Covid 19, SARS
Foto: CDC | Unsplash

Corona-Krise: Laut Hessischem Sozialministerium gibt es 3582 Corona-Fälle im Bundesland, 163 im Kreis Fulda. Die Hochschule Fulda sucht private Hilfe für die Produktion von medizinischem Gesichtsschutz und hat zudem eine neue Seite mit Infos rund ums Studium in der Corona-Krise gebaut. Und der DGB spricht von mehr als 10.000 Kurzarbeitern in der Region

Alle wichtigen Infos der hessischen Landesregierung zum Coronavirus findest du unter corona.hessen.de.

01.04.2020, 15.39 Uhr: Neue FAQ-Seite der Hochschule Fulda zu Fragen rund ums Studium in der Corona-Krise

Die Hochschule Fulda hat eine neue Seite mit Fragen und Antworten rund ums Studium in der Corona-Krise gebaut. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Außerdem richtet die Hochschule eine dringende Bitte an die Studierenden: “Uns erreichen derzeit viele Fragen zur Studien- und Prüfungsorganisation per E-Mail oder Telefon. Viele Antworten dazu finden Sie bereits in den E-Mails des Studienbüros, die Sie in den vergangenen Tagen erhalten haben. Unsere dringende Bitte lautet deswegen: Bitte sehen Sie in Ihren Mails nach, ob Ihre offene Frage dort bereits beantwortet wurde.”

01.04.2020, 15.32 Uhr: Hochschule Fulda hilft bei Produktion von Gesichtsschutz für Kliniken und sucht dafür private Hilfe

Der Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule Fulda beteiligt sich an der Kasseler Initiative “MakerVsVirus”, die dringend benötigte Schutzausrüstung produziert. Dafür sucht die Hochschule Privatpersonen und Unternehmen mit 3D-Druckern sowie Sponsoren.

Die Hochschule Fulda organisiert die Produktion von Gesichtsvisieren für Kliniken, Ärzte und sonstiges medizinisches Personal mit 3D-Druckern. Dazu sucht sie Privatpersonen, Sponsoren und Unternehmen mit 3D-Druckern, die bei der Initiative mitmachen wollen. Hintergrund: Die Hochschule Fulda beteiligt sich an der vor Kurzem in Kassel ins Leben gerufenen Initiative von MakerVsVirus. Diese will Menschen bzw. Organisationen, die dringend Schutzausrüstung oder Ersatzteile brauchen, mit sogenannten Makern und Makerspaces zusammenbringen, die diese produzieren können – also Menschen, die die beruflich oder privat gestalten, herstellen, basteln und konstruieren.

Dazu werden sogenannte lokale Hubs, also Netzwerkknoten, organisiert, die direkt lokal produzieren und im Austausch mit den Kliniken und Ärzten stehen. Der Hub für den Fuldaer Raum wird von Prof. Dr. Martin Kumm, Professor des Fachbereichs Angewandte Informatik und Leiter des Makerspaces der Hochschule Fulda organisiert. 

Mit dabei sind bereits der Fuldaer Hackerspace Makerspace Maglab sowie weitere Maker der Region Osthessen. „Wir haben bereits Kontakt mit dem Klinikum Fulda und dem Herz-Jesu-Krankenhaus aufgenommen. Beide haben großen Bedarf“, erklärt Prof. Dr. Martin Kumm. Auch erste Sponsoren hat das Projekt bereits gefunden. Die Globus Baumarkt-Filiale in Fulda hat sich bereit erklärt, die benötigten Folien zu spenden. Das Unternehmen Schwob Digitaldruck unterstützt ebenfalls bei der Herstellung.

Kontakt für Maker und Bedarfsmeldungen sowie Sponsoren unter: makerspace@hs-fulda.de
(Quelle: Hochschule Fulda)

Corona, Hochschule Fulda, Gesichtsvisier
So soll der Gesichtsschutz für medizinisches Personal aussehen. (Foto: Hochschule Fulda)
Corona, Hochschule Fulda, Gesichtsvisier
Foto: Hochschule Fulda

01.04.2020, 15.01 Uhr: Fuldaer Zeitung beantwortet Fragen zur Zählweise des Robert-Koch-Instituts

Am Montag gab es im Kreis Fulda den ersten Toten durch das Coronavirus, einen 81-Jähriger. Im Anschluss gingen bei den Kollegen der Fuldaer Zeitung viele Fragen und auch Kritik zur Zählweise des Robert-Koch-Instituts ein. Die Zeitung hat sechs der wichtigsten dazu beantwortet.

01.04.2020, 14.56 Uhr: Mehr Betten in hessischen Krankenhäuser bereitgestellt

2500 Krankenhausbetten mehr als noch von eineinhalb Wochen gibt es nun in Hessen, insgesamt sind fast 12.200 derzeit frei. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoche in einer Pressekonferenz mit. Auch bei den Betten mit Beatmungsmöglichkeit wurde aufgestockt: Statt 1200 liege die Zahl nun bei 1900. “Weitere werden hinzukommen”, kündigte Klose an. Laut Klose werden momentan 772 Patieten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, im Krankenhaus behandelt. Davon seien 175 beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig, weitere 35 seien zwar intensivüberwachungspflichtig, müssten aber nicht beatmet werden.

01.04.2020, 14.39 Uhr: 3582 Corona-Fälle in Hessen, 163 im Kreis Fulda

Seit Dienstag ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten im Kreis Fulda um acht auf 163 gestiegen, insgesamt in Hessen um 281 auf 3582. Das teilte das Hessische Sozialministerium am Mittwoch mit.

01.04.2020, 10.43 Uhr: Mieterbund Hessen mit vielen Ratsuchenden konfrontiert

Die Coronakrise hat dem Mieterbund in Hessen einen deutlichen Anstieg von Ratsuchenden beschert, die sich Sorgen über Mietrückstände machen. “Derzeit kommt bestimmt ein Drittel der Anrufe von Leuten, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete zahlen sollen”, sagte Verbandsdirektorin Eva-Maria Winckelmann der Deutschen Presse-Agentur. Auch wenn diese Rückstände erst mal gestundet würden, bedeute das nicht das Ende großer Sorgen: “Das sind oft Menschen aus dem Niedriglohnsektor, die keine Rücklagen haben”, sagte Winckelmann.

01.04.2020, 09.40 Uhr: Hilfe bei häuslicher Gewalt

Deine Sicherheit und psychische Gesundheit sind auch und gerade in der aktuellen Lage enorm wichtig. Wenn du Hilfe benötigst, wende dich an professionelle Stellen, die auf psychologische Beratung spezialisiert sind. Die wichtigsten Anlaufstellen bei Depression, psychischer Belastung, Gewalt und Missbrauch – regional wie national – haben wir hier aufgelistet. Du bist nicht allein.

01.04.2020, 08.46 Uhr: Keine öffentlichen Gottesdienste bis einschließlich 26. April

+++ WICHTIGER HINWEIS +++Weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste im Bistum Fulda – bis vorerst einschließlich 26. April. Mehr Infos dazu ➡️ https://kurzlink.de/kirche

Gepostet von Bistum Fulda am Dienstag, 31. März 2020

01.04.2020, 08.32 Uhr: 3445 Infektionen in Hessen

In Hessen haben sich bis jetzt nachgewiesenermaßen 3445 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Das geht aus der Statistik hervor, die das Robert-Koch-Institut um 0 Uhr aktualisiert hat. Demnach sind das in unserem Bundesland 162 Infektionen mehr als 24 Stunden zuvor. In Deutschland stieg die Anzahl der belegten Corona-Fälle laut der Statistik um 5453 auf 67.366. 732 Menschen sind bisher an dem Virus gestorben – 21 davon in Hessen.

Coronavirus, Sars-CoV-2, Covid-19

Was das neuartige Coronavirus angeht, steht Hessen verhältnismäßig gut da. Auf 100.000 Einwohner des Bundeslandes kommen 55 nachgewiesene Infektionen. Das sind weniger als im Bundesschnitt (81). Hotspots sind, was diese Zahl angeht, Hamburg und Bayern mit 126 Infizierten je 100.000 Einwohnern und Baden-Württemberg (121).

01.04.2020, 08.24 Uhr: “Liebe Abiturienten, verzichtet auf Feiern und Treffen”

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

die schriftlichen Prüfungen liegen nun hinter Euch. Das ist ein Grund zur Freude — und in „normalen“ Jahren auf jeden Fall auch ein Grund zum Feiern!

Doch leider ist dieses Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie kein „normales“ Jahr. Auch wenn wir  gut nachvollziehen können, dass Ihr Euch jetzt gerne treffen, zusammen feiern — und ja, auch zusammen trinken möchtet. Leider müssen wir Euch das in diesem Jahr verwehren — zumindest für den jetzigen Zeitpunkt.

Die allermeisten von Euch wissen das natürlich und sind so vernünftig, dass sie die Abi-Nachfeiern sein lassen. Zum Schutz von uns allen, vor allem aber der älteren und schwächeren Menschen, Eurer Großeltern, Kranken oder Menschen, die nicht krank werden dürfen, müsst Ihr in diesem Jahr bitte auf das gemeinschaftliche Feiern verzichten! Nur so erreichen wir unser gemeinsames Ziel, bald unsere Freiheiten zurückzugewinnen.

Wir bitten Euch daher eindringlich, aktuell auf Feiern und Treffen der Abiturientinnen und Abiturienten zu verzichten.

Begebt Euch bitte im Anschluss an die Prüfung direkt nach Hause — unter Wahrung der mit dem verschärften Kontaktverbot verbundenen Regeln, das heißt einzeln oder in Gruppen von maximal zwei Personen.

Nur so könnt Ihr dazu beitragen, dass sowohl Ihr als auch Eure Freunde und Familien gesund bleiben und Ihr hoffentlich eine Feier nachholen könnt.

Vielen Dank!

Der Hessische Kultusminister
Die Polizei in Hessen
Die Landesschülervertretung

Quelle: Kultusministerium Hessen

01.04.2020, 08.15 Uhr: Corona im Mediana-Pflegestift

Aufgrund einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Mitarbeiterin des Mediana Pflegestifts in Fulda sind am Sonntagabend, Montag und Dienstag bislang 110 Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen worden. Bis Dienstagnachmittag lagen die ersten 16 Ergebnisse vor: Danach sind zwei weitere Beschäftigte und eine Bewohnerin positiv. 13 Testungen sind negativ. 

Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat für die Einrichtung alle notwendigen Maßnahmen getroffen. Dazu gehören insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der betreffenden Personen.  Abhängig von den Ergebnissen der Tests werden weitere Maßnahmen folgen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Einrichtung. (Quelle: Landkreis Fulda)

01.04.2020, 08.13 Uhr: Laut DGB mehr als 10.000 im Kreis Fulda in Kurzarbeit

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen: Im Landkreis Fulda haben zum Stichtag 25. März über 400 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Betroffen sind über 10.000 Beschäftigte. Die tatsächliche Zahl liegt darüber und wird in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter rapide nach oben steigen. Eine heute veröffentlichte Sonderauswertung der BA hat schon bundesweit rund 470.000 Anzeigen von Betrieben registriert – eine immens hohe Zahl, die zeigt, wie groß die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Arbeits-leben sind. Diese Zahlen werden sich in den kommenden Monaten erst in der Statistik niederschlagen.

„Arbeitgeber und Bundesregierung müssen sich jetzt bewegen. Auch die Beschäftigten, die nicht unter dem Schutz eines Tarifvertrags stehen, müssen ohne Absturz durch die Krise kommen. Das Kurzarbeitergeld muss auf mind. 80 Prozent angehoben werden“, fordert der DGB-Vorsitzende des Kreisverbands Fulda, Franz-Georg Brandt. (Quelle: DGB)

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 02.04.2020

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 31.03.2020

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