Foto: Felix Weigl

Seit Montag vergangener Woche büffeln die Abschlussklassen in Hessen wieder in den Klassenräumen. An einen normalen Schulalltag ist jedoch noch nicht zu denken. move36 hat sich an der Ferdinand-Braun-Schule umgesehen und wollte wissen, wie Schüler und Lehrer mit der Situation umgehen.

Für die Abschlussklassen der Ferdinand-Braun-Schule (FBS) heißt es Endspurt. Seit einer Woche sitzen die Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums wieder in den Klassenräumen – natürlich unter verschärften Hygienemaßnahmen.

„Die Lehrer und Lehrerinnen des Fachbereichs Gestaltung haben richtig was geleistet. Die Abstandskennzeichnungen, Plakate und Info-Flyer haben sie selbst gestaltet und in der Schule verteilt“, sagt Ulrike Vogler, stellvertretende Schulleiterin der FBS. „Bis jetzt halten sich die Schüler und Schülerinnen an die Regeln. Ab und zu müssen sie an den Abstand erinnert werden“, so Vogler weiter.

Eingeschränkt fühlen sich die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte trotz Masken- und Abstandspflicht nicht. Im Gegenteil, sie seien froh, dass sie wieder Face-to-Face kommunizieren können. „Vor allem in der Prüfungsvorbereitung ist die direkte Kommunikation einfacher und wichtig“, sagt Vogler. Momentan bereiten sich die Schüler auf die Abschlussprüfungen vor, die für die Fachoberschule schon nächste Woche anstehen.

Video: Felix Weigl

„Für die Zukunft hoffen wir natürlich, dass endlich wieder Normalität eintritt und wir wieder alle Schüler unterrichten können“, sagt Ulrike Vogler. „Aber bis dahin müssen wir das Beste aus der Situation machen.“

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