Plakat-Aktion, Fulda stellt sich quer, Tag der Befreiung, Faschismus, Zweiter Weltkrieg, Fulda
Foto: Daniel Beise

Heute vor 75 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, der 8. Mai ging als Tag der Befreiung vom Faschismus in die Geschichte ein.

Anlässlich des Gedenktages hat der Antirassismus-Verein “Fulda stellt sich quer” eine Plakat-Aktion in der Stadt initiiert, die darauf aufmerksam machen will. “Insgesamt 25 Transparent haben wir an verschiedenen Stellen in Fulda wie Stadtschloss, Behördenhaus oder Bahnhof aufgehängt, die an die Opfer des Faschismus erinnern, aber auch für die Zukunft mahnen sollen, dass so etwas nie wieder passiert”, so Andreas Goerke, Vorsitzender des Vereins, gegenüber move36. Viele Plakate wurden allerdings schon am frühen Morgen wieder beseitigt. Von wem und warum, ist noch unklar. Mehr dazu, sobald wir mehr wissen.

Update, 17.30 Uhr: Auf Nachfrage von move36 hat die Stadt mitgeteilt, dass die Plakate ohne Genehmigung aufgehängt wurden. Das Ordnungsamt habe im Laufe des Tages daher alle abgehängt oder abhängen lassen, von denen es Kenntnis hatte. Aus Sicht der Stadt sei es unverständlich, warum der Verein keine Genehmigung eingeholt hat, da ihm die Regularien zur Plakatierung aus früheren Fällen eigentlich bekannt sein müssten, so Magistratssprecher Johannes Heller.

Darüber hinaus hat der Verein zusammen mit dem Kreuz-Verein, der Buchhandlung Ulenspiegel und der hiesigen Medienproduktionsfirma Filmreflex für heute ein Livestream-Programm zum Kriegsende aus dem Kulturkeller auf die Beine gestellt.

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