Covid 19, SARS
Foto: CDC | Unsplash

Corona-Krise: Weitere Sars-CoV-2-Fälle im Mediana Pflegestift, insgesamt 196 im Kreis Fulda und knapp 4000 Fälle in Hessen. Vonderau Museum startet Mitmachrätsel. Und die Tafel nimmt in Fulda wieder ihren Dienst auf.

Alle wichtigen Infos der hessischen Landesregierung zum Coronavirus findest du unter corona.hessen.de.

03.04.2020, 15.45 Uhr: Tafel in Fulda nimmt Dienst wieder auf

Ein Bericht der Fuldaer Zeitung:

„Die Lebensmittelversorgung auch für unsere sozial bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger wird für Ostern wieder besser“, schreibt die Tafel in Fulda am Freitagnachmittag. Hintergrund der Pressemitteilung: Die Fuldaer Tafel beginnt wieder mit ihrem Dienst.

Ab Dienstag, 14 Uhr gibt es laut der Mitteilung an vier verschiedenen Standorten wieder Lebensmittel für die Kunden der Tafel. Die Ausgabe wird allerdings nicht am Tafelladen stattfinden, sondern dezentral an vier Orten in Fulda:

– Jugend-Kultur-Fabrik (Weimarer Straße 20)
– Bürgerzentrum Ziehers Süd (Dingelstedtstraße 12)
– Bürgerzentrum Aschenberg (Aschenbergplatz 16-18)
– Lutherkirche (Martin-Luther-Platz 3)

Die Ausgabe wird nach Angaben der Tafel künftig montags bis freitags (außer feiertags) ab 14 Uhr bis etwa 15:00 stattfinden. Es gibt vorbereitete Lebensmitteltüten – solange der Vorrat reicht. Die Tafel bietet das gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt an, unterstützt von der AWO und der Lutherkirchengemeinde.

03.04.2020, 15.40 Uhr: Region Fulda GmbH startet Marktplatz für Corona-Schutzausrüstung

Bevölkerung und Unternehmen in Stadt und Landkreis Fulda stehen in der Corona-Krise zusammen. Die Region Fulda GmbH hat jetzt eine Initiative gestartet, die die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung wie Handschuhe, Masken und anderem mit Hilfe regionaler Wertschöpfungsketten sicherstellen soll. Dazu ist von der Region Fulda GmbH unter der Adresse www.fd-schuetzt.de ein regionaler Marktplatz entstanden, auf dem Gesuche und Gebote entgegengenommen werden.

Im Vordergrund steht nach den Worten von Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH, die Versorgung von Menschen, die aktuell persönlichen Kontakt zu Kunden und Patienten haben. „Wir denken dabei an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in medizinischen Einrichtungen, aber auch in den jetzt noch geöffneten Ladengeschäften und natürlich auch das Transportgewerbe, eigentlich alle, die momentan zum Funktionieren und zur Versorgung unseres Gemeinwohls beitragen“. Wer Produkte ausschließlich für den privaten Gebrauch suche, sollte diesem Personenkreis den Vortritt lassen. Denn, so Burkard weiter, auch nicht zertifizierte Produkte, seien für diese Menschen immer noch besser als überhaupt kein Schutz.

www.fd-schuetzt.de fahre dabei eine zweigleisige Strategie. In einem komplett öffentlichen Bereich wird denjenigen ein Forum geboten, die nichtmedizinische Produkte zu Verfügung stellen und suchen. Die Partner können hier selbst miteinander Kontakt aufnehmen, da die Absenderadressen transparent sind. Daneben gibt es einen Bereich mit Geboten und Gesuchen für medizinische Produkte. Hier werden zwar die Produkte, nicht aber die Absender veröffentlicht. Angebot und Nachfrage werden, wie Christoph Burkard weiter erläuterte, von den Mitarbeitern der Region Fulda GmbH zusammengeführt.

„Wir wollen gerade im Medizintechnikbereich regionale Wertschöpfungsketten bilden“, sagt Burkard weiter. Deshalb erfassen wir auch die Potentiale von heimischen Unternehmen. Wer kann seine Produktion umstellen und von welchen Produkten in welchem Zeitraum welche Stückzahlen produzieren? Gleichzeitig werde die Nachfrage im medizinischen Bereich gebündelt. Ziel sei es, eine Versorgung der Region Fulda aus den heimischen Unternehmen heraus zu beginnen.

Die Marktplatz www.fd-schuetzt.de ist kostenfrei. Er stellt lediglich Kontakte her. An- und Verkauf sind über die Plattform nicht möglich. Die Angebote selbst müssen nicht kostenfrei sein. Angebote und Gesuche sind in verschiedene Kategorien eingeteilt und unterscheiden sich dazu noch zwischen gewerblich und privat. Wer Fragen zum Marktplatz hat, kann sich direkt an die Region Fulda GmbH per mail über helpdesk@region-fulda.de oder an die zentrale Corona-Helpdesk-Hotline unter der Rufnummer 0661-1024805 wenden. (Quelle: Region Fulda GmbH)

Screenshot: Region Fulda GmbH

03.04.2020, 15.35 Uhr: HLS-Bibliothek bietet Chat für Fragen an

Die Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek (HLSB) hat einen Webchat eingerichtet. Über ihn können Nutzerinnen und Nutzer auch während der derzeitigen Bibliotheksschließung schnell, einfach und direkt Kontakt aufnehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HLSB stehen immer von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr für Fragen zur Verfügung.

Und so funktioniert es: Auf der Website der HLSB www.hs-fulda.de/hlb findet sich rechts unten ein grüner Button mit weißen Sprechblasen. Diesen anklicken, Name und E-Mailadresse eingeben, einen der drei Bereiche auswählen, dem die Frage zuzuordnen ist, die Frage formulieren und absenden. Zu den angegebenen Zeiten beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HLSB alle Fragen umgehend. (Quelle: Hochschule Fulda)

03.04.2020, 15.33 Uhr: Über 4000 Infizierte in Hessen, 196 im Kreis Fulda

215 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, sind seit Donnerstag hessenweit hinzugekommen laut der aktualisierten Statistik des Hessischen Sozialministeriums. Damit sind nun insgesamt 4097. Im Kreis Fulda ist die Zahl um sechs auf 196 angestiegen.

03.04.2020, 14.04 Uhr: Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) dankt allen Lehrkräften

03.04.2020, 11.27 Uhr: Ab Montags Videos aus der Kinderakademie

03.04.2020, 10.15 Uhr: Suppe für Bedürftige

Das DRK Fulda gibt nun Sonntags von 12 bis 13 Uhr eine warme Suppe an Bedürftige aus.

03.04.2020, 09.50 Uhr: Mundschutz schützt andere

“Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine selbstgebastelte textile Behelfsmaske können Menschen – egal, ob sie selbst erkältet sind oder nicht – verhindern, dass Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, auf andere Menschen übertragen werden. Dadurch wird die Ansteckungsgefahr für andere verringert”, schreibt Dr. Thomas Menzel, Chef vom Klinikum Fulda, ein seiner Kolumne für die Fuldaer Zeitung.

03.04.2020, 09.33 Uhr: Dubiose E-Mail zum Kurzarbeitergeld macht Runde

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.
Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20.

Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

03.04.2020, 08.59 Uhr: Anzahl nachgewiesener Infektionen in Hessen um 286 gestiegen

Laut dem Robert-Koch-Institut ist die Anzahl der registrierten Infektionen mit Sars-CoV-2 in Hessen innerhalb von 24 Stunden um 286 gestiegen. Damit hätten sich 3993 Bewohner des Bundeslandes mit dem Virus infiziert. Für Deutschland weist die Statistik 79.696 nachgewiesene Corona-Fälle auf – 6174 mehr als 24 Stunden zuvor. 1017 sind bisher an dem Virus gestorben, 33 davon in Hessen.

In Hessen haben sich laut dem Institut je 100.000 Einwohner 64 mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sind weniger als im Bundesschnitt (96). Die höchsten Infektionsraten gibt es in Bayern (155), Baden-Württemberg (145) und Hamburg (141).

03.04.2020, 08.13 Uhr: Virtuelle Gottesdienste in Fulda an Ostern

03.04.2020, 08.07 Uhr: Vonderau Museum startet Mitmachrätsel

Wie alle Kultureinrichtungen der Stadt Fulda ist auch das Vonderau Museum derzeit geschlossen. Um die Zeit der Schließung ein wenig zu überbrücken, startet das Vonderau Museum ab Samstag, 4. April, ein Mitmachrätsel.

Jeden Tag ist eine von 22 Fragen zu verschiedenen Ausstellungsstücken zu beantworten, die am Ende den Lösungssatz ergeben. Unter den Einsendungen mit dem richtigen Lösungssatz werden insgesamt zehn Preise verlost. Die neue Frage findet sich täglich auf der Internetseite des Museums. Dort finden sich auch die Teilnahmebedingungen.

03.04.2020, 07.58 Uhr: 13 weitere Corona-Fälle im Mediana Pflegestift, ein Bewohner gestorben

Bei 13 weiteren Personen aus dem Mediana Pflegestift Fulda ist eine Sars-CoV-2-Infektion festgestellt worden. 89 der Mittwoch und Donnerstag eingegangen Testergebnisse waren negativ. Ein 88 Jahre alter Bewohner, der seit einigen Wochen bereits palliativ betreut worden war, ist nun im Klinikum verstorben. Auch bei ihm war das Virus nachgewiesen worden. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit.

Angesichts der Lage hat das Gesundheitsamt des Landkreises entschieden, dass alle 180 Beschäftigten und alle 260 Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegestifts auf das Coronavirus getestet werden. 110 Personen waren seit Sonntag abgestrichen worden. Bis zum morgigen Freitag sollen Proben von allen Personen vorliegen. Die Bewohner wurden vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst und dem Gesundheitsamt vor Ort in der Einrichtung abgestrichen.

Unter den genannten 13  positiv Getesteten sind sechs Mitarbeiter und sieben Bewohner, von den fünf keine Krankheitssymptome zeigen.

Entsprechende Quarantänemaßnahme wurden in die Wege geleitet. (Quelle: Landkreis Fulda)

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 04.04.2020

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 02.04.2020

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