Aktionstag Ultimate Frisbee an der Wigbertschule

Die Sportklassen 7S und 8S machten sich Mitte Juni auf den Weg zum Münsterfeld nach Fulda, um die Trendsportart „Ultimate Frisbee“ näher kennen zu lernen. Dort übernahmen zwei studentische Übungsleiter der Deutsch-Amerikanische Freundschafts-, Kultur- und Sportverein (DAFKS) Fuldimates die Einweisung in die größtenteils noch unbekannte Sportart, die Ende der 1960-er Jahre in den USA entstand.

Ein Text der Wigbertschule Hünfeld

Bei sommerlichen Temperaturen wurden zunächst Rückhand- und Vorhandwürfe mit der Ultimate-Frisbee geübt. Diese Scheibe ist ein bisschen größer als die gewöhnliche Frisbeescheibe, die wir aus dem Freizeitbereich kennen und besitzt eine zusätzliche Kante im Inneren. Dies bedurfte natürlich einiger Probewürfe. Bei vielen Schülerinnen und Schülern sah das Zuwerfen nach kurzer Zeit aber schon sehr professionell aus und es konnten noch einige Trickwürfe über Kopf, hinter dem Rücken und durch die Beine ausprobiert werden.

Bevor das eigentliche Zielspiel erklärt und durchgeführt wurde, wurden die Wurftechniken in verschiedenen Spielformen auf kleineren Feldern durchgeführt. Verschiedene Parteiballspiele bildeten dabei den Schwerpunkt.

Fairplay beim Ultimate-Frisbee

Den Höhepunkt des Aktionstages bildete sicherlich das eigentliche Zielspiel, wobei zwei Mannschaften, die aus sieben Spielern bestanden, versuchen, die Frisbeescheibe in eine bestimmte Zone zu befördern. Dabei durften die Spieler mit der Scheibe in der Hand nur in jenen Phasen laufen, in denen sie nicht im Besitz der Scheiben waren. Die gegnerische Mannschaft musste versuchen, die Scheibe mit fairen Mitteln ohne Körperkontakt abzufangen. Neben präzisen Würfen war hierbei eine gute Kondition gefordert, schließlich hatte das Spielfeld die Größe eines Fußballfeldes.

Was für die Schülerinnen und Schüler zunächst ungewohnt war, war die Tatsache, dass im Ultimate Frisbee komplett ohne Schiedsrichter gespielt wird. Dem Spiel liegt ein hoher Moralkodex im Sinne des Fairplay-Gedankens zu Grunde, den es gilt einzuhalten: „Wenn eine Situation unklar ist, dann entscheidet derjenige, der den besten Blick hatte.“ Diese Aussage macht das wesentliche Merkmal des Regelwerks im Ultimate Frisbee deutlich.

Motorische und soziale Kompetenzen wurden erweitert

Nach einer kurzen Regeleinweisung mussten die Lerngruppen ihre Spielsituationen selbst organisieren. Im Großen und Ganzen klappte dies schon ganz gut, man merkte jedoch, dass einige „Alphatiere“ hier noch Übung benötigen und der Fairplay-Gedanke nicht von jedem sofort verinnerlicht wurde.

Insgesamt hat es den Schülerinnen und Schülern trotz der hohen Temperaturen sehr viel Spaß gemacht und sie konnten sowohl ihre motorischen wie auch sozialen Kompetenzen erweitern.

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: