Kennst du schon ..? Jede Woche kommen neue Alben, Bücher, Serien, Filme, Gadgets – generell neuer Kram auf den Markt, den wir unbedingt haben müssen. Wir picken uns aus Neuerscheinungen den besonders heißen Scheiß raus und geben unseren Senf dazu. Heute gibt den neuen “Fidget Stickt” und die Netflix-Adaption von “Death Note”.


Holzspielzeug statt Plastikmist – der Fidget Stick

Von Bene Reinisch 

Überall Jugendliche mit drehenden Kreiseln anstelle von Smartphones in der Hand. Dieses Bild, von dem der Sommer 2017 geprägt wurde, könnte sich jetzt bald wiederholen. Der Fidget Spinner fliegt in die Ecke und wird durch einen hölzernen Kollegen ersetzt – den Fidget Stick.

Was ähnlich klingt, ist jedoch grundverschieden. Das neue Gadget ist im Original eigentlich nur ein etwa 10 cm langer, ovaler Holzstab mit flachen, gummierten Enden. Und er muss gut sein, denn schon Mama war früher für Holzspielzeug statt Plastikmist. Ziel ist es, den Stick mit möglichst fließenden, eleganten Bewegungen über eine glatte Oberfläche zu schubsen, zum Stehen zu bringen und dann weiter zu flippen.

Wir haben uns für euch die Finger verknotet und kommen zu folgendem Resümee. Einfach ist es nicht, Spaß macht es definitiv, und mit ein bisschen Übung kann man es ganz schön weit bringen. Auf ein Video des Tests unserer Redaktion verzichten wir dann doch lieber, stattdessen schau einfach mal wie Profis das hinbekommen.


Anime im Netflix-Style – “Death Note

Von Toni Spangenberg

Netflix traut sich ja was. Der Streaminganbieter hat einen Realfilm zum Kult-Anime “Death Note” rausgebracht. Eingefleischte Fans müssen jetzt ganz tapfer sein.

Ich habe noch nie einen Anime gesehen. Welchen würdest du empfehlen? Diese Frage hören Fans immer wieder von Neulingen. Die Antwort: Schau dir Death Note an. Der Anime um den japanischen Schüler Light Yagami und den Shinigami Ryuk ist Kult. In 35 Folgen erzählt er, wie Light die Welt mit dem Death Note zu einem besseren Ort machen will. Jeder, dessen Namen er in das Notizbuch schreibt, stirbt. In der Folge geht die weltweite Kriminalität zurück. Angst regiert. Denn jeder könnte dem Todesgott Kira aka Light zum Opfer fallen.

Den Teil der Story greift auch der Netflix-Film auf. An vielen Stellen weicht er aber vom Original ab. Insbesondere die Genialität der Hauptcharaktere Light und seinem Widersacher L bleibt auf der Strecke. Beide sind viel menschlicher als im Anime, zeigen Ängste und Emotionen. Light kommen im Laufe des Films immer stärkere Zweifel am Death Note. Er fragt sich, ob seine Morde wirklich alle richtig waren. Diese Zweifel wären dem Anime-Charakter nie gekommen. Der hatte eine glasklare Vision vor Augen, die er um jeden Preis verwirklichen wollte.

Aber bleiben wir fair. Du kannst natürlich nicht erwarten, dass eine 35 Episoden umfassende Serie in einen Spielfilm gequetscht werden kann. Auch, wenn sich die Macher eins-zu-eins an die Hauptstory gehalten hätten, wäre niemand damit glücklich gewesen. Adaptionen von Animes sind eine verdammt heikle Sache. Die Fans sind ungeheuer kritisch und anspruchsvoll.

Am besten gehst du mit keiner allzu hohen Erwartungshaltung an den Film. Sonst wirst du in jedem Fall enttäuscht. Betrachte Death Note den Film unabhängig vom Anime, und der Fernsehabend ist gerettet.

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