„How to sell drugs online (fast)“ – Heißer Scheiß inspiriert von einer aktuellen Geschichte

Es geht um Drogen, Liebe und das ganz große Geld. „How to sell drugs online (fast)“ lässt dich in die Welt des Darknet schauen und zeigt die unbegrenzten Möglichkeiten, mit der die Generation Z aufwächst – unser heißer Scheiß auf Basis einer wahren Begebenheit.

Moritz Zimmermann (Maximilian Mundt) ist 17, Schüler und ein waschechter Nerd. Als seine Freundin ihn nach ihrem einjährigen Auslandsjahr verlässt, versucht Moritz sie zurückzugewinnen – und zwar mit dem Verkauf von Drogen. Zusammen mit seinem todkranken Freund Lenny (Danilo Kamperidis) eröffnet Moritz daher in kürzester Zeit ein Online-Drogenversand im Darknet – mit Erfolg und natürlich nicht ganz ungefährlich.

Die Story ist banal: Nerd verkauft Drogen, um seine Ex-Freundin zurück zu gewinnen, da diese anscheinend gerne mal eine Pille einschmeißt. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Die Produzenten zeigen mit dieser einfachen Geschichte, wie Generation Z funktioniert. Dabei orientieren sie sich an dem Fall des jugendlichen Drogendealers Maximilian S. alias Shiny Flakes. Maximilian S. hat laut eines Berichts der „Vice“ von Dezember 2013 bis Februar 2015 unter dem Decknamen Shiny Flakes verschiedenste Drogen verkauft – und das von seinem Kinderzimmer im Leipziger Stadtteil Gohlis aus. Der Unterschied zwischen Moritz und ihm – Moritz möchte Liebe, Shiny wollte Geld.

Coming-of-Age für Jung und Alt

Die erste Staffel von „How to sell drugs online (fast)“ zeigt somit eine Generation, für die es normal ist, ins Internet zu flüchten, um das persönliche Glück zu finden. Aber auch, dass jeder im Internet das werden kann, was er will – zum Beispiel der Nerd zum Drogenboss. Ein spannende deutschsprachige Coming-of-Age-Serie, die von der Kölner bildundtonfabrik produziert wurde und gerade was für Jüngere ist.

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