move36 will das Lernen revolutionieren

Dass move36 inzwischen an vielen Schulen Unterrichtsmaterial ist, hat sich längst bis nach Wiesbaden rumgesprochen. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) war bereits vor zwei Jahren in Fulda, um sich über das Magazin zu informieren. Jetzt kam er erneut zu move36. Diesmal im Fokus: digitale Lösungen für den Unterricht, die derzeit von der move36-Herausgebergesellschaft OBCC entwickelt werden. Der Minister zeigte sich begeistert.

Irgendwie ist es unbefriedigend: Alle Welt redet von der Digitalisierung, an vielen Schulen findet Unterricht aber noch wie vor 30 Jahren statt. Für die wenigen Tablet-Klassen, die es gibt, fehlt es oft an brauchbarer, interaktiver Software. Denn ein PDF-Abklatsch vom Schulbuch braucht kein Mensch. In vielen Gesprächen, die das move36-Team in den vergangenen Jahren mit Schulleitungen und Lehrern führte, klagten die Pädagogen ihr Leid. Die OBCC hat gehandelt und mit ihrem Programmiererteam digitale Lösungen für den Unterricht entwickelt – in enger Abstimmung mit Lehrern und Verantwortlichen aus dem Schulamt. Im Sommer waren erste Ergebnisse vorzeigbar, und Minister Lorz höchstpersönlich informierte sich in Fulda über den Stand der Dinge.

Lösungen können allen Nutzern gerecht werden

Sein Namensvetter Walter Lorz, Geschäftsführer der move36-Herausgebergesellschaft OBCC, begrüßte im Juli zum „osthessischen Gipfel digitaler Bildung“. Um etwas Konkretes zu schaffen, seien die Entwickler im stetigen Austausch mit dem Schulamt, der Richard- Müller- sowie der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda, erklärte er und präsentierte die digitale Lösung der OBCC, die aus drei Säulen besteht: dem digitalen Kiosk, der Arbeitsplattform und Live-Tutorials. Allesamt Eigenentwicklungen der OBCC. Laut Walter Lorz kann die OBCC allen Nutzungsszenarien an den Schulen gerecht werden. Egal ob Einsteiger in Sachen digitaler Bildung oder Fortgeschrittene mit bereits laufendem Tablet-Unterricht.

Dieter Umlauf, Oberstudienrat, Lehrer für Deutsch, Englisch und Informatik an der Freiherr vom- Stein-Schule

„OBCC classroom“ ist die erste App, die aus der Praxis für die Praxis von Schülern und Lehrern entwickelt wird und nicht von Developern, die nur zu wissen glauben, was an Schulen stattfindet. Es ist gut, dass nicht irgendeine amerikanische App auf den deutschen Schulmarkt getrimmt wird, sondern wir die Möglichkeit haben, einen Maßanzug zu bekommen, der unsere Lerntypen und Lerngeschwindigkeiten berücksichtigt – und das dank move36 mit einem Medium, das up to date ist. So stellen wir im Unterricht den Bezug zur Wirklichkeit her.

 

 

 

 

Clemens Groß, Oberstudienrat, Mathe und Chemielehrer am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und Leiter pädagogische Unterstützung am Schulamt Fulda.

Ich finde es genauso weltfremd, unsere Schülerinnen und Schüler vor den neuen Medien bewahren zu wollen, wie es sinnbefreit ist, die neuen Medien nur ihrer selbst willen im Unterricht einzusetzen. PC, Tablet, Handy und auch das Internet sind in weiten Teilen der Berufswelt alltäglich Werkzeuge, deren Gebrauch Schule nachhaltig nahebringen muss. Wir dürfen das Feld nicht selbsternannten Welterklärern im Netz überlassen, sondern müssen Schülern das Handwerkzeug zur Bewertung von Medieninhalten systematisch vermitteln. Dabei ist es richtig, diese Lektionen an wirklich schülernahen Themen zu vermitteln. Die Regionalität, Aktualität und Altersgerechtheit der move36 sind hierbei wesentliche Elemente. Auf der anderen Seite ist es auch sehr wichtig, dass die Lehrkraft sich mit ihrer Kernkompetenz beschäftigen kann – dem Vorbereiten von Unterrichtsinhalten – und nicht die dafür notwendige Zeit damit vertut, sich in komplexe Softwarelösungen irgendeines Herstellers einzuarbeiten. Entscheidet sich die Schule für ein anderes Produkt, kann die ganze Arbeit umsonst gewesen sein. Dass die OBCC-App intuitiv und plattformunabhängig genutzt werden kann, ist für mich zukunftsweisend!

 

 

 

 

Claudia Hümmler-Hille, Oberstudiendirektorin, Schulleiterin der Richard- Müller-Schule

Mit „OBCC classroom“ und „OBCC college“ kommen Apps auf den Markt, die für die Schule und darüber hinaus eine lang ersehnte Neuheit darstellen: Die Software bietet zum einen die Möglichkeit für den Lehrer, Materialien über eine Kiosklösung in das System einzuspeisen und mit den von OBCC entwickelten Tools von den Schülern abwechslungsreich bearbeiten zu lassen – und dies in voller Nutzung der Möglichkeiten einer modernen App. Somit ist die Nutzung der App flexibel in den Unterricht integrierbar – ein unschätzbarer Vorteil gegenüber Apps mit vorgegebenen Materialien und Aufgaben. Gleichzeitig bietet die App mit ihren Tutorials eine neue Möglichkeit zur Medienerziehung. Schüler bleiben nicht allein Konsumenten der App, sondern können unter Anleitung und sogar in Kooperation mit OBCC auch in die Geheimnisse der Medienproduktion eingeweiht werden. In einer Welt der Digitalisierung ist dies ein wesentlicher Beitrag dazu, Jugendliche fit zu machen, diese Welt zu verstehen und mit ihr sinnvoll umzugehen. Weiter ist die App durch die Vernetzung von Schülerund Lehrerrechnern ideal geeignet für den Einsatz im Rahmen moderner Unterrichtsmodelle, insbesondere kann sie als Hilfsmittel für Individualisierung und selbständiges Lernen dienen, das so von den Unterrichtenden fachkundig unterstützt werden kann. Dabei bietet der mitentwickelte Classroom-Server die notwendige Sicherheit vor unerwünschten Daten-Leaks. Für mich ist auch wichtig, dass man in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen in die Arbeit mit dieser App einsteigen kann, sodass sie auch für Personen interessant ist, die keine Computerfreaks sind.

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: