Das interdisziplinäre Team des Fuldaer Hochschulsports (Sportwissenschaftler, Oecotrophologen, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Gesundheitswissenschaftler)
Foto: Anne Rintsch

Erneut ging es für die Hochschule Fulda auf das Treppchen. Im Bildungsranking des Allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands (adh) für das Jahr 2019 hat der Hochschulsport der Hochschule Fulda den zweiten Platz belegt und damit seine Erfolgsserie fortgesetzt. Eine Pressemitteilung der Hochschule Fulda.

Ein Text von Hochschule Fulda

Seit dem Jahr 2010 belegen die Fuldaer Hochschulsportler im Bildungsranking des adh Spitzenplätze. In den Jahren 2014, 2015 und 2016 konnten sie sich jeweils über den ersten, 2017 über den zweiten Platz freuen.

Der Hochschulsport trägt zur Identitätsstiftung der Hochschulmitglieder bei, motiviert zum regelmäßigen Sporttreiben und fördert das soziale Leben an der Hochschule. Er dient als Element zum Erhalt und zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens, der Gesundheit und der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie zur Persönlichkeitsentwicklung. Neben der Kernaufgabe, ein vielfältiges und interessantes Sportprogramm bereitzustellen, erfüllt der Hochschulsport auch umfassende Bildungsaufgaben. In seinem Leitbild verdeutlicht der adh den Bildungsauftrag des Hochschulsports an Hochschulen in Deutschland. So lautet eine Kernaussage: „Hochschulsport bereichert die Bildungslandschaft“. Durch das jährliche Bildungsranking möchte der Dachverband die Hochschulen dazu anregen, die Bildungspotenziale des Hochschulsportes verstärkt zu nutzen, um die Kernaussage seines Leitbildes mit Leben zu füllen. 

Die Bildungspotenziale des Hochschulsports nutzen

„Damit das gelingt, setzt sich das Team des Fuldaer Hochschulsports immer wieder intensiv mit der Frage auseinander, wie die vielfältigen Bildungspotenziale des Hochschulsports eingesetzt und genutzt werden können”, erklärt Dr. Jan Ries, der Leiter des Fuldaer Hochschulsports. Der Hochschulsport der Hochschule Fulda bietet durch sein vielfältiges Programm Hochschulmitgliedern (Studierenden und Mitarbeiter*innen) mit unterschiedlichsten Interessen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten zu erleben, zu erlernen und zu praktizieren – Aktivitäten, die den Lebensalltag nachhaltig bereichern und so auch wesentlich zur Persönlichkeitsbildung beitragen. 

Die Sieger im Bildungsranking des Allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands (adh) 2019
Grafik: Hochschulsport der Hochschule Fulda

Die durch den Hochschulsport bereitgestellten Lernfelder erschließen im besonderen Maße soziale, gesundheitliche und kommunikative Lernpotenziale, die die Lebenswelt der Studierenden stark beeinflussen: Teambuilding, Rücksichtnahme im Sinne von Fair-Play und Empathie, individuelle Leistungsentwicklung und Förderung der Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin und -reflexion sowie Durchsetzungsfähigkeit sind nur einige Aspekte bedeutender Kompetenzen, die durch den Hochschulsport ausgebildet und weiterentwickelt werden können. Damit trägt der Hochschulsport ganz wesentlich zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen (social competences oder soft-skills) bei.

Angebote weit über den klassischen Sport hinaus

Schon seit vielen Jahren beschränken sich die Angebote des Fuldaer Hochschulsportes nicht auf den „klassischen Sport-Begriff“. Themen wie Gehirntraining, Meditation und Achtsamkeit, Entspannung, (Ayurveda) Massage, Ernährung, Sportsicherheitsfragen, Inklusion und Erste Hilfe bereichern die Bildungslandschaft des Hochschulsportes. An beinahe jedem Semesterwochenende haben Studierende und Mitarbeitende die Möglichkeit, mit dem Besuch der Fortbildungen ihre persönlichen Kompetenzen in vielfältiger Hinsicht zu erweitern. Auch sehr spezifisch Interessierte oder bereits als Übungsleiterinnen und Übungsleiter Ausgebildete finden mit Themen wie Anatomie und Physiologie, Funktionelles Training, Sport und Ernährung bei Diabetes oder Sicherheit im Hochschulsport spannende Themen, um ihr Wissen gezielt auszubauen. 

Fast alle Fortbildungen des Hochschulsportes sind vom Hessischen Kultusministerium (Landesschulamt und Lehrkräfteakademie) nach § 65 des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbG) akkreditiert und vom Landessportbund Hessen zur Verlängerung der DOSB Übungsleiterlizenz anerkannt.

Der Begriff der Employability, der nicht zuletzt durch den Bologna-Prozess an den Hochschulen immer wichtiger geworden ist, hat neue Perspektiven auf die Bildungsfunktion nichtakademischer Hochschuleinrichtungen geöffnet. Der Fuldaer Hochschulsport, als hochschulspezifische Serviceeinrichtung, hat diese Entwicklung in den vergangenen Jahren systematisch aufgegriffen und spezifische Bildungsangebote bereitgestellt, die zur überfachlichen Kompetenzentwicklung der Studierenden beitragen. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Relevanz des Hochschulsportes als Teil des umfassenden Bildungsangebotes der Hochschule Fulda stetig steigt

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