Umweltbewusst und simple: Der erste Unverpackt-Laden in Fulda

Riesen Andrang am Samstagvormittag bei der Eröffnung des ersten Unverpackt-Ladens in Fulda. In diesem 55-Quadratmeter-Geschäft gibt es vieles zu kaufen – diverse Mehle, Nüsse, Haferflocken, Obst, Gemüse, Öle und sogar Flüssigwaschmittel. Doch wie genau funktioniert eigentlich das Einkaufen in dem Unverpackt-Laden? 

Von Sebastian Reichert

„Emmas Unverpackt Laden“ – so heißt das Geschäft mitten im Zentrum von Fulda, unweit des Gemüsemarkts, in der Straße Luckenberg. Während in den Großstädten schon vor einigen Jahren Unverpackt-Läden öffneten, gab es so etwas bislang in der osthessischen Domstadt noch nicht. Doch warum eigentlich Emmas Laden? „Wir beziehen uns damit auf die Tradition der Tante-Emma-Läden“, erklärt Elisabeth Rammler, die zusammen mit Doro Hoch und Doris Bauer nach rund einjähriger Vorbereitungs- und Planungszeit das Geschäft in Fulda eröffnet hat. Für den Einkauf sollten die Kunden am liebsten ihre eigenen Gefäße mitbringen. An Spendern im Geschäft können sie diese dann mit Nudeln, Kürbiskernen, Linsen, Gries, Getreide und Co. füllen. Wollen Kunden spontan bei „Emmas Unverpackt Laden“ einkaufen, sind im Geschäft selbst auch wiederverwertbare Gefäße zu bekommen.

Information: Geöffnet ist der Unverpackt-Laden am Luckenberg 1 dienstags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr. Am Samstag schließt er um 15 Uhr. Zuvor hatte der Fotograf Walter Rammler, der Ehemann von Elisabeth Rammler, in dem Galerieraum am Luckenberg 1 seine Fotos ausgestellt. / sar Fotos: Karoline Weber, Sebastian Reichert

Fotos: Karoline Weber und Sebastian Reichert

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