestens drei Stunden (besser über Nacht) ziehen lassen.

Nun gießt du die Blüten sowie die Zitronenscheiben über einem feinem Sieb ab und gibst zum Blütensud Gelierzucker dazu.

Die Flüssigkeit kochst du nochmal auf und lässt sie vier bis fünf Minuten köcheln – dabei immer wieder umrühren (siehe Anleitung Gelierzucker). Mache kurz eine Probe, ob der Honig die richtige Konsistenz hat, indem du eine ganz kleine Menge auf einen kleinen kalten Teller gibst. Wenn er noch zu flüssig ist, noch ein wenig Gelierzucker hinzufügen. Dann füllst du den Honig in gut ausgewaschene Gläser und verschließt sie kräftig.

Du kannst die Gläser nach Belieben beschriften oder dekorieren. Es gibt auch sehr viele Freebies, die du dir kostenfrei herunterladen kannst.

Der Fliederhonig hat einen leicht bitteren Nachgeschmack, eignet sich aber perfekt als Aufstrich oder zum Backen.

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