Das Bergvolk der Hmong ist bekannt für seine traditionelle Kleidung. Auch Kinder tragen die. (Foto: Jaqueline Bohrmann)

Jacqueline Bohrmann und Stephan Depta aus Fulda sind auf ihrer neunmonatigen Südostasienreise in den Norden von Thailand geflogen. In Chiang Mai haben sie viel gearbeitet, lecker gegessen und die Altstadt mit ihren historischen Gebäuden entdeckt.

Jetzt sind sie also gestartet, unsere letzten Wochen auf unserer Abenteuerreise. Wir haben Phuket und unser Housesitting Richtung Nordthailand verlassen und sind in Chiang Mai angekommen. Der Plan für die zwei Wochen hier: arbeiten, relaxen und ein bisschen was entdecken. Nachdem wir Weihnachten und Silvester gefeiert haben und meine Eltern zu Besuch waren, ist jetzt echt mal wieder etwas mehr Laptop-Zeit angesagt. Ich schreibe einige Texte für Reiseblogs und Stephan arbeitet an Kundenprojekten weiter. Deswegen haben wir uns auch Chiang Mai dafür ausgesucht. Hier haben wir viele digitale Nomaden getroffen, die in Co-Working-Spaces arbeiten oder mit ihren Laptops in einem der zahlreichen Cafés in der Stadt sitzen.

Das Hmong-Dorf in den Bergen von Chiang Mai

Die Altstadt von Chiang Mai hat uns wirklich gut gefallen. Vielleicht liegt das daran, dass sie uns eher an eine europäische Kleinstadt als an eine thailändische Großstadt erinnert. Die Altstadt ist nämlich von einer zwei mal zwei Kilometer langen Stadtmauer umringt. Innerhalb dieses Quadrats gibt es schöne, historische Gebäude, kleine Boutiquen und natürlich unzählige Tempel. Über 200 soll es in der ganze Stadt verteilt geben.

Wir haben uns aber nur zwei Tempel näher angesehen. Den Wat Chedi Luang mit seiner großen, zerstörten Stein-Stupa und den Wat Doi Suthep. Letzterer liegt auf einem 1676 Meter hohen Berg westlich von Chiang Mai. Natürlich haben wir uns für diesen Ausflug wieder einen Roller gemietet und sind die gut ausgebaute Straße selbst gefahren. Obwohl wir in den letzten Monaten echt viele Tempel gesehen haben, hat uns diese Anlage beeindruckt. Besonders auf der Terrasse mit Blick auf die Stadt haben wir einige Zeit verbracht. Danach sind wir noch weiter gefahren in ein Dorf des Bergvolks der Hmong und sind durch einen wunderschön angelegten Garten spaziert.

Den Rest der Zeit haben wir an unseren Laptops verbracht, in Cafés gesessen und super lecker gefrühstückt. Einmal haben wir einen Co-Working-Space entdeckt. Eigentlich war das wie ein Großraumbüro, in dem viele Menschen vor Computern saßen. Irgendwie haben wir uns das glamouröser vorgestellt. Außerdem muss man sich in solche Büros einmieten und zahlt dafür, dass man den Schreibtisch, den Computer und den Drucker nutzen darf. Das war nichts für uns. Wir haben unser Geld dann lieber in Tees und Latte Macchiatos angelegt und unsere Laptops in Cafés aufgeklappt.

Ein Highlight während unseres Besuchs in Chiang Mai war noch der Pool auf dem Dach. Weil unsere Unterkunft keinen Pool hatte, haben wir einen zum Relaxen gesucht. Fündig wurden wir dann tatsächlich auf dem Dach eines Shopping Centers. Total cool, erst waren wir unten im Center in ein paar Läden, und dann haben wir uns oben auf Liegen am Wasser ausgeruht. Der Pool gehört zu einem Hotel, das direkt an dem Shopping Center dran ist. Und für gut drei Euro pro Person kann man den einfach mitnutzen, Handtücher inklusive. Das sollte es auch mal bei uns in Fulda geben. Ein Pool auf dem Dach von Kaufhof oder so. Das werde ich mal angehen, wenn wir wieder zurück in Deutschland sind. Sind ja nur noch ein paar Wochen. Bis dahin kannst du uns über Instagram verfolgen @reiseritis.de.

Jacqueline und Stephan im Garten der Hmong.


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