Fridays for Future Fulda: Kundgebung vor Stadtwache während Gespräch mit OB

Demo von Fridays for Future auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda. (Foto: Leon Schmitt | Fuldaer Zeitung)

Besserer Klimaschutz auf kommunaler Ebene: Um den zu erreichen, möchte Fridays for Future Fulda den Druck auf die Lokalpolitiker erhöhen. Die Ortsgruppe kündigt unter anderem eine Kundgebung während eines Gesprächs mit OB Wingenfeld an.
Im Terminkalender der Fuldaer Ortsgruppe von Fridays for Future sind zwei Tage rot angestrichen: der 30. August und der 20. September. Für diesen Tag im September rufen die Klimaschützer zum weltweiten Klimastreik auf. „Wir möchten gerade hier in Fulda lokal ein Zeichen setzen für besseren Klimaschutz auf kommunaler Ebene und mehr Druck auf die Kommunalpolitik ausüben“, schreibt die Ortsgruppe in einer Pressemitteilung. Genauere Infos zum Demozug soll es in den kommenden Wochen geben.
Bereits drei Wochen vor der Demo wird es vor der Stadtwache in Fulda eine Kundgebung von Fridays for Future geben. Die ist für 13.30 Uhr geplant. Zu dieser Zeit werden sich Delegierte der Ortsgruppe mit Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld zu einem Gespräch treffen. Wingenfeld hatte die Klimaschützer als Reaktion auf einen Brief an ihn dazu eingeladen.

Online-Petition für Klimanotstand in Fulda

In dem Schreiben spricht sich Fridays for Future dafür aus, in Fulda den Klimanotstand zu verhängen. In Hessen sind bisher vier Städte und Gemeinden diesen Schritt gegangen – nämlich Marburg, Wiesbaden, Rüsselsheim und Brachttal. Diese Orte wollen künftig bei allen Beschlüssen auf Klimaschonung und Nachhaltigkeit achten.
In ihrer Online-Petition zu Thema Klimanotstand schreibt und fordert die Bewegung Fridays for Future Fulda:

Es ist absolut notwendig, dass die Stadt Fulda sozialverträgliche Veränderungen vornimmt in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz und endlich verantwortungsvoll mit unserer Umwelt in unserem Landkreis umgeht!
Wir fordern unter anderem:
– einen sofortigen Ausbau der Fahrradinfrastruktur
– Verbesserung des ÖPNVs
– eine autofreie Innenstadt
– energiesparende Dämmung von Häusern und anderen Baumaßnahmen
– Ausbau von klimafreundlichen Technologien und erneuerbare Energieversorgung sowie weitere Elektro-Busse
– Reduzierung des Plastikmülls und gezielte Förderungen von Umweltprojekten

Die Petition haben bis 14.35 Uhr am Dienstag gut 750 Menschen unterzeichnet.

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