Joschas neue Nummer 1 – Mexikaner Chidoba

In seiner Mittagspause futtert sich unser Videoredakteur Joscha durch die Foodtempel der Region. Wo schmeckt‘s am besten? Wo warten wir nicht lange? Wo lässt der Service zu wünschen übrig? Dieses Mal: der neue Mexikaner im Emaillierwerk – Chidoba.

Das „chidoba — mexican grill“ wurde eröffnet. (Fotos: Joscha Reinheimer)

Schon seit Wochen bin ich immer wieder um die noch nicht eröffnete Lokalität im Emaillierwerk herumgeschlichen. Mexikanisches solle hier bald angeboten werden. Genaueres wusste ich nicht. Auch ein Eröffnungsdatum war nirgends zu finden, deswegen musste ich ein paarmal ausweichen, um mir mein Mittagessen woanders zu holen. Doch jetzt war es endlich soweit. Das „chidoba — mexican grill“ wurde eröffnet. Und was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt, ich habe ein neues Mittagslokal Nummer eins! Das Konzept erinnert ein bisschen an die Sandwichkette „Subway“. Am Anfang des Tresens entscheidet man sich für ein Gericht und verfolgt dann sein Essen bis zur Kasse. Währenddessen kann man sich für verschiedene Bestandteile entscheiden und zuschauen, wie das Gericht entsteht.

Im Menü mit Cajun-Pommes und Sourcream-Dip. Der Burrito ist gefüllt mit Hähnchen, Kartoffelwürfeln, verschiedenen frischen Gemüsen und der mittelscharfen Salsa.

Ich entschied mich für einen Burrito, gefüllt mit Hähnchen, Kartoffelwürfeln, verschiedenen frischen Gemüsen und der mittelscharfen Salsa. Im Menü mit Cajun-Pommes und Sourcream-Dip, sowie einem Getränk kostet der Spaß knapp 10 Euro. Und die lohnen sich! Es war echt super lecker – das Fleisch heiß, das Gemüse knackig und die Portion ordentlich, sodass auch sehr hungrige Zeitgenossen wie ich locker satt werden. Und vor allem: mal keine Pizza, kein Döner, kein Burger. Eine neue Geschmacksrichtung, die ich in Fulda bis jetzt mittags immer vermisst habe. Klar, bei so einem frisch eröffneten Laden geht die Bestellung nicht ganz so schnell, aber die freundlichen Mitarbeiter sorgen dafür, dass man nicht pampig wird. Hier und da muss aber noch geschraubt werden. So waren die Cajun-Pommes zwar lecker und haben mit der Sourcream super zum Burrito gepasst, ganz warm waren sie aber leider nicht. Weil es aber trotzdem gut war, ging ich am Tag darauf noch mal ins Emaillierwerk.

Ein Mexican Grill war genau das, was Fulda gefehlt hat.

Dieses Mal gab es drei Tacos mit Rindfleisch, wieder im Menü, wieder für knappe 10 Euro. Und auch die: lecker, gerne wieder! Doch auch hier: Die Beilage, diesmal Peppercorn-Fries, war wieder nicht ganz heiß. Kein Beinbruch, aber doch nervig. Wer es etwas schärfer mag, kann übrigens bedenkenlos zur schärfsten Salsa greifen. Die ist höchstens etwas pikant. Die mittelscharfe hat überhaupt kein Feuer. Um das auszugleichen, steht aber Tabasco bereit. Mal schauen, wie es beim dritten Mal aussieht, denn ich komme definitiv wieder. Ein Mexican Grill war genau das, was Fulda gefehlt hat.

Hasta luego, chidoba!

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