„King Lori“: Eiskalt auf Platz zwei der Charts und unser heißer Scheiß

Was bei den meisten Influencern schiefgeht – wir erinnern uns an den Song„How it is“ von Bianca Claßen alias bibisbeautypalace – scheint bei Loredana Zefi richtig einzuschlagen. Die 24-jährige kosovarische Influencerin aus der Schweiz brachte im September ihr erstes Debütalbum „King Lori“ raus – und liefert unseren heißen Scheiß der Woche.

 

Ein Karriereaufstieg wie im Film. Inklusive Lovestory: Eine junge Frau, die mit 18 Jahren erst zur gefeierten Influencerin, dann Ehefrau und Partnerin eines ­– zumindest in Albanien – gefeierten Musikproduzenten wird und jetzt mit ihrem Album auf Platz zwei der deutschen Hip-Hop-Charts steht.

Auf ihrem 33-minütigen Album singt die Luzerner Rapperin dabei vor allem über ihren Aufstieg, Autos, Ruhm, ganz viel Geld und ihre Tochter Hana. Dabei bewegt sie sich in ihren Songs zwischen dem Image als Gangsterbraut, Mutter und Ehefrau.

Obwohl Inhalte und Sound kaum variieren und auch an Autotune nicht gespart wird, haben die zwölf Songs Ohrwurmpotenzial. In kurzen drei Minuten Häppchen sind sie genauso einprägsam wie die meist einsilbigen Titel: „Genick“, „Eiskalt“, „Feuer“ oder „Hana“ – für jeden einfach zu verstehen.

 

 

Eine Neuerung im Rap-Business ist Loredana trotzdem. Denn kaum eine Frau haut momentan in den Hip-Hop-Charts so viele Tracks wie sie raus, was nicht nur an ihrem Mann und Rapper-Kollegen Mozzik liegt. Denn abhängig davon beweist Loredana mit ihrem Debüt, dass sie nicht mehr hinter dem Schatten ihres Mannes steht, sondern wirklich was drauf hat.

Wer jedoch kein Fan von Rap a là Capital Bra ist, braucht sich „King Lori“ gar nicht erst anhören. Für alle anderen: Gönnt euch den heißen Scheiß!

Fotos: Pressefoto Groove-Attack
Video: Youtube

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: