Covid 19, SARS
Auch im Kreis Fulda breitet sich das Coronavirus aus. Der move36-News-Ticker. (Foto: CDC | Unsplash)

Corona-Krise: Laut Hessischem Sozialministerium gibt es 2392 nachgewiesene Fälle im Land. Ministerpräsident Bouffier und Fuldas OB Wingenfeld danken der Bevölkerung. Und die IHK verschiebt bundesweit Prüfungen.

27.03.2020, 15.43 Uhr: Kreis informiert ausgiebig über seine Arbeit – Das Gesundheitsamt in Corona-Zeiten

Der Landkreis Fulda hat eine umfangreiche Pressemitteilung herausgegeben, in der er über die Arbeit des hiesigen Gesundheitsamtes in der Corona-Krise informiert. Hier liest du sie im Wortlaut:

Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda ist aktuell für den Publikumsverkehr geschlossen. Doch im Inneren des Gebäudes in der Otfrid-von-Weißenburg-Straße wird nahezu rund um die Uhr gearbeitet: Eingeteilt in fünf verschiedene Teams und Schichten sind hier rund 90 Kolleginnen und Kollegen in die Herausforderungen durch das Corona-Virus involviert. Sie recherchieren Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten, organisieren Quarantänemaßnahmen, kümmern sich um etliche Reiserückkehrer und leisten medizinisch-fachliche Unterstützung für die unermüdlichen Mitarbeiter am Bürgertelefon.

Angesichts der Dynamik des Geschehens könnte man es erwarten, aber hektisch ist es im Gesundheitsamt nicht. Jedes Büro ist besetzt, überall wird telefoniert – logische Konsequenz des derzeitigen Tagesgeschehens, das seit Anfang/Mitte März mit den Reiserückkehrern aus Südtirol und Österreich an Fahrt aufgenommen hat. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir innerhalb weniger Tage mehr als 30 positive Fälle, deren Kontaktpersonen ermittelt werden mussten “, sagt Prof. Dr. Dirk Breitmeier, Amtsarzt und Amtsleiter, und beschreibt, was das bedeutet: „Im Grunde ist es wie beim Astwerk eines Baumes, das sich immer weiter verzweigt. Unter Umständen kommt man bei einem positiv Getesteten am Ende auf bis zu 50 oder gar 100 Personen, mit denen er als Erkrankter in Kontakt gekommen ist.

Mittlerweile haben wir mehr als solcher 1000 Kontaktpersonen, die wir den derzeit 115 Fällen (Stand: 26.3.2020, 14 Uhr) zuordnen. Das sind täglich Hunderte von Telefongesprächen.“ Um das zu bewältigen, bedurfte es einer gänzlich neuen Struktur: Das Gesundheitsamt schloss, und andere Abteilungen, wie etwa das Veterinäramt, wurden in die Aufgabe eingespannt. Auch aus der Verwaltung im Landratsamt meldeten sich unterdessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit medizinischer Vorbildung.

Professor Dr. Dirk Breitmeier leitet das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda. (Foto: Anna-Lena Bieneck)

Denn die fünf Teams, die eng miteinander verzahnt sind, tun weit mehr als die reine Recherche von Kontaktpersonen und deren Adressen. „Medizinisches Grundwissen ist für diese Aufgabe unerlässlich. Man muss der Bevölkerung wie auch dem Einzelnen Hinweise geben können, was aus der Begegnung mit einem positiv getesteten Menschen möglicherweise folgen kann. Kommt eine Kontaktperson in Quarantäne, ist eine weitere Beobachtung und Kontaktierung notwendig, um das Auftreten einer neuen COVID-Erkrankung nicht zu verpassen und die weiteren Schutzmaßnahmen treffen zu können.

Darauf müssen wir Antworten haben“, sagt Breitmeier und ergänzt: „Menschen in dieser Situation haben verständlicherweise viele Fragen – zu Hygienemaßnahmen oder zum Quarantäne-Alltag in der häuslichen Gemeinschaft mit einem positiv Getesteten und zum Auftreten von Symptomen bei sich selbst. Wir versuchen, ihnen die Unsicherheit zu nehmen, und dazu braucht man eine gewisse Routine.“ Das bestätigt Dr. Dorothee Hofmann, eine der Ärztinnen im Team: „Wichtig ist auch, dass man ein Gespür dafür hat, ob die positiv getestete Person in einem sogenannten kritischen Bereich arbeitet, etwa als Rettungssanitäter oder in der Altenpflege. Die Herangehensweise bei den derzeit über 1000 Kontaktpersonen ist wahrhaftig nicht bei jedem gleich.“

Zeitaufwendig ist auch die Quarantänisierung von infizierten Personen und entsprechenden Verdachtsfällen. Momentan sind im Landkreis Fulda gut 800 Frauen und Männer in häuslicher Absonderung. Nach aktueller Gesetzeslage gehören dazu auch Reisende, die aus Risikogebieten nach Hause kommen und sich jetzt direkt in Quarantäne begeben müssen. Sie werden ebenfalls durch die Teams des Gesundheitsamtes betreut und per Telefon regelmäßig kontaktiert. Auch das ist ein organisatorischer Kraftakt. Und mittlerweile stehen die ersten Fälle an, die aus der Absonderung entlassen werden – gleichermaßen unter der Regie des Gesundheitsamtes, das auf den jeweiligen Fall bezogen entscheiden muss, was für die Beendigung nötig ist. Die Arbeit ist anstrengend, physisch wie psychisch, aber das 90-köpfige Team stemmt die Herausforderungen effizient und tatkräftig.

Manchmal ist allerdings auch ein dickes Fell gefragt. „In großer Zahl sind die Menschen freundlich und dankbar“, sagt Dr. Hofmann: „Aber manchmal müssen wir schon einiges aushalten und werden richtiggehend beschimpft. Auch das versuchen wir mit Freundlichkeit und Routine auszugleichen.“

So geht es ebenfalls den Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag von 8 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 15 Uhr an den Telefonen der Bürger-Hotline Auskunft geben. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Fachdiensten der Verwaltung sind mit großem Engagement dabei und bringen sich jeden Tag auf den neuesten Stand der Informationen rund um Corona. Gut 500 Anrufe laufen bei ihnen täglich ein – mit Fragen zu Vorsichtsmaßnahmen, Lohnzahlungen, Kinderbetreuung, Förderprogrammen, Vereinsveranstaltungen, Urlaubsreisen und Tests. „Gerade wenn es um Abstriche geht, sind die Anrufer häufiger ungehalten und aufgebracht “, sagt Prof. Breitmeier:

„Wir verstehen, dass viele Menschen unsicher sind, aber bemerken auch, dass sie falsche Vorstellungen haben. Viele wissen nicht, dass das Gesundheitsamt keine Tests durchführt, keine Diagnosen stellt und auch keine Patienten behandelt. Unsere Aufgabe ist der Bevölkerungsschutz. Wir kommen erst ins Spiel, wenn eine Meldung nach dem Infektionsschutzgesetz und/oder ein Laborbefund vorliegen. Dann legen unsere Teams los.“

Wer wird getestet?

Seit dem 24. März hat das RKI die Richtlinien für eine Verdachtsabklärung und Maßnahmen präzisiert.

Die Kriterien für einen begründeten Verdachtsfall, der dem Gesundheitsamt gemeldet und getestet wird:

  • Eine Person hat akute respiratorische Symptome jeder Schwere und hatte Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn.
  • Bei einer Person gibt es klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Lungenentzündung und es besteht ein Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus.

Darüber hinaus werden auch Personen abgestrichen, die diese Kriterien nicht komplett erfüllen, aber etwa in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tätig sind oder zur Risikogruppe zählen. Die Entscheidung darüber trifft der Arzt bzw. der Ärztliche Bereitschaftsdienst. Hinweise auch auf der Webseite www.landkreis-fulda.de.

Wichtige Rufnummern:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116-117

Bürger-Hotline des Landkreises Fulda: (0661) 6006-6009, Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, am Wochenende 10 bis 15 Uhr.

Hessenweite Hotline: 0800-5554666, täglich von 8 bis 20 Uhr.

27.03.2020, 15.24 Uhr: HLS-Bibliothek verschenkt Schnupperzugänge zu digitalen Medien wegen Corona

Auch wer bislang keinen Bibliotheksausweis besitzt, kann jetzt von dem digitalen Medienangebot der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek (HLSB) profitieren. Die HLSB bietet allen, die in Stadt und Landkreis Fulda wohnen und mindestens 18 Jahre alt sind, einen dreimonatigen Schnupperzugang zu Onleihe und Tigerbooks.

Rund 170.000 digitale Medien stehen rund um die Uhr zum kostenlosen Download bzw.Streamen zur Verfügung. Das Themenangebot reicht von Unterhaltung, Spannung und Musik bis hin zu Sprachlernbüchern, Ratgebern und Sachmedien, beispielsweise für Schule und Lernen. Die Rückgabe ausgeliehener Medien erfolgt automatisch mit dem Ende der Leihfrist, so dass in keinem Fall Mahngebühren entstehen. Einzige technische Voraussetzung für die Nutzung ist ein internetfähiger Rechner. (Quelle: Hochschule Fulda)

Hier kannst du dich anmelden.

27.03.2020, 15.09 Uhr: Online-Gottesdienste in Fulda voller Erfolg

Über 30.000 Menschen haben in der vergangenen Woche die Online-Gottesdienste des Bistums Fulda in der Michaelskirche auf Youtube und Facebook verfolgt. Das berichtet der hr. Das Bistum Fulda streamt täglich einen Gottesdienst live, von Montag bis Freitag gibt es zudem kurze geistliche Impulse.

27.03.2020, 14.32 Uhr: 2392 Corona-Fälle in Hessen, 123 im Kreis Fulda

222 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in Hessen seit Donnerstag hinzugekommen, wie das Hessische Sozialministerium am Freitag mitteilte. Die Zahl ist damit auf 2392 gestiegen, im Kreis Fulda ist sie um acht auf 123 angewachsen.

27.03.2020, 14.08 Uhr: OB Wingenfeld dankt in zweiter Videobotschaft den Fuldaern

27.03.2020, 14.05 Uhr: Stadt gibt Hinweise für Müllentsorgung aus Quarantänehaushalten

Die Abteilung Abfallwirtschaft der Stadt Fulda weist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auf eine Empfehlung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hin: Es geht um Regeln beim Umgang mit Abfällen aus Quarantänehaushalten.

Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen. Die Abfallsäcke/-beutel sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen und dann in die Restmülltonne zu geben. Sie dürfen nicht neben die Mülltonne gestellt werden.

Für getrennt gesammelte Abfälle (Altpapier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke gegeben werden. Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Die Einhaltung dieser Regeln ist aus Sicht des Ministeriums zur Eindämmung der Corona-Pandemie unumgänglich. Die Stadt Fulda bittet deshalb alle betroffenen Haushalte eindringlich, diese Regelungen zu beachten! (Quelle: Stadt Fulda)

27.03.2020, 14.00 Uhr: Stadtverordnetenversammlung abgesagt – Begrenzung bei Eheschließung

Zur Vermeidung möglicher Infektionsrisiken aufgrund der Corona-Pandemie wird die nächste Stadtverordnetenversammlung am Montag den 30. März abgesagt. Die notwendigen Beschlüsse werden bis auf Weiteres vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung gefasst.

Auf Empfehlung des Regierungspräsidiums in Kassel werden zur Reduzierung der Infektionsrisiken bei Eheschließungen im Standesamt der Stadt Fulda nur noch die Eheleute sowie die Standesbeamtin bzw. der Standesbeamte zugelassen. Diese Regelung gilt ab dem 1. April bis auf Weiteres. Bereits seit dem 16. März war die Teilnehmerzahl im Trausaal auf maximal fünf Personen begrenzt. (Quelle: Stadt Fulda)

27.03.2020, 13.53 Uhr: Hessenschau bündelt Links mit Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

Die Kollegen vom Hessischen Rundfunk haben Links zusammengestellt, wo Unternehmen und Selbstständige verschiedene finanziellen Hilfen beantragen können. Hier geht’s zur Linksammlung.

27.03.2020, 13.15 Uhr: Notbetreuung wird in Hessen ausgeweitet

Wie Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in einer Pressekonferenz mitteilten, wird die Notbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder im Bundesland ausgeweitet. Man müsse davon ausgehen, dass Menschen, die in den Krankenhäusern und an der Gesundheitsfront allgemein in den kommenden Wochen noch stärker gefordert sein werden, so Lorz. Deswegen soll es für Kinder dieser Berufsgruppen ab dem 4. April auch an den Wochenenden, in den Ferien und über die Osterfeiertage eine Notbetreuung geben. 

27.03.2020, 11.17 Uhr: PK zu Kinderferienbetreuung und Krankenhausbetten

PK von Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) und Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Sie wollen sich am Freitagmittag zu den Themen
Kinderferienbetreuung und Betten-Kapazitäten in Hessens Krankenhäusern äußern. Den Livestream gibt’s auf hessenschau.de.

27.03.2020, 10.35 Uhr: IHK verschiebt Prüfungen bundesweit in den Sommer

Die für April und Mai geplanten schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen in der betrieblichen Ausbildung werden bundesweit einheitlich in den Sommer 2020 verschoben. Das teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit. Die schriftlichen industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni stattfinden. Auch die IHK-Fortbildungsprüfungen werden aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis einschließlich Mai ausgesetzt. Sie werden zwischen Juni und August nachgeholt. (Quelle: IHK Nord Westfalen)

27.03.2020, 10.21 Uhr: Infektions-Risiko minimieren – Antonius Laden wiegt und verpackt Obst und Gemüse für Kunden

Wer regelmäßig in unserem antonius Laden einkaufen geht, dürfte es schon bemerkt haben: Weil uns die Gesundheit…

Gepostet von antonius – Netzwerk Mensch am Donnerstag, 26. März 2020

27.03.2020, 09.19 Uhr: “Globaler Netzstreik fürs Klima”

Am Freitag, den 24. April ist der nächste globale Klimastreiktermin! Da die FFF-Bewegung und insbesondere auch wir, die Ortsgruppe Fulda, als Teil dieser weltweiten Bewegung unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Mitwelt wahrnehmen wollen, ist es in unseren Augen aktuell aufgrund des Corona-Virus verantwortungslos an diesem Tag eine Demonstration mit hunderten Menschen durchzuführen. Da wir jedoch nicht nur die Corona-Krise ernst nehmen und an diesem Punkt auf die Wissenschaft hören, sondern jede Krise, sei es die Klimakrise, das Artensterben oder die Übersäuerung der Meere ernst nehmen und auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesen Bereichen hören, ist es aus unserer Sicht genauso verantwortungslos mit dem Hinweisen auf diese Krise aufzuhören und den nächsten globalen Klimastreiktag komplett abzusagen. Aus diesem Grund haben wir uns, wie viele andere OGs und die gesamte FFF-Deutschland-Bewegung, dazu entschlossen einen Netzstreik fürs Klima und für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen zu machen.

Nähere Infos dazu folgen auf unseren Social-Media-Kanälen (whatsapp, facebook, instagram) und ggf. über eine weitere Pressemitteilung.

Wir möchte alle Bürgerinnen und Bürger in der Region Fulda dazu einladen sich an dieser Online-Demonstration zu beteiligen und sich gemeinsam mit uns für eine (klima-)gerechtere, umweltfreundlichere, menschlichere und liebevollere Zukunft einzusetzen.

Quelle: Fridays for Future Fulda

27.03.2020, 08.56 Uhr: Was wird aus Musicalsommer Fulda?

27.03.2020, 08.53 Uhr: Kontrolle statt Knöllchen

Abstand halten, keine Ansammlungen von mehr als zwei Personen und mit den Kindern nicht auf den Spielplatz gehen – das Ordnungsamt der Stadt Fulda prüft zurzeit, ob die erlassenen Regeln von Bund und Land auf öffentlichen Plätzen eingehalten werden. Dafür hat die Ordnungspolizei in Teilbereichen die Kontrollen von Falschparkern zurückgefahren. Hier geht’s zum Artikel der Fuldaer Zeitung.

27.03.2020, 08.51 Uhr: “Zaun der Solidarität” bei RhönEnergie

27.03.2020, 08.49 Uhr: Anonymer Brief – Klinikum Fulda sagt danke

27.03.2020, 08.36 Uhr: Anzahl nachgewiesener Corona-Fälle steigt in Hessen um 166

Laut dem Robert-Koch-Institut sind (Stand: 27.03.2020, 0.00 Uhr) in Hessen 2323 Menschen nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das wären 166 mehr als 24 Stunden zuvor. In Deutschland gibt es demnach 42.288 belegte Infektionen – plus 5780.

In absoluten Zahlen gibt es laut dem Institut in Bayern (9481), Nordrhein-Westfalen (9235) und Baden-Württemberg (8161). Das liegt zum einem daran, das in diesen Bundesländern die meisten Menschen leben. Zum anderen – im Fall des Südens – könnte aber auch die Nähe zu Krisengebieten in anderen Ländern Europas eine Rolle spielen.

Coronavirus, Sars CoV 2, Covid 19

Betrachten wir die Erkrankten je 100.000 Einwohner, liegt Hamburg mit einem Wert von 92 weiterhin vorne. Es folgen Baden-Württemberg (73) und Bayern (72). Von 100.000 Hessen haben sich 37 nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Wert liegt unter dem Bundesschnitt von 51.

27.03.2020, 07.00 Uhr: Ministerpräsident Bouffier dankt Hessen für vorbildliches Verhalten

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 28.03.2020

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 26.03.2020

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