Auch ohne Stern eine Runde weiter: Für Max von Bredow geht’s weiter bei „The Taste“

Foto: SAT.1/Benedikt Müller

Mit Couscous-Kugel und Lammcarrée kochte sich Max von Bredow in die nächste Runde. In dieser Folge von „The Taste“ konnte der 31-jährige Koch aus Petersberg jedoch nicht an seine Erfolge der letzten Sendung anknüpfen.

Von Jessica Vey

Die Küche der Levante – Kulinarik aus dem Nahen Osten – das war das Thema bei „The Taste“ am Mittwochabend. Schon vorab hatte Max von Bredow aus Petersberg gegenüber unserer Zeitung mitgeteilt: Das Thema sei für ihn eine Herausforderung.

Dann war es auch noch er, der für sein Team das Los ziehen musste. Coach Alexander Herrmann erklärte: „Max hat zwei Sterne. Er soll uns Glück bringen und das Los ziehen.“ Dabei spielte er auf Max’ Erfolg aus der vorherigen Sendung an, als der 31-Jährige gleich zwei goldene Sterne erkochte.

Alexander Herrmann: „Saftigkeit macht: Wow“

Das Los lautete: Couscous. Max zauberte daraus eine Couscous-Kichererbsenkugel dazu scharfen Tomatensalat, Petersiliensalat und Minz-Zitronen-Dipp. Seinen Coach konnte er damit überzeugen. Alexander Herrmann sagte: „Ich finde Max’ Löffel brillant. Die Saftigkeit der Momente mit dem Bällchen macht: Wow!“

Doch als der Löffel zu Gast-Jurorin Haya Molcho ging, wurde der Petersberger nervös: „Ich habe mir immer gewünscht, dass mein Löffel geschickt wird und jetzt geht mir doch die Flatter.“

Couscous-Löffel fällt bei Gast-Jurorin durch

Zwar urteilte sie: „Ich sehe alles, was die levantinische Küche benutzen würde. Ich mag die leichte Schärfe, die am Schluss rauskommt. Es ist schön abgerundet und ein schöner Löffel.“ Max freute sich: „Danach fällt einem ein Stein vom Herzen.“

Jedoch reichte es am Ende nicht. Für Haya Molcho kam der stärkste Löffel aus Team Frank Rosin, der schwächste Löffel aus dem Team von Alexander Herrmann. Haya Molcho erklärte zu Max’ Löffel: „Es war alles drin, doch hat er für mich am wenigsten die levantinischen Nuancen repräsentiert.“ Für Max war „die ganze Euphorie vom Anfang dahin“.

Lutz muss Show verlassen

Sein Coach entschied, dass Teammitglied Lutz die Show verlassen muss. „Ich gehe pragmatisch vor. Ich habe einen Kandidaten dabei, der keinen Fisch isst. Nachdem alle drei auf einem engen Niveau sind und falls wir in den nächsten Runden zum Thema Fisch gehen, muss ich mich zum Wohle der anderen von Lutz verabschieden“, begründete er.

Max kocht gern mit Hummus aus Fulda

Beim Solokochen zauberte Max ein Lammcarrée dazu Dattel-Pistazienkruste, Hummus sowie wilden Brokkoli mit Sesam auf den Löffel. Dabei betonte er, dass er zwar selten mit Hummus kocht („Alle zehn Jahre einmal“). Wenn er es tut, dann aber mit Hummus aus Fulda: „Wir haben so einen guten Laden auf dem Fuldaer Markt, da gibt es geilen Hummus, sodass man den nicht selbst machen muss“, erzählte er.

Max selbst war beim Solokochen nicht besonders überzeugt von seinem Gericht: „In dieser Form wird es keiner, der von da kommt, essen oder kochen.“ (lacht) Bei der Verkostung durch die Jury ahnte er: „Für Clive und mich wird es eng.“

Bei der Jury kam sein Löffel nicht sehr gut an. Frank Rosin urteilte: „Das war nichts.“

Kein roter, aber auch kein goldener Stern

Letztlich konnte der Koch aus Petersberg nicht an seine Leistung aus der Vor-Sendung (zwei goldene Sterne) anknüpfen. Einen roten Stern bekam er aber auch nicht. Somit ist er eine Runde weiter und darf in der nächsten als einer der elf besten Köche bei „The Taste“ etwas zum Thema „Vier Jahreszeiten“ auf den Löffel bringen.

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