Eiskalt und trotzdem herzerwärmend: „Die Eiskönigin II“ ist unser heißer Scheiß der Woche

Eine Szene aus „Die Eiskönigin II“: Elsa, Anna, Kristoff und Sven. (Foto: Disney)

Blaue Kleider und blonde, geflochtene Zöpfe: Seit ein paar Jahren wollen auf Fasching alle Elsa sein, die Eiskönigin. Ihre Geschichte war im Kino ein großer Erfolg – bei Kindern und Erwachsenen. Nun läuft der zweite Teil. In ihm steht Elsa vor enormen Herausforderungen.

Vor sechs Jahren hat Eiskönigen Elsa das erste Mal die Kinosäle zum Platzen gebracht. Seit vergangener Woche läuft der zweite Teil der Disney-Story in Deutschland. Er beginnt mit einem Rückblick auf die Kindheit der Schwestern Anna und Elsa und einer verheißungsvollen Gute-Nacht-Geschichte.

Von ihrem Vater erfahren sie, was sich in der Vergangenheit zwischen dem Königreich Arendelle und dem im Norden lebenden Stamm der Northuldra zugetragen hat. Während einer Friedensfeier in einem verwunschenen Wald bricht plötzlich Streit zwischen den beiden Völkern aus. Darüber erzürnt, erschaffen die Geister des Waldes eine undurchdringliche Nebelwand, und die beiden Völker sind seit jeher im Wald gefangen.

Die Naturgeister suchen Arendelle heim

Wirklich nur eine Gute-Nacht-Geschichte oder hat sich das Ganze tatsächlich so ereignet? Zurück in der Gegenwart sehen wir jedenfalls, dass die liebgewonnenen Charaktere des ersten Films noch immer gemeinsam in Arendelle leben. Elsa ist Königin und genießt die friedliche Zeit mit ihrer Schwester Anna, deren Freund Kristoff, Rentier Sven und Schneemann Olaf bei dem einen oder anderen Scharadespiel. Alles paletti also – bis sie eine geheimnisvolle Stimme hört, die sie mit ihrem Gesang zu rufen scheint.

Elsa muss sich entscheiden ob sie diesem Ruf ins Ungewisse folgen oder weiter in ihrem Alltag in Frieden leben möchte. Als die Stimme immer lauter wird, hat Elsa keine Wahl. Denn plötzlich suchen die Naturgeister aus der Geschichte Arendelle heim. Elsa will ihr Volk um jeden Preis beschützen. Mit Hilfe ihrer Magie, ihren Freunden und Songs mit Ohrwurm-Potential macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Woher kommt die Stimme und kann sie ihr helfen, Arendelle zu retten?

Wenn man groß ist, dann kann man die ganze Welt versteh’n!“

Ob es nun Schneemann Olaf (Hape Kerkeling) ist, der einen charmanten Song übers Erwachsenwerden trällert, Kristoff (Leonhard Mahlich), der aus Liebeskummer mit einer Rockballade im Stil der 80er überrascht oder Elsa (Willemijn Verkaik), die mit „Wo noch niemand war“ wieder einen würdigen Titelsong abliefert – der ganze Kinosaal ist hingerissen.

Und wer als Musical-Fan aus Fulda am Anfang des Films die Ohren spitzt, wird eine bekannte Stimme hören. Sabrina Weckerlin singt als Mutter von Anna und Elsa ein Schlaflied. Die 33-Jährige ist unter anderem bekannt als Hauptdarstellerin des Spotlight-Musical „Die Päpstin“.

Wer nun denkt „Mist, wäre ich doch noch einmal Kind“, kann sich beruhigen. Auch Menschen, die nicht mehr in die Zielgruppe des Films fallen, bekommen mit „Die Eiskönigin II“ einen gewohnt unterhaltsamen und rührenden Disney-Film, wie er von vielen geliebt wird – Zeit für einen Kinobesuch.  

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