Fans warten schon gespannt: Am 8. März kommt “The Division” endlich in die Läden. Max hat für uns die Open Beta getestet und sich einen kleinen Vorgeschmack geholt.

Ein Text von Maximilian Scharffetter

Die Story

“Wir leben in einer komplexen Welt. Je weiter sie sich entwickelt, umso verwundbarer wird sie. Wir haben ein Kartenhaus geschaffen. Entferne eine Karte und alles fällt zusammen. Wenn die Gesellschaft zusammenbricht, beginnt deine Mission.“ Mit diesen Worten haut Ubisoft den Massive-Multiplayer-Online-Roleplay-Shooter Tom Clancy’s “The Division” Anfang März auf den Markt. Und der soll sich gewaschen haben.

Als Spieler schlüpfst du in die Rolle eines Agenten der Spezialeinheit Division, einer Gruppe von Schläfern. Sie wurden aktiviert, da eine Pandemie New York erfasst und ins Chaos gestürzt hat. Die Spezialeinheit soll retten, was von der Zivilisation zu retten ist. Ausgehend von der Operationsbasis in Manhattan müssen Missionen in drei verschiedenen Kategorien erfüllt werden, um die Basis wieder vollständig aufbauen zu können und die Forschung gegen den Virus wieder aufgenommen werden kann.

Die Welt Manhattans teilt sich in 13 Bezirke auf, die der Spieler frei erkunden kann, um dort Missionen zu erledigen oder kleine Events abzuschließen. Neben dieser Open World steht den Spielern die sogenannte Dark Zone offen, ein Quarantenbezirk im Herzen der Stadt, in dem nur noch das Gesetz des Stärkeren gilt. Hier kann jeder immer beides sein − Jäger oder Gejagter.

Gemeinsam mit anderen Spielern kann man hier die Gegend erkunden und seltenen Loot finden und bergen.

Das Spielsystem

In der Open Beta, die vor Kurzem für PS4, Xbox One und PC online gestellt wurde, waren lediglich drei der insgesamt 15 Bezirke Manhattans betretbar. Die zwei spielbaren Storymissionen waren zwar nur „Gehe-dort-und-dort-hin-töte-alle-Gegner-und-hol-das-und-das“, doch das Gameplay des Deckungsshooters und die grandios gestaltete Spielwelt machten auf jeden Fall Lust auf mehr. Der Fähigkeitenbaum spaltet sich in drei Klassen auf: Medic, Soldier und Tank, wodurch man sich selbst aussuchen kann, worauf man sich spezialisiert. Diese verschiedenen Talente bringen eine Reihe an Vorteilen im Kampf mit sich und wollen weise gewählt sein. Auch hier sind Absprachen mit den Teammates und Taktik das A und O für Erfolg.

Fazit

Die zwei Missionen sorgten bei mir für knapp zwei Stunden Spielspaß. Ich habe relativ viel Zeit in der Dark Zone verbracht. Hier konnte man beim Suchen der Ausrüstung und anderer Gegenstände die Zeit ganz schön aus den Augen verlieren. Es wurde viel im Vorfeld über den Downgrade des Spiels diskutiert, also dass es eine schlechtere Grafik haben solle als vorher versprochen wurde. Die Detaildichte des Trailers erfüllt das Spiel leider nicht, doch trotzdem stimmen die Befürchtungen der Kritiker auch nicht komplett. Der Tag-Nacht-Wechsel sieht immer noch beeindruckend aus, so dass ich insgesamt nicht meckern kann.

“The Division” sieht gut aus, und bis auf ein paar kleine Renderfehler sind mir keine Bugs im Spielfluss aufgefallen. Alles in allem hat mir die Beta ganz gut gefallen und mich neugierig auf das Hauptspiel gemacht. Die Frage ist jedoch, ob Ubisoft das vollständige Potenzial des Spiels ausnutzen wird und uns nicht das ganze Spiel über mit dem exakt gleichen Spielerlebnis abspeist wie beispielsweise bei dem MMO-Shooter Destiny. Dort hat es auch einige Monate, Patches und DLCs gebraucht, um ein schlüssiges und in sich gutes Spiel zu kreieren. Doch das Spielprinzip − mit verschiedenen Spielmodi wie Strikes oder Raids – ließe sich auch gut auf “The Division” übertragen.

Hier noch ein kleines Fundstück, das die Zeit bis zum Release ein wenig versüßt: Mit dem Collapse-Simulator holt Ubisoft “The Division” ins reale Leben und zeigt dir, was in einer Stadt deiner Wahl passieren kann, wenn eine Person sich mit einem Virus infiziert. Krasses Experiment.

The Division

Erscheint am: 08.03.2016
Plattformen: PS4, Xbox One, Windows
Publisher: Ubisoft
Genre: MMO-RPS Preis: 69,95€ (Konsole), 59,95 (PC)
USK: 16