Covid 19, SARS
Foto: CDC | Unsplash

Corona-Krise: Anzahl der Infizierten in Hessen um 95 gestiegen. Musikanten rufen zum gemeinsamen Singen und Musizieren auf. Bund und Länder verhängen Kontaktverbot.

22.03.2020, 18.41 Uhr: Kontaktverbot hat keinen Einfluss auf Abitur in Hessen

“Der Beschluss von Bund und Ländern hat keine Auswirkungen auf das hessische Landesabitur“, sagte ein Sprecher des Hessischen Kultusministeriums gegenüber move36. “Die Prüfungen können noch genau so stattfinden wie der Gang zur Arbeit, zum Arzt oder für den Einkauf.”

22.03.2020, 16.00 Uhr: 1267 bestätigte Fälle in Hessen, Kontaktverbot für mehr als zwei Personen

Neue Zahlen aus dem Hessischen Sozialministerium: 101 Ansteckungen sind seit gestern hinzugekommen, die Zahl hat sich somit auf 1267 Infizierte erhöht. Für den Kreis Fulda weist die Statistik wie am Vortag 77 bestätigte Fälle aus. Auf 100.000 Landkreisbewohner kämen dann 34,6 Infizierte. Übertroffen wird der Wert nur vom Schwalm-Eder-Kreis (36,7).

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Zudem haben Bund und Länder soeben in ihren Beratungen neue Beschlüsse getroffen. Die dpa meldet: “Bund und Länder wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Regelungen gelten wohl ab Montag 17.00 Uhr.

22.03.2020, 12.31 Uhr: Eintracht-Ultras unterstützen Tafel in Frankfurt

“Wir möchten eure Adleraugen auf die Menschen in unserer Stadt lenken, die schon zuvor mit ihrem Schicksal kämpften, während es uns doch weitgehend an nichts fehlte”, schreiben die Ultras Frankfurt auf ihrer Website. “Wir werden daher die Frankfurter Tafel unterstützen. Während Menschen in unnötiger Panik Supermärkte räumen, als gäbe es kein Morgen mehr, beginnt es dort, an Hygiene- und Lebensmitteln zu fehlen.”

22.03.2020, 10.51 Uhr: Statement vom S-Club

Wir setzen zusammen mit unserenMitarbeitern ein eindeutiges Statement!‼️Bleibt jetzt zuhause! Bitte! ‼️*Denn nur* ,…

Gepostet von S-Club Fulda am Samstag, 21. März 2020

22.03.2020, 10.41 Uhr: Nachdenkliche Worte aus dem Bermudadreieck in Fulda

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Quelle: Bermudadreieck Fulda | Facebook

22.03.2020, 10.19 Uhr: 1175 Corona-Fälle in Hessen

In Hessen sind mittlerweile 1175 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Robert-Koch-Institut auf seiner Website mit. Die Statistik hat das Institut um 0.00 Uhr aktualisiert. Für Hessen bedeutet das einen Anstieg um 95 Personen. In Deutschland gibt es bis jetzt 18.610 Infizierte.

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Laut der Statistik sind in Hessen von 100.000 Einwohnern 17 positiv auf das Virus getestet worden. In der gesamten Bundesrepublik liegt der Wert bei 20. Vorne liegen Baden-Württemberg (33) und Hamburg (32).

22.03.2020, 09.45 Uhr: Gemeinsam für die Rhön

Die Alphornbläser Schwarze Berge haben auf Instagram einen Aufruf gestartet. Sie wünschen sich, dass heute um 18 Uhr alle das Kreuzberglied singen oder spielen.

22.03.2020, 09.28 Uhr: Lost Place Fulda

Unsere Volotärin Constanze ist vor ein paar Tagen mal durch Fulda gestiefelt. Was sie da gesehen hat? Gebäude – und wenige Menschen.

Weitere Eindrücke findest du hier.

22.03.2020, 09.22 Uhr: Beratung über weitere Ausgangsbeschränkungen

Greifen unsere Regierungen zu drastischeren Maßnahmen? Schon jetzt sollen sich in Hessen nicht mehr als fünf Leute versammeln. Und an sich halten sich die meisten daran. Die Städte wirken wir ausgestorben. Am Samstag waren in Fulda nur ein paar Passanten zu sehen. In den Tagen zuvor ist jedoch teils noch ordentlich was los gewesen. Zum Beispiel am Aueweiher. Auch in anderen Städten haben sich bei dem schönen Wetter großen Menschengruppen im Freien versammelt. Helge Braun, Chef des Kanzleramts, hatte unter der Woche gesagt, der Samstag sei ein entscheidender Tag, “den wir besonders im Blick haben”. Heute zieht die Politik ein Fazit. Ab 14 Uhr beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen darüber, ob es weitere Ausgangsbeschränkungen geben wird.

22.03.2020, 09.12 Uhr: Kinderbetreuung erweitert

Hinweis der Stadt #Fulda für Eltern in der #Corona-Krise: Das Land Hessen hat den Kreis der Berechtigten für eine…

Gepostet von Fulda am Samstag, 21. März 2020

22.03.2020, 08.45 Uhr: Notbetreuung in Hessen “überschaubar” genutzt

Ein Bericht der dpa

Nur wenige Schüler haben in der ersten Woche der Schulschließungen in Hessen das Angebot der Notbetreuung genutzt. In den Schulen sind rund 2400 Schüler betreut worden, teilte das Hessische Kultusministerium auf dpa-Anfrage mit. “Die Notbetreuung wird in sehr überschaubarem Umfang genutzt, was ja auch Ziel der Gesamtmaßnahme ist”, sagte ein Sprecher. Insgesamt gibt es demnach in Hessen 757.000 Schüler.

Die Eltern gingen verantwortungsvoll mit dem Angebot um. Bisher habe es keine größeren Probleme gegeben. “Vereinzelt gab es lediglich Nachfragen zur Berechtigung für die Notbetreuung”, teilte der Ministeriumssprecher mit. Man sei mit der sehr kurzfristigen Organisation durch die Schulen sehr zufrieden. Die Lehrkräfte seien zwar weiterhin im Dienst, hieß es weiter. Aber: “Die Zahl der Lehrkräfte, die an den Schulen präsent sind, ist an den Schulen spürbar reduziert.” Anwesend seien vor allem die Lehrer für die Notbetreuungen und die Abiturprüfungen, die diese Woche begonnen haben.

Auch dem Deutsche Lehrerverband Hessen sind keine größeren Probleme bei der Notbetreuung bekannt. “Die Kolleginnen und Kollegen erteilen digitalen Unterricht und auch die Abiturprüfungen sind unter verschärften Bedingungen angelaufen”, sagte die Landesvorsitzende Edith Krippner-Grimme.

Zahlen zur Notbetreuung in den Kindertagesstätten gab es vom Sozialministerium nicht. Seit dem 16. März sind alle Schulen und Kindergärten in Hessen wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Seitdem ist auch in allen Einrichtungen eine Notbetreuung eingerichtet. Das Angebot richtet sich an Kinder, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig seien, heißt es auf der Homepage des Kultusministeriums.

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 23.03.2020

Hier geht’s zum Corona-Ticker vom 21.03.2020

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Über Sascha-Pascal Schimmel

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