WhoopWhoop! Am Wochenende steigt eine der wenigen und wohl letzten Open-Air-Technopartys im Raum Fulda für dieses Jahr: das Irrlichter 2016 im Michelsrombacher Wald, das move36 mit präsentiert. Von Samstagmittag ab 14 Uhr bis Sonntagfrüh gibt’s hier ordentlich was auf die Ohren und Augen. Wir haben bei den beiden Mitveranstaltern, DJs und Künstlern Alexander Strube aka Strubi und Yvonne Fröschl aka YvY Gates gehorcht, was uns so erwartet.

Techno wird ja in Fulda nicht sonderlich groß geschrieben – es gibt längst nicht so viele Open Airs wie um Gießen oder Marburg. Da wird beim Irrlichter 2016 bestimmt noch mal ordentlich auf’n Putz gehauen, oder?

Alexander: Ja! Und vor allem bei gutem Wetter – es sieht momentan zumindest danach aus. Für die anderen Open Airs tut mir das ja ein bisschen leid, beim Electronic Green war’s nicht sehr sommerlich und das Schlossklang ist auch etwas ins Wasser gefallen.

Dieses Jahr rumst es auf einer neuen Location im Michelsrombacher Wald, beim Waldheim RhönKlub. Was erwartet uns da?

Alexander: Kein Sand auf jeden Fall wie bei der alten Location – der kann beim Tanzen schon etwas stören. Ansonsten ist die Fläche etwas kleiner, es verteilt sich da nicht so sehr und wird familiärer.

Klingt entspannt. Und was gibt’s fürs Auge? Irgendeine Special-Deko?

Yvonne: Ja, die Deko ist komplett selbstgemacht, alles von Leuten aus unserem Bekanntenkreis. Mit drei Worten: Es wird bunt! Wir haben Figuren, die man aus Computerspielen kennt, eine Freundin hat eine fliegende Kuh gebastelt, es gibt Bilder, Flaggen, Neondeko und Stringarts – die Leute sollen beschäftigt werden und was zum Gucken haben, wenn sie mal nicht auf’m Dancefloor sind.
Alexander: Und die Lasershow wird richtig krass, wir haben diesmal fünf Hochleistungslaser.

Und musikalisch ist auch einiges dabei …

Alexander: Ja, wir haben eine housige Wummerwiese und eine technoide Rumpelkammer. Viele andere Partys werden immer mainstreamiger, wir wollen uns auf den Kern der Szene besinnen. Um nur ein paar zu nennen: Mit Ziel 100 haben wir ein hessisches Techno-Urgestein am Start, Qooos aus Frankfurt wird live mit einer Midi-Gitarre verschiedene Instrumente in sein Set einfließen lassen, dann haben wir zwei DJs aus Linz, die in Österreich gerade mit ihrem Plattenlabel durchstarten, und Hentex aus Freiburg vertritt die Nachwuchsgeneration.

Ich bin gespannt. Glaubt ihr, dass die Technoszene sich wieder einen stärkeren Platz in Fulda erkämpft?

Yvonne: Gute Frage. Die Jugend hängt sich schon wieder stärker daran, aber Techno will ja nicht Mainstream sein.
Alexander: Ja, die Technoszene ist wohl die letzte Jugendsubkultur in Fulda. Also: Vorbeikommen lohnt sich! Wenn’s geht, am besten fahren lassen.

Lust bekommen? Rave dich schon mal warm, mit dem Video vom vergangenen Jahr:

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