Eine traurige Nachricht hat diese Woche die Hochschule Fulda erreicht: Professor Hans-Theo Meinholz ist im Alter von nur 56 Jahren gestorben. Er war Professor am Fachbereich Angewandte Informatik. Ein plötzlicher Tod, der bei seinen Studierenden neben Trauer auch die Frage aufwirft: Was passiert mit den Abschlussarbeiten, die Meinholz betreut hat?

“Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen. Am 13.03.2016 verstarb im Alter von nur 56 Jahren Prof. Dr. Hans-Theo Meinholz, Professor am Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule Fulda”, beginnt der Nachruf auf der Homepage der Hochschule Fulda. Der in Neuss geborene Meinholz wurde im Jahr 2004 an die HS Fulda berufen, wo er hauptsächlich in den Fachgebieten Projektmanagement, Datenstrukturen und Algorithmen sowie Software-Engineering lehrte. Der Nachruf erinnert an einen Professor, der auch für seine menschliche, fürsorgliche und sehr verständnisvolle Art bekannt und beliebt war. Mehrere von ihm betreute Abschlussarbeiten wurden mit besonderen Preisen ausgezeichnet.


Für die Studierenden ist gesorgt

 

Auch in diesem Semester haben sich deshalb viele Studierende für ihn als Betreuer ihrer Arbeiten entschieden und blickten natürlich auch verunsichert auf die Meldung. Was passiert mit meiner Arbeit? Muss ich mich um irgendetwas kümmern? In WhatsApp-Gruppen wurde unter seinen Studierenden bereits heiß diskutiert. “Die Studierenden sind alle bestens versorgt”, beruhigte die Hochschule auf move36-Nachfrage. “Prof. Meinholz hat mit Lehrbeauftragten zusammengearbeitet, die die Lehre nun fortführen und auch Klausurprüfungen abnehmen. Was die Bachelor- und Masterarbeiten angeht, so sind immer zwei Betreuer eingesetzt, so dass auch hier keine Einschränkungen für die Studierenden entstehen werden. Da der Fachbereich überschaubar ist und die Studierenden an der Hochschule Fulda keine anonyme Masse darstellen, ist sichergestellt, dass alle betroffenen Studierenden weiterhin bestens betreut sind.”