Entwicklungen beim Fuldaer Jugendverein Youropa: Ende August wurde auf der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Verena Schulenberg, Manuel Lebek und Jürgen Brehl blicken auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte der letzten Jahre in Fulda und Rumänien zurück – und natürlich in die Zukunft.

Um auch in Zukunft für Herausforderungen und Ziele als anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe gerüstet zu sein, hat sich der Vorstand von Youropa e.V. neu aufgestellt. Neben Verena Schulenberg und Manuel Lebek sind nun Inga Koch und Sina Ilchmann Mitglieder des Kollektivvorstands. Elena Bien, Vanessa Hüfner, Johannes Oesterwind, Maximilian Sturm und Josha Sperber wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Im Dezember vergangenen Jahres hatten wir über das 15-jährige Bestehen des Vereins berichtet.

Bereits seit 2002 engagiert sich Youth Romanian Partnership in der Stadt Cluj-Napoca und verwirklicht hier soziale Projekte und Begegnungen zwischen deutschen und rumänischen Jugendlichen. Mit dem „HappyKids“-Kindergarten und der Jugendhilfeorganisation „Protin“ („Für die Jugend“) hat der Verein erfolgreiche Kooperationen mit Rumänien verwirklicht.

Kein Underground mehr

Der Grundstein für eine neue Kooperation wurde im Juli dieses Jahres gelegt. Eine 13-köpfige Gruppe von Youropa hat mit Studentinnen der Sozialen Arbeit von der Babeș-Bolyai-Universität einen mehrtägigen Fachkräftaustausch durchgeführt. Das Ziel ist, eine gemeinsame soziale Initiative zu etablieren. Im Oktober wird es einen zweiten Fachkräfteaustausch mit rumänischen Studentinnen geben.

Unter anderem gehört die Nähbar und der Kleidertauschladen dem gemeinnützigen Verein an, das gemeinsame Projekt wurde 2017 mit dem Integrationspreis der Stadt Fulda ausgezeichnet. Das Vereinsheim Underground in der ehemaligen L14, wo Konzerte, Diskussionen, Workshops und Kreativprojekte stattfanden, besteht nun nicht mehr, weil auch hier der Mietvertrag auslief und nicht verlängert wurde. Nähbar und Kleidertauschladen sind in der L14zwo in der Lindenstraße untergekommen. So aber nicht die vielen Musikinitiativen, die teils auch im Underground aktiv waren, worüber wir berichtet haben.

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