Die Notenbesten der jeweiligen Ausbildungsberufe, im Hintergrund: Abteilungsleiter Tobias Heitz. (Foto: Thomas Landgraf)

In der vollbesetzten Aula der Ferdinand Braun Schule begrüßte die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Vogler 246 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule, Gäste aus Kammern und Innungen, Partner des dualen Ausbildungssytems, Freunde und Familie der Absolventen zur Feier der Beendigung der Ausbildungszeit.

Von Markus Wanko

Mit einer Zeitreise an den Start der schulischen Laufbahn eines jeden und dem damit verbundenen „Ernst des Lebens“ begann die stellvertretende Schulleiterin ihre Begrüßungsworte. Neben den vielen Erinnerungen und persönlichen Begegnungen stehe das Lernen und Wissen im Fokus. Das erworbene Wissen aus der Schul- und Berufsschulzeit solle jeder im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten und Ansprüche nutzen, um seine Umwelt, sein Leben und auch die Region zu verändern und zu gestalten. Lebenslanges Lernen sei eine Chance zur Gestaltung des eigenen Lebens und des beruflichen Wandels.

Neben einem Lob für alle, die an der erfolgreichen Ausbildung der Absolventinnen und Absolventen beteiligt waren, griff Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, diesen Gestaltungsgedanken in seiner Ansprache auf. Herr Burkard wagte einen Ausblick in die Zukunft und zeigte Veränderungen, Aufgaben und Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Arbeitswelt für die folgenden Jahre ergeben, auf. Als essenziell zu betrachten sind die drei Ds: demographischer Wandel, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Der demographische Wandel sei in der Wirtschaftsregion schon zu spüren. In den nächsten Jahren können die durch Verrentung freigeworden Arbeitsplätze nicht vollständig durch nachkommende Fachkräfte ersetzt werden. Die Dekarbonisierung, Verzicht auf kohlenstoffhaltige Energieträger, stellt hohe Anforderungen an die technischen Berufsfelder und ihre Arbeitnehmer, die nur mit gut ausgebildeten Fachkräften bewältigt werden können. Die Digitalisierung ermöglicht orts- und zeitunabhängige Arbeitsmodelle, wie z.B. Homeoffice, die zu einer besseren Work-Life Balance beitragen können.

„Nimm die Schippe halb so voll, wenn die Arbeit reichen soll!“

Als Überraschungsgast erschien Sternenprinz Harald LXXIX. (Harald Ortmann) mit seinem Gefolge. Als ehemaliger Schüler des beruflichen Gymnasiums kann er sich noch gut an seine Schulzeit an der Ferdinand-Braun-Schule erinnern. Seinen mit einem Augenzwinkern formulierter Rat an die Absolventinnen und Absolventen („Nimm die Schippe halb so voll, wenn die Arbeit reichen soll!“) bezog er auf die flexiblen Arbeitszeitmodelle und die schon oben genannte Work-Life-Balance.

Bevor die Zeugnisse übergeben wurden, konnte Abteilungsleiter Tobias Heitz die Besten eines jeden Ausbildungsberufes ehren. Er gratulierte zu den außerordentlich guten Leistungen, die er als ein Indiz ansieht, dass der innere Schweinehund bezähmt werden könne.

Die technische Produktdesignerin Antonia Erb sprach als Vertreter der Berufsschülerinnen und -schüler die Abschiedsworte und dankte Ausbildern, Lehrkräften, sowie der ganzen Schule für die schöne und lehrreiche Zeit. Die musikalische Umrahmung dieser abwechslungsreichen und gelungenen Feierstunde übernahm die Lehrerband der Ferdinand-Braun-Schule.

Die Notenbesten der jeweiligen Ausbildungsberufe, zusammen mit Abteilungsleiter Tobias Heitz (im Hintergrund), der stellv. Schulleiterin Ulrike Vogler und Gastredner Christoph Burkard. (Foto: Thomas Landgraf)

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