Von links: Andreas Chwallek, Chefredakteur der Zeitschrift Der Handel,
Josepha Vogel, Maura Schad, Franziska Frank, alle Tegut Lernende,
Benjamin Brähler, Bereichsleiter Tegut Berufsbildung, Yvonne Link, Referentin Tegut Berufsbildung
und Michael Schillinger, Vorstandsvorsitzender der Inter Versicherungsgruppe und Vorsitzender der Jury.
Bild: Tegut

Für sein besonderes Engagement rund um Ausbildung und Nachwuchsförderung wurde das Fuldaer Handelsunternehmen Tegut bei der Verleihung des „Ausbildungs-Ass“ der Jungen Deutschen Wirtschaft mit dem Sonderpreis für vorbildliche Leistungen in der Ausbildung in der Kategorie Industrie, Handel und Dienstleistungen ausgezeichnet.

Ein Text von Tegut

Bei der Preisverleihung am Donnerstag, 12. Dezember, im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin würdigten die Juroren neben den vielfältigen Angeboten für Auszubildende unter anderem das Tegut Inklusionsprojekt „Seitenwechsel – Rund um die Kartoffel“ in Zusammenarbeit mit dem Fuldaer „antonius Netzwerk Mensch“. „Solche Projekte sind fester Bestandteil unseres Ausbildungskonzepts und dienen der Vermittlung sozialer Kompetenzen auch abseits des Arbeitsalltags“, sagt Benjamin Brähler, Tegut Leiter Berufsbildung. „Unsere Lernenden sollen den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand wagen. Denn wir möchten unsere Nachwuchskräfte nicht nur fachlich, sondern auch persönlich fördern.“

Weg einer Kartoffel begleitet

Beim „Seitenwechsel – Rund um die Kartoffel“ hatten 16 angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel den Weg einer Kartoffel vom Feld des antonius Hofs bis in den Tegut Supermarkt begleitet. Die Tegut Lernenden und Menschen mit Behinderung arbeiteten gemeinsam auf dem Feld, an der Verarbeitung und organisierten unter anderem eine „AfterWork-Schnippel-Disco“ im Inklusionsbistro „antons Meet & Eat“.

„Die Organisation des gesamten Projekts hatten unsere Lernenden selbst übernommen“, so Brähler, der die Rückmeldungen der Jugendlichen durchweg positiv bewertet. Sie haben durch dieses Projekt ihre persönlichen Fähigkeiten deutlich weiterentwickelt, sind offener und dankbarer geworden und haben erlebt, wie wichtig ein respektvolles Miteinander ist.

Schulung sozialer Kompetenzen

Auch in den regelmäßigen Tegut Ausbildungsseminaren werden soziale Kompetenzen geschult. „Den Menschen als lernendes Wesen zu verstehen, der motiviert ist, sich selbst zu entwickeln, sehen wir als Grundhaltung für die Gestaltung unserer Ausbildungsarbeit an“, erklärt Benjamin Brähler und spricht die vier Säulen der Ausbildungsphilosophie an: gute Strukturierung durch definierte Lernbereiche und klare Ablaufpläne, teilgelenktes Lernen mit transparenten Lernzielen, die Freiraum in der Bearbeitung zulassen, Erfahrungslernen durch außergewöhnliche Erlebnisse sowie gute Begleitung durch „greifbare“ und geschulte Ansprechpartner.

„Unsere Auszubildenden motivieren wir unter anderem durch regelmäßige Beurteilungsgespräche am Ende jedes Ausbildungsabschnittes, durch die selbstständige Organisation verschiedener Projekte, durch die Teilnahme an Messen, mit unseren ,Durchstarterseminaren‘ wie auch der internen Auszeichnung ,Bester Lernender‘“, spricht Brähler weitere Punkte des Ausbildungskonzepts an. Auf der digitalen Tegut Lernplattform „Lernwelt“ finden die Lernenden verschiedene digitale Trainingsangebote. „Seit der Tegut Unternehmensgründung im Jahr 1947 liegt dem Unternehmen die Förderung des Nachwuchses besonders am Herzen,“ so Brähler.

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