Was im letzten Jahr mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung begann, wurde im April mit dem Besuch von Schülerinnen und Schülern der chinesischen Liyang High School bei der Wigbertschule Hünfeld in die Tat umgesetzt. Nun fand der Gegenbesuch der Wigbertschüler statt. Zwölf Schülerinnen und Schüler aus Hünfeld hatten die Gelegenheit, in das „Land der Mitte“ zu reisen und dort in der Partnerstadt Liyang in der Provinz Jiangsu die für sie unbekannte chinesische Kultur zu erleben.

Ein Text der Wigbertschule

Voller Aufregung begann am 16. Oktober 2017 die zehntägige Reise, bei der die Jugendlichen und die beiden sie begleitenden Lehrerinnen Frau Neumann-Wang und Frau Mielke auch die Großstädte Nanjing und Hangzhou kennenlernten. So wurde in Nanjing die Gedenkstätte besichtigt, die an das Massaker der japanischen Streitkräfte an der chinesischen Bevölkerung während des zweiten chinesisch-japanischen Krieges erinnert. Auf dem Plan standen auch der Konfuzius-Tempel sowie in Hangzhou der Westsee und schließlich das Song Cheng, das vergleichbar mit einem Movie Park ist.

Aber auch in Liyang selbst gab es viel zu entdecken, wie den malerisch schönen Tianmu-See, die Freizeitanlagen in Caoshan und natürlich die Partnerschule in Liyang selbst, die die Reisegruppe auf ganz verschiedene Arten erleben durfte. So gab es an einem Tag ein Sportfest, zu anderer Gelegenheit wurden traditionell chinesische Instrumente vorgestellt, die die Gäste auch selbst ausprobierten, und auch die Flaggenzeremonie der Schule hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler, wie es bei jedem Austaiusch üblich ist, in chinesischen Gastfamilien, die sie mit herzlichster Gastfreundschaft aufnahmen. Vor allem Hunger mussten die Schülerinnen und Schüler angesichts des Überangebots an Speisen nie leiden, ganz im Gegenteil wurde die chinesische Küche begeistert – selbstverständlich mit Essstäbchen – gekostet.

Entsprechend war die Stimmung beim Abschied eher traurig. Die Freundlichkeit und die Gastfreundschaft war überwältigend gewesen. Also wurden noch einmal ausgiebig Fotos gemacht: Familienfotos sowie Fotos mit Lehrern oder anderen Austauschschülern.

Was für die Wigbertschülerinnen und -schüler blieb, waren zehn unvergessliche Tage voller Gastfreundschaft, in denen Vorurteile abgebaut, Freundschaften geschlossen und viele bezaubernde Orte gesehen wurden.

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.