Bukahara, Heißer Scheiß, Album, Musik
Cover: BML Records

Kennst du schon ..? Jede Woche kommen neue Alben, Bücher, Serien, Filme, Gadgets, Games, Podcasts und vieles mehr auf den Markt – wozu wir unseren Senf abgeben. Diese Woche: Das neue Album „Canaries in a coal mine“ von der deutschen Folk- und Swingband Bukahara.

Von Nico Bensing

Ohrwurm, Ohrwurm, Ohrwurm! Drei Jahre nach dem letzten Studioalbum „Phantasma“ und ein knappes Jahr nach den Live Sessions sprühen die vier bunten Vögel Soufian Zoghlami, Ahmed Eid, Daniel Avi Schneider und Max von Einem ihr viertes Album in eine scheinbar immer trister werdende Welt. Sie reihen einen Kracher an den nächsten.

Elf Songs, die niemals gegen irgendetwas sind, sondern immer nur dafür: für Vielfalt, für Toleranz, für Offenheit. Es geht darum, Unterschiede nicht zu ertragen, sondern sie als ein Geschenk zu sehen und lautstark abzufeiern. Diese Botschaft versprüht Bukahara allein schon mit der Verve, mit der die Band jedes einzelne Lied über dem Hörer ausschüttet. „Canaries in a coal mine“ ist nicht nur das positivste Album des Jahres, sondern auch der zwischenzeitliche Höhepunkt in der Bandgeschichte. Weltmusik mit ganz viel Zauber aus Folk, Pop, Balkan und Orient. Es geht nicht um viel, es geht um alles: Bukahara zelebriert die Liebe und das Leben. Und genau das kräht der farbenfrohe Kanarienvogel auf dem Cover in jede verstaubte, düstere und graue Mi(e)ne.

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