Covid 19, SARS
Foto: CDC | Unsplash

Corona-Krise: Mittlerweile 2157 nachweislich Infizierte in Hessen. Stadt und Landkreis Fulda stellen finanzielle Unterstützung für Familien, Unternehmen und Klinik in Aussicht. Außerdem leisten die Jusos Fulda, die Grüne Jugend und das Welcome In zusammen Nachbarschaftshilfe.

27.03.2020, 07.00 Uhr: Ministerpräsident Bouffier dankt Hessen für vorbildliches Verhalten

26.032020. 16.41 Uhr: Kündigung beim RMV erleichtert

Wegen der Corona-Pandemie erleichtert der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) die Kündigung von Zeitkarten. Die Kündigungsfrist zum Monatsende sei von 20 auf 10 Tage verkürzt worden, zudem würden keine Bearbeitungsgebühren mehr erhoben, erklärte der RMV auf Anfrage am Donnerstag. Über weitere Lösungen werde beraten, die «sowohl die Lage der Fahrgäste als auch die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs mit einbeziehen, der im Sinne der Daseinsvorsorge auch in Corona-Zeiten weiterfährt», erklärte der RMV. (Quelle: dpa)

26.03.2020, 16.09 Uhr: Keine finanziellen Nachteile für Studierende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat klargestellt, dass Studierenden, die BAföG erhalten, keine finanziellen Nachteile entstehen sollen, wenn ihre Ausbildungsstätte wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird.

Darüber hinaus hat das Kabinett auf Vorschlag von Bundesministerin Anja Karliczek gestern beschlossen, dass BAföG-Geförderten, die in dieser Ausnahmesituation im Gesundheitswesen oder sozialen Einrichtungen im Kampf gegen die Pandemie mitarbeiten, ihr Hinzuverdienst nur für die Zeit ihrer Tätigkeit angerechnet wird und sich nicht auf den gesamten Bewilligungszeitraum auswirkt.

Das BMBF hat außerdem FAQ zum Thema Ausbildungsförderung und Coronakrise zusammengestellt, die Sie auf der Website des BMBFnachlesen können.

BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Coronapandemie verschlechtert, z.B. weil ihre Eltern aufgrund von Jobverlust oder Kurzarbeit sie nicht mehr wie zuvor unterstützen können, haben die Möglichkeit, einen Aktualisierungsantrag zu stellen. Dadurch wird bei der Berechung des BAföG-Satzes nicht mehr das Einkommen der Eltern aus dem vorletzten Kalenderjahr zugrunde gelegt, sondern das aktuelle, was zu einer höheren Förderung führen kann. Um einen Aktualisierungsantrag zu stellen, nutzen Sie bitte Formblatt 7.

Studierende, die bisher noch keinen BAföG-Antrag gestellt haben, vielleicht weil sie der Meinung waren, dass ihre Eltern ein zu hohes Einkommen haben oder weil sie selbst bisher einem oder mehreren Nebenjobs nachgegangen sind und deren finanzielle Situation sich nun grundlegend verändert hat, können jederzeit einen BAföG-Antrag stellen.

Informationen hierzu finden Sie auf unseren BAföG-Seiten. Bei Rückfragen ist unser Amt für Ausbildungsförderung gerne für Sie da. Bitte informieren Sie sich jedoch zunächst selbst gründlich auf unserer Website und gerne auch auf den Seiten des BMBF und des Landes Hessen. Bitte lesen Sie auch die FAQ des Hessischen Ministerminus für Wissenschaft und Kunst. (Quelle: Studentenwerk Gießen)

26.03.2020, 16.03 Uhr: Appell zur Unterstützung des Fuldaer Einzelhandels

Liebe Fuldaerinnen:
Unterstützt unsere Innenstadt! Angesichts der Corona-Krise sowie der drastischen Einschränkungen für das öffentliche Leben befinden sich Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie Veranstalter in einer Notlage. Die vielen Läden, Cafés, Kneipen und Restaurants prägen das Fuldaer Stadtbild: Durch Gassen schlendern, in Geschäften stöbern, gemütlich einen Kaffee trinken oder auf einen Imbiss in einer Bar vorbeischauen – all das ist prägend für das städtische Lebensgefühl.

Die Auswirkungen der Corona-Krise bedrohen allerdings viele Ladeninhaberinnen in ihrer Existenz. Ebenso sind Unternehmen aus dem Dienstleistungs-, Veranstaltungs- und Kulturbereich massiv betroffen. Wenn das öffentliche Leben stillsteht, brechen bei vielen die Einnahmen praktisch vollständig weg. Und die meisten, gerade kleineren Unternehmen, haben kaum finanzielle Reserven.

Wir appellieren an alle, den lokalen Einzelhandel weiter zu unterstützen – nutzen Sie die Liefer- und Abholservices oder die kleinen Online-Shops unserer Fuldaer Unter-nehmen. Oder verschieben Sie nicht lebensnotwendige Einkäufe, bis die Geschäfte in Fulda wieder öffnen dürfen. Setzen Sie alle ein Zeichen der Solidarität untereinan-der!

Bemerkenswert ist das Engagement der Bevölkerung bereits jetzt schon. In den so-zialen Netzwerken zeigen sich viele solidarisch mit den Fuldaer Geschäften, Restau-rants, Kneipen sowie den Dienstleistungs- und Veranstaltungsbetrieben.

Hier finden Sie die entsprechenden Seiten:

Online-Plattform aller Händler, Gastronomen und Dienstleister in Fulda:
spuere-fulda.de

Einige Händler und Dienstleister haben innerhalb weniger Tage einen regionalen Online-Shop an den Start gebracht:
Online-Shop: Wir-helfen-den-Kleinen.de

Kaufen Sie bei unseren regionalen Händlern, schützen Sie Arbeitsplätze in der Region und stärken Sie das Bewusstsein für Solidarität in Fulda!

Quelle: Stadtmarketing Fulda

26.03.2020, 14.37 Uhr: Eichenzell setzt Kita-Beiträge aus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

der Vorstand der Gemeinde Eichenzell hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, ab dem 01.04.2020 aufgrund der Corona-Krise und der Schließung der kommunalen Kindertagesstätten auf die Erhebung von Kindertagesstätten-Beiträgen zu verzichten.

Darüber hinaus wurde auch beschlossen, dass auch bei Inanspruchnahme der Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, ebenfalls auf die Erhebung von KiTa-Beiträgen verzichtet wird. Dieses Entgegenkommen soll ein Zeichen der Wertschätzung und des Dankes an diejenigen sein, die in Zeiten der Corona-Krise die Gesellschaft am Laufen und am Leben halten.

Diese Entscheidung soll bis zu einer regulären Öffnung der Kindertagesstätten gültig sein.

Damit hat die Gemeinde Eichenzell zunächst einmal unbürokratisch und schnell allen Eltern geholfen.

Es wird aber darauf hingewiesen, dass die Beschlussfassung des Gemeindevorstandes lediglich „vorläufigen“ Charakter hat und für eine rechtliche Absicherung ein Beschluss der Gemeindevertretung unabdingbar ist.

Die Beschlussvorlage wird der Gemeindevertretung sobald wie möglich vorgelegt.

Dieter Kolb
Bürgermeister

Quelle: Gemeinde Eichenzell

26.03.2020, 14.07 Uhr: 115 nachgewiesene Corona-Fälle im Kreis Fulda

In Hessen gibt es nun 2170 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. Das teilte das Hessische Sozialministerium am frühen Donnerstagnachmittag mit. Demnach stammen 115 dieser Fälle aus dem Kreis Fulda.

Coronavirus, Covid 19, Sars-CoV-2

Laut der Statistik wurden im Kreis Fulda je 100.000 Einwohnern 51,6 Infektionen nachgewiesen. Das ist nach Limburg-Weilburg (66,8) und Schwalm-Eder (52,8) der dritthöchste Wert aller Gemeinden in Hessen. Auf das gesamte Bundesland bezogen, gibt es je 100.000 Einwohnern 34,6 Fälle.

26.03.2020, 13.30 Uhr: Endstation Schlitz? Zirkusfamilie Frank kämpft um ihre Existenz

Die Franks sind eine der ältesten Zirkusfamilien der Welt. Direktor Andy kam im Wohnwagen zur Welt, während sein Vater einige Meter entfernt in der Manage stand. Nun musste die Familie ihre Tour wegen des neuen Coronavirus abbrechen. Ausgerechnet jetzt, während die profitabelsten Monate angestanden hätten. Die Rücklagen sind bereits aufgebraucht.

26.03.2020, 12.57 Uhr: Umfrage der Hochschule Fulda

Jetzt teilnehmen: vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung des neuartigen #Corona-Virus führen die Hochschule Fulda…

Gepostet von Hochschule Fulda am Mittwoch, 25. März 2020

26.03.2020, 12.52 Uhr: “Hessen nimmt 14 schwerkranke Patienten aus Italien und Frankreich auf”

Auf Bitten von italienischer und französischer Seite hat die Landesregierung entschieden, im Rahmen einer einmaligen Aktion insgesamt 14 schwerkranke Corona-Patienten in Hessen aufzunehmen. 10 Patienten stammen aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna in Italien und 4 aus der französischen Region Grand-Est (Elsass, Lothringen, Champagne).

Mit der Emilia-Romagna verbindet Hessen eine jahrzehntelange Partnerschaft und auch die Beziehungen zwischen Hessen und Frankreich sind aufgrund der Regionalpartnerschaft mit der Nouvelle-Aquitaine, die in diesem Jahr seit 25 Jahren besteht, sehr eng.

Hilfe für Partnerregion

„In der Krise stehen wir zusammen. Die Landesregierung hat deshalb einhellig entschieden, unseren italienischen und französischen Freunden ein entsprechendes Hilfsangebot zu unterbreiten. In diesen schweren Zeiten zeigt sich wahre Freundschaft und ich bin deshalb froh und dankbar, dass wir in der Stunde der Not unserer Partnerregion in Italien zur Seite stehen können. Die Patienten werden landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt und dort notmedizinisch behandelt“, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Die Emilia-Romagna, mit der Hessen seit 1992 eine enge und intensive Partnerschaft verbindet, ist nach der Lombardei die italienische Region, die von der Pandemie am stärksten betroffen. Zum Zeitpunkt der Kabinettsentscheidung am 24. März 2020 waren dort 9254 Menschen an Corona erkrankt. Die Zahl der Toten belief sich auf 985. Italienweit waren es 54.030 erkrankte Personen. 6820 Menschen waren seit Ausbruch der Pandemie verstorben. (Quelle: Hessische Landesregierung)

26.03.2020, 11.03 Uhr: Bei der Jugendkulturfabrik kannst du Güter für Obdachlos spenden

26.03.2020, 10.50 Uhr: AStA in Fulda macht auf Petition für Soforthilfe für Studis aufmerksam

Das Bündnis Soforthilfe für Studierende fordert 3000 Euro, um jenen zu helfen, die in finanzielle Not geraten sind wegen der Corona-Krise. Hier geht’s zur Petition.

26.03.2020, 10.01 Uhr: Seit Mittwoch mehr als 400 Infizierte in Hessen hinzugekommen

Laut Robert-Koch-Institut haben sich in Hessen nun 2157 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 403 mehr als am Mittwoch. Insgesamt ist die Zahl in Deutschland um 4954 auf 36.508 angestiegen.

26.03.2020, 09.28 Uhr: Richard-Müller-Schule startet Tipp-Serie fürs Homeoffice

26.03.2020, 07.59 Uhr: Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel kämpft ums Überleben

Der Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel, der täglich Schulen und Kitas mit Essen beliefert, kämpft ums Überleben. Das berichtet die Fuldaer Zeitung. „Täglich über 500 frische Essen aus regionalen Produkten für die Schulen und Kitas im Ulstertal rund um Hilders bis nach Hofbieber und Dipperz, das war bis vor kurzem noch unser tägliches Geschäft“, so Sandra Limpert, Chefin des Handwerkerhofs in Hilders, wo der Ausbildungsverbund seine Ausbildungs- und Lehrküche betreibt.

„Mit der Schließung aller Schulen und Kitas ist unser Geschäft von heute auf morgen weggebrochen. Jetzt produzieren wir täglich nur noch knapp 50 Essen, um einige Senioren im Ulstertal zu versorgen“, heißt in der Pressemitteilung weiter. Nicht davon betroffen seien Auszubildenden, denn der Ausbildungsbetrieb müsse trotz Auftragsmangels regulär weiterlaufen. Gerne würden sie aber jetzt in der Krise Kapazitäten nutzen, um noch mehr Senioren täglich mit Essen zu versorgen. Auch ein zusätzlicher Lieferservice sei denkbar.

26.03.2020, 07.21 Uhr: Fulda – Jusos, Grüne Jugend und Welcome In machen zusammen Nachbarschaftshilfe

Die Jusos Fulda, die Grüne Jugend und die Sozialarbeiter vom Welcome In haben sich zusammengeschlossen, um wegen der Corona-Krise Nachbarschaftshilfe zu organisieren.

“Als politische Jugend wollen wir allen, die in diesen schweren Zeiten nicht auf Verwandte und Freunde zurückgreifen können, um Besorgungen des täglichen Lebens zu erledigen, unter die Arme greifen”, so Philipp Ebert von den Jusos. Wenn du Hilfe bei Besorgungen brauchst, oder auch jemand in deinem Umfeld, kannst du dich unter dieser Nummer melden: 0178 1031 292.

Du wirst dann mit jemanden von den drei Organisationen verbunden, mit du Einkaufsliste, Adresse, Uhrzeit und alles weiter klären kannst. “In dieser Zeit ist besonders für Menschen die auf Hilfe angewiesen oder gefährdet sind Solidarität die wichtigste Waffe gegen das Virus”, so Philipp weiter.

(Bild: Jusos Fulda)

26.03.2020, 07.01 Uhr: Meisten Hessen halten sich an Corona-Regeln – 179 Verstöße seit Montag

Seit Montag hat die hessische Polizei 179 Verstöße gegen die strengeren Kontaktregeln wegen des Coronavirus registriert, wie die Fuldaer Zeitung berichtet. In diesen Fällen seien Menschengruppen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit angetroffen worden, die nicht zu einem Hausstand zählen oder geschäftlich unterwegs sein müssen, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. „Die Betroffenen reagierten fast alle nach der Ansprache durch die Polizei verständnisvoll und lösten die Zusammenkünfte auf oder hielten sich danach an den wichtigen Abstand von mindestens 1,5 Metern“, hieß es weiter.

„Fast alle Bürgerinnen und Bürger in Hessen halten sich an die Einschränkungen im Alltag und helfen so mit, die Ausbreitung der Corona-Epidemie zu verlangsamen“, lobte Innenminister Peter Beuth (CDU). Binnen zwei Tagen registrierte die Polizei zudem 197 Verstöße gegen die Schließungen zum Beispiel von Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen. „Auf die geltenden Regeln angesprochen haben nahezu alle Betroffenen sofort reagiert und sind den Anweisungen der Polizei nachgekommen“, teilte das Ministerium mit. (Quelle: dpa)

In absoluten Zahlen betrachtet, gibt es die meisten belegten Fälle in Nordrhein-Westfalen – nämlich 7197. Betrachtet man aber die Infektionen je 100.000 Einwohner, liegt das Bundesland nur an fünfter Stelle (40). Ganz vorne befindet sich Hamburg (69), gefolgt von Baden-Württemberg (55) und Bayern (50). Mit 28 Infizierten je 100.000 Einwohner liegt Hessen unter dem Bundesschnitt (38).

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 27.03.2020

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 25.03.2020

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Über Sascha-Pascal Schimmel

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