Der Countdown läuft! move36 und Löwe mischen zum Stadtfest den Doll auf

Schon seit Herbst 2018 plant move36-Redakteur Daniel zusammen mit Alexander, DJ und Webentwickler bei der OB//CC, die move36-Events zum Stadtfest am letzten Juniwochenende – in Zusammenarbeit mit dem Szenelokal Löwe. Eins ist sicher: Es wird heiß, laut und fetzig am Doll: House, Techno, Flamenco, spanische Gitarrenriffs, Fotografen, die für dich Erinnerungen festhalten, und vieles mehr. Das Sahnehäubchen: ein Livestream der ganzen Sause auf Facebook. Komm vorbei! Oder schalt ein – und komm dann vorbei.

Wie sicher inzwischen jeder Fuldaer weiß, feiern wir dieses Jahr großes Jubiläum: Vor 1275 Jahren fiel mit der ersten Klostergründung der Startschuss für die Stadtentwicklung. Im Jubiläumsjahr wird natürlich auch das Stadt- und Bürgerfest vom 27. bis 30. Juni gepimpt. Neben den Stammlocations Uniplatz, Museumshof, Doll und Buttermarkt kommen dieses Jahr noch das Barockfestival im Schlossgarten, der Regiomarkt und ein Riesenrad auf der Pauluspromenade sowie ein Mittelaltermarkt am Bonifatiusplatz hinzu. Auch gibt es wieder die Graffiti-Show „Style the mile 2.0“, wo auf einer 40 Meter langen Wand Künstler aus ganz Deutschland ihr Können zeigen.

Auch move36 hatte bereits vor knapp einem Jahr die Idee, anlässlich des Jubiläums beim Stadtfest mitzumischen. Gedacht, gesagt, getan: Im Herbst 2018 bespricht sich move36-Redakteur Daniel mit dem Citymanagement der Stadt Fulda; sein Arbeitskollege, DJ und Partyveranstalter Alexander Strube vom Künstler-Kollektiv Sound & Art steigt als nächstes ein und mobilisiert vor allem die Acts. Ziemlich schnell kommt dann noch das Szenelokal Löwe als Partner ins Boot – und schwuppdiwupp hat man eine Crew, die am Doll ordentlich was reißen wird beim Stadtfest. „New players are always welcome“, so Sebastian Weber vom Löwe. Neue Kooperationen seien wichtig, und man könne immer voneinander profitierten.“ Wie im vergangenen Jahr zum ersten Mal stellt der Löwe die chillige Lounge bereit.

Spanische Gitarrenriffs und Flamenco

Auch Edeltraud Leib vom Citymanagment sagt: „Das spricht ja auch für unser tolles Stadtfest, wenn sich die Macher eines Szenemagazins daran beteiligen wollen. move36 wird eine großartige Party für das jüngere Publikum veranstalten.“

Los geht‘s am Freitagabend (28. Juni) um 18 Uhr mit dem Unplugged-Konzert von Frank Molino, den man zum Beispiel von den Jamsessions aus der Heimat kennt, samt Flamenco-Performance von Tänzerin Janina Brandmüller. Molinos Leidenschaft: lateinamerikanische Gitarrenmusik samt Perkussionsinstrumenten wie Pandeiro und Cajon. Und wer ihn kennt, weiß, dass der Musiker ab und an noch eine Sängerin oder einen Sänger im Gepäck hat, die ihn bei ein paar Stücken begleiten. Auf Überraschungen darf man sich also freuen.

House und Techno am Doll

Am Samstag (29. Juni) folgt dann ab 12 Uhr die große move36-Sause – zwölf Stunden lang gibt‘s hier von fluffigem House am Mittag bis zu härterem Techno in den Abendstunden einiges, was dich ins Schwitzen bringen wird. Krall dir Freund und Kumpanin und komm zum ausgelassenen Rave am Doll!

Beide Events werden per Livestream auf Facebook übertragen, bei der großen Party laufen unsere Videoreporter natürlich auch mal über das gesamte Stadtfest. An unserem Stand gibt‘s natürlich Magazine und Jutebeutel. Anfang Juni gibt‘s außerdem wieder mal einen move36-Podcast zum Stadtfest mit den Organisatoren Daniel, Alexander und Sebastian sowie move36-Videoredakteur und Moderator Joscha.


Hier stellen wir dir alle Künstler vor, die bei den move36-Events zum Stadtfest am Start sind.

Frank Molino

Nicht nur Trompete und Klavier lernte der gebürtige Thüringer Frank Molino schon in jungen Jahren, auch mit Keyboard, Mixer und Synthesizer setzte er sich als Teenie auseinander und produzierte elektronische Musik. Mit 19 eine Ausbildung in Hamburg zum Kaufmann im Musikfachhandel gemacht, entdeckte er mit 21 die Flamencogitarre für sich. Als selbstständiger Musiker reiste er mit Gitarre durch Europa – natürlich viel durch Spanien, wo der Flamenco herkommt. Seit 2015 ist Molino wieder in Fulda und arbeitet auch hier als selbstständiger Musiker, Veranstalter und Musiklehrer.

Di Anna Ho

In den 90ern aufgewachsen, „war der Kontakt zu elektronischer Musik unvermeidbar“, erzählt Diana aus Homberg (Efze). Die Szene sei damals so herrlich bunt und schräg gewesen, im Techno fühle sie sich aufgehoben, verstanden und frei. Vor fünf Jahren gelang es ihr erstmals, ein Set so zu mixen, wie sie sich das Arrangement ihrer Lieblingstracks vorstellte. Seitdem steht Di Anna Ho, wie die 39-Jährige als Djane heißt, leidenschaftlich an den Decks. Außerdem ist sie Mitbegründerin der PLUR Sessions, wo regelmäßig neue Sets, vor allem Deep House und House, samt kurzen Interviews mit den DJs präsentiert werden. PLUR steht für das Credo der Ravekultur aus den 90ern: Peace, Love, Unity & Respect.

Strubi

Geht man im Raum Fulda auf Technopartys, kennt man ihn einfach: Alexander Strube aka Der Strubinator oder Strubi. Vor 20 Jahren mit klassischen Techno angefangen, legt er inzwischen auch lockeren Tech House auf – und das weit über Hessens Grenzen hinaus. Seine Eigenproduktionen sind sogar auf Compilations von russischen und spanischen Labels zu finden. Als Mitbegründer des Fuldaer Künstler-Kollektivs Sound & Art ist der 36-Jährige auch als Veranstalter aktiv, zum Beispiel organisierte er mehrmals das Irrlichter Festival. Er ist Webentwickler bei der OB//CC, die Herausgebergesellschaft von move36, und organisiert nun gemeinsam mit move36-Redakteur Daniel die Party zum Stadtfest.

YvY Gates

Ein Sprichwort sagt: „Du wirst nie ein guter DJ, wenn du nicht tanzen kannst.“ Und Yvonne aka YvY Gates hat schon einige Auszeichnungen für ihren Hüftschwung abgesahnt. Im Sommer 2016 hat die 41-Jährige bei privaten Sessions dann ihre ersten Sets geschraubt – um schon ein Jahr später in Klubs gebucht zu werden. Ihre Mixe sind so bunt wie die Party-Deko, die sie für das hiesige Künstler-Kollektiv Sound & Art macht und die auch bei der move36-Party zu sehen sein wird. Von klassischem House über groovigen Tech House bis zu stampfenden Techno wummert bei ihr einiges über den Dancefloor.

Charlie Gold

Nachdem Martin aka Charlie Gold im Kultklub Busters in Butzbach auf einer der legendären Drum‘n‘Bass-Partys „Breakaholics“ gelandet war, war er infiziert mit elektronischer Musik. Schnell kamen Tech und Deep House hinzu und um 2010 der erste DJ-Controller. Nach vielen Gigs auf privaten Sessions oder über Connections in dem ein oder anderen Klub tat er sich 2015 mit Freunden zusammen, um in Frankfurt Outdoor-Raves zu veranstalten – unangemeldet und dementsprechend illegal. Seitdem jedes Jahr mit wechselnden Locations. Sein Sound zeichnet sich vor allem durch klassischen Deep, Tech und Chicago House aus.

Polterabend – David und Dennis (rechts)

Während einer langen Nacht im Kasseler Klub Arm 2015 kamen David und Dennis (rechts) auf die Idee, das DJ-Duo Polterabend zu gründen. Bereits ein Jahr später veröffentlichten sie ihre erste EP: „Multiplayer“. Seitdem bringen sie in Hessen und darüber hinaus die Technoschuppen zum Kochen. Aktuell arbeiten sie an ihrer neuen EP „Shameless“, zudem sind sie seit Anfang des Jahres auch als Veranstalter aktiv.

Gordon_T

Dieser Mann ist schon lange DJ-Business: Im legendären Kasseler Stammheim war er zum Ende hin kein Unbekannter, als der Klub 2002 schließen musste. Viele eigene Events hat er zudem im Raum Kassel hochgezogen. Geködert mit Techno wurde Gordon in den 90ern, als er dem „Babba“ – Sven Väth – hinterher reiste, wo er auch aufgelegt hat. Während einer fünfjährigen Babypause von 2010 bis 2015 reifte in dem 41-Jährigen die Idee, eine Radioshow zu machen. Seit bald drei Jahren leitet er nun die Show „TechHouse Maniacs“ bei Rautemusik – mit 36 Kanälen eines der größten Webradios Europas. Hier bietet er vor allem auch jüngeren DJs eine Plattform, ihre Sets zu präsentieren.

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