“O’ Petit Paris” bringt Pariser Lifestyle nach Fulda – mit schickem Healthy Food, edlem Interieur, orientalischen Akzenten und einem Service, der von Herzen kommt.
Foto: Karoline Weber

Fulda darf sich über ein neues gastronomisches Angebot freuen: Am 9. März eröffnete in der Karlstraße 11 das Café und Bistro „O’ Petit Paris“. In urbanem Ambiente bietet Geschäftsführerin Rhizlane Benkarbache Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen – alles frisch zubereitet, ohne Zusatzstoffe und international inspiriert.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen das „O’ Petit Paris“ in Fulda zu eröffnen?

Wir hatten die Idee schon sehr lange, weil ich auch lange in der Gastronomie gearbeitet habe. Da habe ich gemerkt, dass es Fulda an etwas fehlt: Ein kleines Paris mitten in der Stadt. Durch meine Nationalität leben wir zwei Kulturen: die marokkanische und die französische. Die kleinen französischen Cafés haben es mir schon immer angetan. Ich liebe französische Musik und die detailverliebte Einrichtung und das Ambiente. Und „O’ Petit Paris“ ist genauso ein Café, welches in Fulda noch gefehlt hat. Hier gibt es schnell zubereitete, kleine Gerichte, die gesund und farbenfroh sind. Vierzig Gäste haben bei uns Platz. 

Wie kamt ihr auf den Café-Namen?

Ich bin eine große Parisliebhaberin und habe die kleinen Cafés in mein Herz geschlossen. Ich wollte genau so ein kleines Fleckchen Paris nach Fulda bringen. Alle Menschen, die einen kleinen „französischen Urlaub“ brauchen, sind bei uns herzlich willkommen. „O’ Petit Paris“ steht für ein kleines Erlebnis für alle Sinne. 

Wer hat sich um das Interieur gekümmert?

Das Café ist von Anfang an in meinen Händen. Von der Pike an habe ich alles designt. Beim Interieur habe ich mich vom gastronomischen Lifestyle in Paris beflügeln lassen und diesen mit Elementen aus dem Orient kombiniert. Mein Mann hat mich natürlich immer unterstützt. Einige Möbelstücke wie die Stühle kommen aus Marokko, die Tapete stammt aus England. Der Einrichtungsstil erinnert auch stellenweise an den Art-Déco-Stil. Zudem habe ich eine tolle Designerin an der Hand, die das Layout und die Typografie umgesetzt hat. Ich bin begeistert, wie alles geworden ist.

Wer zählt zu deinem Team?

Mein Ehemann Abderrahmane Bousakri ist der Inhaber von „O’ Petit Paris“ und ich bin die Geschäftsführerin. Zum Team gehören ein Koch, ein Konditor und ein paar junge Leute für den Service. 

Rhizlane Benkarbache hat sich mit O´Petit Paris einen Lebenstraum erfüllt.
Foto: Karoline Weber

Welche Produkte bietet ihr an?

Wir konzentrieren uns auf Frühstück, Mittagessen, gesunde Snacks und guten Kaffee. Im Fokus stehen sogenannte Bols – französisch für Schalen. Die sind mit frischen Zutaten gefüllt und „instagramfähig“ angerichtet. Zum Frühstück gibt es etwa Bols mit Porridge und frischen Früchten oder mit einem Smoothie zum Löffeln. Die herzhafte Bol Mediterrané für den Mittag besteht aus Reis, Bohnen, Spinat, Karotten, Melone und mediterranem Grillgemüse. Wahlweise kann man noch Zugaben wie Hähnchen, Lachs oder vegetarische Köfte dazubestellen. Wir bieten auch hausgemachten Kuchen, Macarons oder Cupcakes an. Auch unsere Getränkekarte ist sorgsam zusammengestellt, darunter frischgepresste Säfte, alkoholfreie Mocktails (Cocktails ohne Alkohol) und Kaffeekreationen. Die gesunden Bols, Salate und kleinen Snacks gibt es auch zum Mitnehmen, und zwar in umweltfreundlichen Verpackungen.

Achtet ihr auf Nachhaltigkeit und auf den Bezug von regionalen Produkten?

Der Punkt der Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig. Ich möchte in meinem Café Produkte anbieten, die ich selbst für mich und meine Kinder kaufen würde. Ohne chemische Zusätze und Farbstoffe. Durch meinen kleinen Lagerplatz im Café ist es sowieso nur möglich, immer frisch zu kochen. Unsere Milch gibt es vom Milchhof Hügel in Edelzell, Käse von den Fuchshöfen in Herbstein und der Kaffee wird bei KaffeeKultur in der Löherstraße frisch geröstet. Ich achte immer darauf, möglichst viel Bioqualität einzukaufen und möglichst wenig Abfall zu produzieren.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?

Ich habe eine wirklich große Aufgabe und fühle mich verantwortlich für meine Gäste und mein Team. Mein Konzept ist nun vollendet und bereit für die Eröffnung. Natürlich möchte ich, dass es Fulda gefällt und dass sich meine Gäste wohlfühlen, es ihnen schmeckt und sie gerne wiederkommen.

Was ist das Besondere an „O’ Petit Paris“?

In Fulda gibt es natürlich Cafés und kleine Bistros, die auch leckere Gerichte anbieten. Bei mir werden kleine, gesunde Gerichte in einem gemütlichen und außergewöhnlichen Ambiente angeboten. Wir treffen den Zeitgeist: Der Essenstrend bewegt sich dahin, dass es schnell, gesund und etwas fürs Auge sein soll. Deftige Speisen biete ich daher nicht an. Die farbenfrohen Bols eignen sich perfekt für eine gesunde Mittagspause: Sie sind nahrhaft und vielseitig und werden in Fulda in dieser Form nicht angeboten. Wir bieten ausgewogene Gerichte an, die ganz nach dem eigenen Geschmack immer wieder neu kombiniert werden können. Wichtig ist mir hierbei: die Liebe zum Detail.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Dass wir uns in Fulda weiter ausbauen und wir unser Konzept vielleicht überall in anderen Locations integrieren können. Ich würde unsere kleine Pariser Welt auch gerne mit Themenabenden für Frauen verknüpfen und Food und Events anbieten. Wichtig ist hierbei die Qualität und Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. À bientôt! 


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