Für zwei Abende übernahmen letzte Woche Räuberbanden die Theaterbühne der Rudolf-Steiner-Schule Loheland. Im Rahmen der sogenannten Klassenspiele brachten die Schüler und Schülerinnen der 8a das Stück „Das Wirtshaus im Spessart“ auf die Bühne.

Artikel von Alina Schneider mit Material der Loheland-Stiftung

Das Theaterspielen hat in der Waldorfpädagogik eine lange Tradition – so auch in der Rudolf-Steiner-Schule, die regelmäßig zusammen mit der achten und zwölften Jahrgangsstufe Theater- und Musicalstücke erarbeitet.

Dieses Mal war die 8a an der Reihe: Drei Wochen lang stand bei den Achtklässlern Schauspielunterricht statt Mathe-Pauken auf dem Stundenplan. Nebenfächer: Tanz und Gesang. Für die Probezeit werden die Jungschauspieler vom regulären Unterricht befreit und können sich deshalb voll und ganz dem Theaterspielen widmen. Unterstützt wurden sie bei ihren Vorbereitungen von Lehrerin Annette Flemming und Regisseur Martin Harbauer, der aus der Novelle von Wilhelm Hauff eine Musicalversion entwickelt hat.

Vergangene Woche feierte das Stück rund um die Gesellenwanderung des Goldschmieds Felix und des Zirkelschmieds Götz Premiere. Das Publikum, das für einen Abend in die Welt der Räuber und Banditen entführt wurde, belohnte die engagierten Schüler mit einem tosenden Applaus.