Indische Mitarbeiterin der OBCC für ihr Engagement und ihre Leistung ausgezeichnet

Foto: Kevin Hillenbrand

Die 27-jährige Akhila Cyriac Panackal wurde mit DAAD-Preis der Hochschule Fulda für ihre sehr guten Studienleistungen ausgezeichnet sowie für ihre Unterstützung internationaler Studentinnen, die während des Studiums Mutter werden. Akhila arbeitet darüber hinaus für die OB//CC – die Herausgebergesellschaft von move36.

Ein Text der Hochschule Fulda

Akhila Cyriac Panackal, 27-jährige Master-Studentin aus Indien im Fachbereich Angewandte Informatik, hat in diesem Jahr den DAAD-Preis (Deutscher Akademischer Austauschdienst) der Hochschule Fulda erhalten. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar überreichte den Preis am Dienstag (15.10.) im Rahmen des Erstsemesterempfangs der Stadt Fulda im Schlosstheater. Akhila Cyriac Panackal studiert seit Wintersemester 2017/18 das Masterprogramm Global Software Development an der Hochschule Fulda und schreibt derzeit ihre Abschlussarbeit. 2014 bereits machte sie als Drittbeste des Jahrgangs ihren Bachelor-Abschluss an der Universität Kottayam in Indien und arbeitete anschließend drei Jahre als Systems Engineer.

„Frau Panackal trägt mit ihrem Engagement dazu bei, die familienfreundliche Ausrichtung der Hochschule Fulda speziell für internationale Studierende zu erweitern“, würdigte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar den persönlichen Einsatz der Studentin, die selbst während ihres Studiums an der Hochschule Fulda Mutter geworden ist. Studium, Geburt und die Versorgung eines Neugeborenen miteinander zu vereinbaren, sei an sich schon eine Herausforderung. Dies in einem anderen kulturellen Umfeld zu bewältigen, mache die Aufgabe ungleich schwieriger. Umso anerkennenswerter sei es, dass Akhila Cyriac Panackal seit der Geburt ihrer Tochter auch andere internationale Studentinnen vor und nach der Geburt unterstütze und trotzdem ihr Studium ohne Unterbrechung fortsetze. „Ihr Einsatz ist vorbildlich und zeigt, wie sehr sich jede und jeder Einzelne einbringen kann – auch im Kleinen und ganz privat ­– für ein gutes, vor allen Dingen auch interkulturelles Miteinander“, betonte Khakzar. Dass es die familienfreundliche Ausrichtung der Hochschule Fulda gewesen sei, die den Ausschlag für den Studienort Fulda gegeben habe, freue ihn ganz besonders.

Wie in einer Großfamilie

“Ich habe eine Menge von anderen Müttern in Deutschland gelernt über die Geburt und die Pflege des Neugeborenen, vor allem auch im Winter“, erzählte Akhila Cyriac Panackal. „Jetzt gebe ich dieses Wissen an junge Mütter und Schwangere, die nach Deutschland kommen, weiter. Selbst Hinweise, wie Neugeborene zu kleiden sind, sind hilfreich für frisch gebackene Mütter, wenn ihnen nicht die Unterstützung und die Erfahrungen aus der eigenen Familie oder dem Freundeskreis zur Verfügung steht.“

Auch in ihrem Wohnumfeld setzt sich Akhila Cyriac Panackal für andere ein. „Die drei Familien in unserem Wohnhaus leben wie in einer Großfamilie zusammen“, berichtete sie. So helfe sie bei der Pflege eines bettlägerigen Nachbarn und sei selbstverständlich immer da, wenn es IT-Probleme zu lösen gebe. Bereits in Indien hatte sie sich während ihres Bachelorstudiengangs bei „Home of Faith“ engagiert, einer Nichtregierungsorganisation, die weniger privilegierten, talentierten Kindern ein Zuhause bietet. Dort gab Akhila Cyriac Panackal psychisch beeinträchtigten Kindern Nachhilfe. Nicht zuletzt arbeitet sie einiger Zeit auch für die OB//CC (Online Business & Community Communication) – die Herausgebergesellschaft von move36 sowie Web- und App-Dienstleister.

Derzeit studieren an der Hochschule Fulda insgesamt 1374 internationale Studierende. Die größten Gruppen stammen aus Kamerun, Pakistan, Indien, der Türkei, Vietnam und Syrien.

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