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Wie sinnvoll sind die jährliche Zeitumstellung sowie ein Geschwindigkeitslimit auf deutschen Autobahnen? Mit diesen Themen, die uns auch im Alltag beschäftigen, setzten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 anlässlich des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ auseinander.

Ein Text von Joshua Licht und Kornelius Herwig (Wigbertschule)

Am Donnerstag, dem 7. Februar 2019, fand an der Wigbertschule das Schulfinale der 10. Klassen im Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. In dem Wettbewerb geht es um die Fähigkeiten in der Redegewandtheit und der Überzeugungskraft. Ausgangspunkt dafür ist eine Streitfrage, die von vier Debattanten – zwei Pro- und zwei Contra-Vertretern – argumentiert wird. Jeder Debattant hält am Anfang eine zweiminütige Einleitungsrede, daraufhin gibt es eine zwölfminütige allgemeine Aussprache, bei der jeder seine Argumente vorbringen darf, und am Schluss zieht jeder sein Fazit aus der Debatte. Eine dafür eigens ausgebildete Jury aus Deutschlehrerinnen und -lehrern entscheidet am Ende, wer gewonnen hat. Da aus jeder der vier Klassen zwei Vertreter ins Schulfinale weiterkommen, gibt es zunächst zwei Halbfinale. Aus diesen kommen jeweils die beiden Besten in das Schulfinale, bei dem dann der Schulsieger ermittelt wird.

Minderjährige in der Bundeswehr

In der ersten Debatte ging es um das Thema „Sollte das Einstellungsalter bei der Bundeswehr auf 18 Jahre hoch gesetzt werden?“. Dabei traten an: Lennart Wiegand (10F) Isabell Berger (10G), die für diese These sprachen, sowie Stefanie Kunz (10F) und Leon Emunds (10L), die dagegen argumentierten. Die Debatte drehte sich hauptsächlich um die Frage, ab wann man reif genug für den Militärdienst ist. Außerdem spielte das Mitspracherecht der Eltern während der Minderjährigkeit eine große Rolle in den Argumentationen.

In der zweiten Debatte wurde das Thema „Sollte die Zeitumstellung in der Europäischen Union abgeschafft werden?“ diskutiert. Während Tim Ebert (10B) und Tom Helmeke (10G) die Pro-Seite vertraten, versuchten Robin Schultheis (10B) und Luna-Fee Lohfink (10L) auf der Contra-Seite zu überzeugen. Hierbei wurde vor allem die EU-Umfrage von 2018 zu dem Thema Zeitumstellung sowie die Frage, welches Land in welcher Zeitzone liegen soll, zu einem umstrittenen Punkt.

Die Jury, bestehend aus den Deutschlehrern Tatjana Reiter, Melanie Förster, Klaus Mirk und Volker Dehler sowie eine der Vorjahressiegerinnen, die Schülerin Klara Fischer, gab nach jeder Debatte eine Rückmeldung zu den Leistungen der Schülerinnen und Schüler ab. Nach der zweiten Debatte wurden die Finalisten bekannt gegeben.

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Tempo 130, ja oder nein?

Im Finale debattierten dann Stefanie Kunz und Lennart Wiegand für die Pro-Seite sowie Robin Schultheis und Tim Ebert für die Contra-Seite über das Thema: „Soll ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen eingeführt werden?“. Da alle Teilnehmer aus dem Schulfinale direkt weiter in die Regionalrunde kommen, wurde in dieser Runde „nur“ der Schulsieger ermittelt.

Nach einer starken Debatte von allen Debattanten und einer kurzen Besprechung durch die Jury standen die Gewinner dann fest: Stefanie Kunz gewann vor Tim Ebert im Schulfinale von „Jugend debattiert“ der Wigbertschule.

Die nächste Runde findet in zwei Wochen in Neuhof statt. Die Schule gratuliert herzlich den Siegerinnen und Siegern, aber auch allen, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

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