Diebstahl im Rosenbad: Teenager reißen sich Handys, Uhren und Lautsprecher unter den Nagel

Eingang des Freibads Rosenau in Fulda

Langfingerparadies Freibad? Am Samstag haben Bademeister im Fuldaer Rosenbad zwei Teenager festgehalten. Die  sollen sich Gegenstände im Wert von mehr als 2000 Euro unter den Nagel gerissen haben.

Diese Jungs haben ordentlich zugelangt. Am Samstagnachmittag wurden ein 14- und ein 15-Jähriger festgehalten, als sie das Rosenbad in Fulda verlassen wollten. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Laut der Pressemitteilung wird ihnen vorgeworfen, mehrere Besucher des Freibads bestohlen zu haben. Demnach hatten vier Badegäste der Aufsicht mitgeteilt, dass sie bestohlen worden seien, während sie nicht an ihren Liegeplätzen gewesen seien. Da einer der Gegenstände – eine Tasche – besonders auffällig gewesen ist, postierten sich die Bademeister am Ausgang des Freibads, schreibt die Polizei.

Dritter Teenager als Komplize?

Als die Jungs aus dem Rosenbad gehen wollten, hatten sie tatsächlich diese Tasche dabei. Die Badmeister hielten sie an und riefen die Polizei. Bei den Jugendlichen haben die Beamten schließlich alle als gestohlen gemeldeten Gegenstände gefunden – darunter Handtaschen, Smartphones, Lautsprecherboxen, Uhren und Busfahrkarten im Gesamtwert von etwa 2100 Euro.

Die Polizei hat die beiden anschließend nach Hause gebracht. Ob noch ein dritter Teenager – ein Freund der beiden – an den Diebstählen beteiligt gewesen ist, sollen nun die Ermittlungen zeigen.

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