Angehende Erzieher zu Besuch im Jugendzentrum Hünfeld

Im Rahmen ihrer Ausbildung besuchten die angehenden Erzieher der Konrad-Zuse-Schule mit ihrer Klassenlehrerin Frau Herz das Jugend- und Familienzentrum in Hünfeld.

Von Konrad-Zuse-Schule

Der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld ist es wichtig, dass die zukünftigen Erzieher nicht nur in den klassischen Arbeitsfeldern Krippe oder Kindertagestätte Praktika absolvieren, sondern auch andere sozialpädagogische Arbeitsfelder kennenlernen. Während der Reflexion zum Praktikum äußerten die Auszubildenden den Wunsch, den offenen Jugendtreff kennenzulernen. So erhielten die Lernenden die Möglichkeit am 05.11.2019 das Jugend- und Familienzentrum Hünfeld mit ihrer Klassenlehrerin Frau Herz kennenzulernen und Frau Weller (Leiterin des Jugendtreffs) und Frau Kalmykov (Leiterin des Projekts „Kita-Einstieg: Brücken Bauen in frühe Bildung) Fragen über Ihr Arbeitsfeld zu stellen.

Der Jugendtreff richtet sich an Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 8 und 27 Jahren. Die offene Jugendarbeit basiert auf Freiwilligkeit und ist ein ergänzender Bildungsbereich für Kinder und Jugendliche. Die Jugendarbeit, also der offene Jugendtreff Hünfeld, wird als außerschulische Bildung bezeichnet und findet im § 11 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes Verankerung. Aufgrund der vielfältigen Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten innerhalb des Treffs wie Billiard, Tischtennis, Werkräume, Küche, Tonstudio, Aufenthaltsraum mit Gesellschaftsspielen und Büchern und der pädagogischen Fachkräfte vor Ort, können die Kinder und Jugendlichen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen stärken. Die Jugendarbeit ist in Deutschland neben Eltern und Schule die dritte Erziehungssäule und soll zur gesellschaftlichen Mitverantwortung anregen.

Wie ein zweites Zuhause

Für viele Kinder und Jugendliche sei der Jugendtreff wie ein zweites Zuhause, so Frau Weller, die selbst ihre Ausbildung an der Konrad-Zuse-Schule absolviert hat. Der Beratungs- und Erholungsaspekt spielt in der pädagogischen Arbeit eine große Rolle und das Selbstwert- und Gemeinschaftsgefühl der Kinder und Jugendlichen sollen durch Einzelgespräche, Projekte oder andere Freizeitaktivitäten gestärkt werden.

Frau Kalmykov, auch ehemalige Auszubildende der Konrad-Zuse-Schule, leitet das Projekt „Kita-Einstieg: Brücken Bauen in frühe Bildung“, ein bundesweites Projekt mit 200 Standorten in ganz Deutschland. Sie arbeitet unter anderem mit Familien mit Migrationshintergrund und unterstützt diese durch den Zugang zur frühen Bildung, Spielnachmittage, Projekte „Rappelkiste“, „Ideenkiste“ und Angebote des Jugendtreffs. Lehrplaninhalt der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind sozialpädagogische Arbeitsfelder, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Beziehungsarbeit und pädagogische Gruppenarbeit. All diese Aspekte konnten mit dem Besuch des Treffs vor Ort mit mehr Leben gefüllt werden. Insgesamt versteht sich die offene Jugendarbeit als Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen im Wohnort. Dies konnte durch den Besuch des Jugendtreffs Hünfeld verdeutlicht werden.

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