(Foto: Maja Schäckel)

Vier Tage lang Fremdsprachen gemeinsam mit anderen Jugendlichen erleben. Dieses Erlebnis hatte die Wigbertschülerin Maja Schäckel, die als eine der zweiten Preisträger beim hessischen Fremdsprachenwettbewerb für das Sprachenturnier in Papenburg nominiert worden war.

Von Christoph Heigel

Zunächst hatte Maja Schäckel im Januar am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Sprache Englisch an der Wigbertschule teilgenommen. Da sie schon seit einiger Zeit englische Bücher liest und auch zuhause immer mal wieder englischsprachigen Gäste begegnet, fiel ihr diese Runde des Wettbewerbs nicht schwer. Dennoch war sie unsicher, ob ihr englisches zweiminütiges Kurzvideo, das neben der Klausur eingereicht werden musste, ausreichen würde. Sie kommt zu dem Schluss: “Das Video muss technisch nicht perfekt sein, denn es geht um die Sprache, nicht die Technik.”

Nach ihrem Erfolg auf Landesebene stand das Sprachenturnier in Papenburg im September an. Dazu wählte sie als zweite Sprache Latein neben ihrer Hauptsprache Englisch. In diesem Zusammenhang musste sie einen Roman eines unbekannten römischen Autors aus dem 3. Jahrhundert, vorbereiten. Mit ca. 70 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland standen nun aktionsreiche Tage im Emsland an.

Unter den 70 Besten Deutschlands

Schon am ersten Tag lernte Maja in einem Crash-Kurs eine weitere Sprache kennen: Die ihr unbekannte Sprache Persisch wurde ihr nähergebracht. Gleich im Anschluss musste sie ein mehrsprachiges Theaterstück mit ihr bisher unbekannten Mitschülerinnen und -schülern auf die Bühne bringen. Neben der Besichtigung der Meyer-Werft standen am nächsten Tag eine Debatte in Englisch, ein Vortrag eines persischen Gedichtes, eine Klausur in Englisch und Theaterproben auf dem Programm. Am dritten Tag ging es dann um den oben genannten lateinischen Roman, den sie in einem Literaturgespräch vorstellen musste; abends wurde dann ihr Theaterstück präsentiert und am letzten Tag wurden schließlich die Preise verliehen. Hierbei bekam sie eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistungen.

Man sieht, wie dicht das Programm des Sprachenturnier ist. Dennoch mag sie diese anspruchsvollen Tage nicht missen, denn sie habe interessante Leute mit besonderen Interessen kennengelernt, teilte Maja mit. Immerhin kann sie voller Stolz sagen, dass sie zu 70 besten Sprachschülerinnen Deutschlands gehört.

(Foto: Wigbertschule)

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