(Foto: Netflix)

Kennst du schon ..? Jede Woche kommen neue Alben, Bücher, Serien, Filme, Gadgets, Podcasts und vieles mehr auf den Markt – wozu wir unseren Senf abgeben. Heute geht’s um die neue Netflix-Produktion “I Am Not Okay With This”, denn die finden wir nicht nur okay – die ist sogar echt heißer Scheiß.

Man braucht schon fast einen eigenen Namen für ein neues Genre von Teenager-Serien. Nach „Stranger Things“, „Sex Education“ und Co. hat Netflix nun nämlich den nächsten Hit am Start: „I Am Not Okay With This“ läuft seit Ende Februar. Was haben diese Shows außer ihren schrulligen jugendlichen Hauptcharakteren gemeinsam? Es wirkt alles, als würden wir es durch den Filter einer coolen Sonnenbrille betrachten: 80er-Jahre-Styling, warme Farben und ein cooler Retro-Soundtrack machen Look und Feeling dieser Serien aus.

Die junge Sydney (Sophia Lillis) kämpft mit typischen Teenie-Problemen wie Pickel an seltsamen Körperstellen, fiesen Mitschülern und emotionalen Achterbahnfahrten – dazu hat sie sehr an einem traumatischen Erlebnis zu knabbern, denn ihr Vater hat vor nicht langer Zeit Selbstmord begangen. Ihre Gefühle kochen hoch – und es passieren unfassbare Dinge. Sydney findet heraus, dass sie telekinetische Kräfte hat. Die Folgen: Ein mächtiger Riss in der Wand, schwebende Bowlingkugeln und der Tod des Hausigels ihres kleinen Bruders. Dann ist da noch Nachbarsjunge Stanley (großartig: Wyatt Oleff), der es schafft, Sydney in all ihrem Gefühlschaos zum Lachen zu bringen. Sie stellt fest, dass er gut zu ihr passt. Aber da ist außerdem ihre beste Freundin Dina (Sofia Bryant), die gerade einen beliebten Footballspieler trifft, den Sydney gar nicht leiden kann…

Dina, Stan und Sydney (Foto: Netflix)

So uncool, dass sie schon wieder cool sind

Für “I Am Not Okay With This” hat Netflix sich das Beste vom Besten rausgepickt: einen weiteren Comic von „The End Of The F***ing World“-Autor Charles Forsman, die Produzenten von „Stranger Things“ und zwei beliebte Jungdarsteller aus den „Es“-Filmen für die Hauptrollen. In einigen Szenen fallen auch deutliche Ähnlichkeiten zum Indie-Videospiel „Life is Strange“ auf. Dazu kommen noch einige gewollte Zitate an große Filme wie „Carrie“ und „The Breakfast Club“. Eine Menge Vergleiche also. Doch die Serie muss sich nicht hinter all dem Verstecken, sie bietet ganz eigene interessante Charaktere – so uncool, dass sie schon wieder cool sind. Und stellenweise wahnsinnig lustige Dialoge. Stan ist mit seiner einnehmenden Art nicht umsonst jetzt schon der Liebling der Fans.

Man kann „I Am Not Okay With This“ locker an einem Abend in einem Rutsch durchgucken, denn die sieben Folgen der Staffel sind alle nur rund 20 Minuten lang. Die gute Nachricht: Eine zweite Staffel ist bereits bestätigt. Die schlechte Nachricht: Am Ende wird man mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen und bis zur Auflösung wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. I am not okay with this, Netflix!

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